Die Einsamen von Halut
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Review: Perry Rhodan 3185 – Die Einsamen von Halut

Lesezeit circa: 3 Minuten

Ein Angriff und ein Schicksal – eine schwere Entscheidung wird getroffen

Die Einsamen von HalutTitel: Die Einsamen von Halut
Autor: Susan Schwartz
Zeichner: Swen Papenbrock
Erschienen: Freitag, 2. September 2022

Worum geht es in diesem Roman?

Im Untergrund von Halut gärt es. Die Atamma suchen nach ihrer Bestimmung. Passend taucht die Chaosbake auf und der Quintarch Farboud will das Denkmal der Blitzerangriffe auf Halut für den Chaoporter. Haluter lassen sich aber von niemanden einschüchtern, und die Situation eskaliert.

Der Leseeindruck

Auch wenn meine Tagesform vielleicht nicht die beste war, der Roman selbst hat mir gut gefallen. Sehr schön fand ich, dass Susan Schwartz sich die Zeit genommen hat, die Geschichten in dem ihr eigenen Tempo zu erzählen.

Es tut der Geschichte gut, wenn die Charaktere die Chance haben, sich in ihrer natürlichen Umgebung vorzustellen. Man könnte vielleicht anmerken, dass die Perspektivfiguren dadurch wechseln, aber alles aus der Sicht zum Beispiel des terranischen Psychologen wäre möglicherweise den Figuren und ihrem charakteristischen Verhalten nicht wirklich gerecht geworden, da hier immer die Sichtweise der Perspektivfigur mitschwingt. In dieser Beziehung gibt es wahrscheinlich nicht die perfekte Lösung, da muss man sich einfach zwischen Pest und Cholera entscheiden. Jedenfalls hat Susan Schwartz hier eine gut funktionierende Lösung gewählt.

Schön war auch, das neben der schönen Hintergrundgeschichte um die Atamma natürlich auch die Action zwischen Halutern und Chaosmächten nicht zu kurz kommt.

Es war also für jeden etwas dabei. Mir hat es gefallen, ich mag beides. Zumal der Perry Rhodan-übliche Cliffhanger die Verbindung zum Vorgänger und Nachfolgeroman herstellt.

Die Punktevergabe

Immersion (max. 4 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt): Wohl tagesformbedingt war die Lektüre etwas länger, aber am Stück. Schließlich gab es etwas mehr Dinge zum Darübernachdenken. Ich vergebe 3 Punkte.

Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte): Halut wird nie langweilig und die Hintergrundgeschichte über die Atamma hat mir gut gefallen. Ich vergebe hier 1,5 Punkte.

Die Zyklushandlung (max. 2 Punkte), bzw. der übergeordnete Spannungsbogen: Ein weiterer Roman aus der Bakenhandlung, der mir aber gut gefallen hat. Auch der Cliffhanger hat mir gefallen, er verknüpft den Roman gut mit der weiteren Zyklushandlung. Auch hier vergebe ich 1,5 Punkte.

Die Leistung des Autors, d. h. Sprache und Ausdruck (max. 2 Punkte): Meiner Meinung nach hat Susan Schwartz das Beste aus der Expose-Vorgabe gemacht, und ich vergebe volle 2 Punkte.

Das ergibt in Summe gute 8 von 10 Punkte.

Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.

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Markus Gersting

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