Spotlight: Andreas Suchanek

Lesezeit circa: 4 Minuten

Andreas Suchanek wurde schon früh mit dem Science Fiction-Virus infiziert.

Besser was in der Hinterhand haben

Wer hätte gedacht, dass ein Weihnachtsgeschenk solche Auswirkungen hat. Denn seinen Eltern stellte sich die Frage, was man ihrem am 21. März 1982 in Landau geborenen Sohn schenken könnten. Die Wahl fiel schließlich auf einen Perry Rhodan Silberband in der blauen Sonderedition. Dadurch entstand ein erstes Interesse an der Science Fiction. Erst später wurde ihm klar, dass der Band Stories aus einer Romanheftserie sammelte.

Auf jeden Fall fing er bereits als Jugendlicher an, seine ersten Geschichten zu verfassen. Doch natürlich wird man nicht so ohne weiteres Schriftsteller. Es braucht etwas Handfestes als Fallback, wenn eine Autorenkarriere scheitern sollte. Weshalb er zunächst Fachabitur, dann eine Ausbildung im IT-Bereich und schließlich ein Informatikstudium machte und auch anfing, als Informatiker zu arbeiten.

Doch nebenberuflich fing er parallel damit an, seine ersten Romane zu schreiben. Zu Beginn war er Teil des Sternenfaust-Autorenteams, wobei er auch später die Handlung der Reihe mit entwarf. Allerdings wurde die Romanserie bald darauf eingestellt.

Der Grundstein für den Erfolg

Jedoch hatte sich Andreas Suchanek parallel auch um andere Serien bemüht, weshalb er bald für Professor Zamorra und Maddrax schrieb. Doch dann wurde ihm klar, dass, wenn er hauptberuflich in der IT arbeiten würde, er nicht mehr die Zeit hätte, sein Schreibpensum zu schaffen. Aus diesem Grund entschloss er sich dazu, alles auf eine Karte zu setzen und entwarf Heliosphere 2265.

Inspiriert von den modernen Serien wie Scandal oder Vampire Diaries sollte die Handlung der Serie mit vielen Cliffhangern und ohne Füllromanen auskommen. Als Coverkünstler konnte er den von Perry Rhodan bekannten Arndt Drechsler gewinnen, derweil Anja Dyck die Charakterzeichnungen gestaltete und der Autor selbst mit Daniel Szentes das Logo entwarf.

Der erste Roman dieser SciFi-Reihe erschien 2012. Und in dem selben Jahr gründete Andreas Suchanek seinen eigenen Verlag, Greenlight Press. Getragen von dem immer größer werdenden Erfolg der Serie wurden bald weitere Reihen gestartet. So zum Beispiel Ein MORDS-Team, die er zunächst abwechselnd mit Nicole Böhm und Ute Bareiss schrieb, inzwischen allerdings allein betreut.

Ein Beitrag zur ersten Inspiration

In der Zwischenzeit hatte er auch die Chance, zu Perry Rhodan etwas beizusteuern. Er verfasste die STELLARIS-Kurzgeschichte in der #2702, die am 31. Mai 2013 herauskam. Und steuerte für die Stardust-Miniserie 2014 den Roman Anthurs Ernte bei.

2014 startete die Hörspieladaption seiner Heliosphere 2265-Reihe. Und wie auch die Romanserie wurde diese ebenfalls zu einem vollen Erfolg. Weshalb Andreas Suchanek 2015 damit anfing, eine dritte Romanreihe zu konzipieren. 2016 sollte Das Erbe der Macht starten. Und genau wie die anderen Serien, wurde auch diese ein voller Erfolg.

Da Heliosphere 2265 2019 mit Band 50 zu Ende ging, wandte sich der Autor in diesem Jahr einem neuen Projekt zu. Das hieß Flüsterwald und kam 2020 heraus. Das Besondere an dieser Serie ist, dass es sich hierbei um eine Reihe handelt, die sich an Kindern und Jugendlichen richtet.

Überall zu finden

Seine Projekte haben im Laufe der Jahre mehrere Preise erhalten. Heliosphere 2265 kam beispielsweise beim Deutschen Phantastik Preis 2016 auf Platz 2 in der Kategorie “Beste Serie”.

Andreas Suchanek ist auf allen beliebten Social Media-Plattformen vertreten. Und mit gesuchanekt hat er außerdem seine eigene App am Start, mit der man News, Messetermine, Bilder und Bonusgeschichten zu seinen Serien erhält. Des Weiteren betreibt er auch noch die mehrtägige Die Schreib-WG, bei er mit anderen Autoren zusammenwohnt und arbeitet. Die Aktivitäten, die in dieser Zeit passieren, werden zeitgemäß ins Internet übertragen.

Andreas Suchanek im Web


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Götz Piesbergen
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