Review: Perry Rhodan 337- Kontakte mit Unbekannt

Lesezeit circa: 3 Minuten

Sie sind die vergessenen Soldaten – ihre Raumer wurden zu Geisterschiffen

Perry Rhodan 337 Kontakte mit UnbekanntTitel: Kontakte mit Unbekannt
Autor: William Voltz
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1968

Zur Handlung

Hyperfunksprüche locken die CREST IV zu einer Art Raumschiffsfriedhof. Dort begnet man in den Wracks einer Art Alien-Ratten und den Skoars. Diese erinnern entfernt an die Haluter.
Man kann nach anfänglichen Missverständnissen die wenigen lebenden Skoars an Bord nehmen und verspricht, sie zu ihrem Anführer, dem Skoarto, zu bringen.

Rezension zu Kontakte mit Unbekannt

Ein recht durchschnittliches Heft. Langweiliges Titelbild dazu. Willaim Voltz schildert uns mit den Skoars eine Rasse, die noch im Zyklus eine sehr wichtige Rolle übernehmen wird. Und genau hier setzt die Kritik meinerseits an.
Die Skoars sehen den Halutern so extrem ähnlich, dass hier bei Perry Rhodan und der Besatzung der CREST IV nicht nur alle inneren Alarmglocken schrillen sollten, nein, man müsste auch noch gleich mal die Haluter ins Gebet nehmen, ob diesen etwas bekannt ist.
Genau dies passiert im Heft so jedoch nicht.
Ernsthaft, da findet mal Icho Tolot solch ähnliche Lebewesen und dann wird das eher im Nebensatz ganz kurz angerissen? Potential verschenkt, leider. Was hätte man hier aus der Entdeckung nur für einen Kracher als Aufhänger für Spekulationen machen können, ja müssen.
Stattdessen eine recht generische Handlung aus dem Baukasten, Marke „wir retten Überlebende aus einem Schiffsfriedhof“ und das wars dann schon.

Die Vruuns als Bedrohung, okay, kaufe ich. Unkontrolliert vermehrende Alien-Ratten eben.
Aber der Name. Auweia. Weil sie bei ihren Bewegungen brummen, eben eine Art Vrrruuuuummm machen, heissen sie Vruun. Die Namensgebung in den 1960ern hatte schon ihre herrlich naiven Momente, so auch hier wieder. Und ehrlich gesagt mag ich das zuweilen, wie eben auch hier. Albern mag es sein, aber es ist auch – damals wie heute – erheiternd. Manchmal vermisse ich diese leichte „Wir hauen uns mal vor die Stirn“- Leichtigkeit der frühen Jahre.

Bleibt unterm Strich ein mittelgutes Heft mit austauschbarer Handlung, welches den eigentlichen Knalleffekt zum leisen Plopp verkommen lässt. Dennoch okay und ordentlich zu lesen.


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Mario Staas

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