Spotlight: Gary Cole

Lesezeit circa: 5 Minuten

In die Science Fiction ging Gary Cole nur ein Mal. Anwalts- und Politikserien profitieren öfter von seinen Auftritten.

Gary Michael Cole wurde am 20. September 1956 in Chicago geboren. Sein Vater Robert arbeitete in der städtischen Finanzverwaltung und seine Mutter Margaret in der Schulverwaltung. Cole und seine ältere Schwester Nancy wuchsen in Rolling Meadows, einem Vorort von Chicago, auf. Er ging dort zur Schule und trat schon in der Highschool bei Schulaufführungen auf.

In den 70er Jahren studierte er an der Illinois State University in Chicago Theater und war mit Laurie Metcalf und John Malkovich in einer Klasse. 1983 begann Cole, professionell als Schauspieler zu arbeiten. 1984 hatte er schon seine erste Hauptrolle in der Miniserie Ich bin kein Mörder (Fatal Vision).

Er blieb aber dem Theater treu und trat 1985 der Steppenwolf Theatre Company bei, einem Ensemble, das 1974 unter anderen von dem damals 19-jährigen Gary Sinise gegründet wurde und in dem auch seine Klassenkameraden Laurie Metcalf und John Malkovich Mitglieder geworden waren.

Nachdem er schon Gastauftritte in Serien hatte, bekam er 1988 die Hauptrolle in Der Nachtfalke. Die 61 Folgen in drei Staffeln machten ihn sehr bekannt. In einen der Gaststars verliebte er sich: Teddi Sidall, seine spätere Ehefrau. Als die Serie endete, bekam er sofort ein neues Engagement: In General Custers letzte Schlacht von 1991 spielte er die Titelrolle.

Am 8. März 1992 heirateten Teddi und Gary. Sie bekamen zusammen eine Tochter Mary.

1995 und 1996 spielte er dann das Familienoberhaupt in den Kino-Remakes einer 60er-Jahre-Sitcom Die Brady-Familie 1 und 2, sowie einem wenig erfolgreichen dritten Teil 2002 Die Brady-Familie im Weißen Haus. Im gleichen Zeitraum lief seine Gruselserie American Gothic. Obwohl sie viel Potential hatte und gute Kritiken bekam, wurde sie nach 22 Folgen nicht für eine zweite Staffel verlängert.

Gary Cole

In Tom Hanks Miniserie From the Earth to the Moon spielte er den Astronauten Ed Mitchell, den sechsten Menschen auf dem Mond. Und als Raumfahrer machte er dann auch ein Jahr später weiter. 1999 wurde er Captain Matthew Gideon in Babylon 5: Crusade. Ähnlich wie mit American Gothic hatte er hier kein Glück. Die Serie war vom Sender TNT nicht gewollt, da die Babylon 5-Fans sich nur diese Serie auf dem Sender anschauten und das restliche Programm unbeachtet ließen. Nach 13 Folgen wurde die Serie nicht weiter fortgesetzt. Auch mit seiner nächsten Serienhauptrolle hatte er kein Glück. Family Affair von 2002 war ein Remake einer gleichnamigen Serie von 1966. Aber sie wurde nach der Ausstrahlung von 13 der 15 Folgen der ersten Staffel abgesetzt.

Cole trat weiter als Gaststar in Serien auf, oft auch nur als Sprecher wie in Family Guy. In 22 Folgen spielte er von 2003 bis 2006 in West Wing den Vizepräsidenten der USA Bob Russell. Er hat damit sowohl einen US-Präsidenten gespielt (Die Brady-Familie im Weißen Haus), als auch einen Vizepräsidenten. 2008 spielte er den Polizisten Wayne Davis in sechs Folgen von Desperates Housewives.

Von 2010 bis 2016 spielte er in 16 Folgen bei The Good Wife die Rolle des Kurt McVeigh, den Serien-Ehemann von Christine Baranski. Diese Rolle übernahm er ab 2017 auch in der Spin-Off-Serie The Good Fight. Nebenbei spielte er in den Jahren von 2011 bis 2019 den wiederkehrenden Charakter Cameron Dennis in der Serie Suits in zehn Episoden. Schließlich hatte er von 2013 bis 2019 eine Hauptrolle, nämlich die des Chefstrategen des Weißen Hauses Kent Davison, in der Polit-Satire Serie Veep – Die Vizepräsidentin.

2017 reichte seine Frau die Scheidung ein, was sogar in deutschen Medien Schlagzeilen machte. Sie starb jedoch im Februar 2018 ganz plötzlich, die Ehe war noch nicht geschieden. Über die Todesursache wird nichts berichtet.

Gary Cole im Web


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Dirk Wilkens-Hagenkötter
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