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Keiko Imamura hat nicht nur in berühmten Filmen mitgearbeitet.

Anfänge im Zeichen der Riesenechse

Keiko Imamura ist eine jener Schauspielerinnen, über deren Privatleben so gut wir gar nichts bekannt ist. Was man weiß, ist, dass sie am 31. Januar 1974 in Shizuoka, Japan geboren wurde. Ansonsten sind über sie oder ihren Bildungswerdegang keine Informationen vorhanden.

Was man zudem weiß, ist, dass ihre Schauspielkarriere 1992 anfing. Das war das Jahr, wo sie in Godzilla – Kampf der Sauriermutanten auftrat. Sie verkörperte in diesem Film eine der beiden Cosmo-Zwillinge. Ihre Filmschwester wurde durch Sayaka Osawa dargestellt.

Keiko Imamura blieb danach der Riesenechse treu und trat ein Jahr später in Godzilla gegen Mechagodzilla II in einer kleinen Rolle als Lehrerin auf. Und auch in dem darauffolgenden Film, also in Godzilla gegen Spacegodzilla, spielte sie mit. Für diesen Film nahm sie ihre Rolle als Cosmo # 1 wieder auf. Doch damit endete ihre Zeit bei dem berühmten Toho-Franchise und sie brach zu neuen Beschäftigungen auf.

Mitarbeit an berühmten Spielen

So war sie 1995 Teil des Maincasts der kurzlebigen Comedyserie Maido ojamashimaasu. Ebenso sprach sie von 1995 bis 1996 in der Animeserie H2 in 39 Episoden Hikari Amamiya. Und 1999 sah man sie auch in dem Fernsehfilm Chihô kisha Tachibana Yôsuke 13.

Doch 1997 sollte Keiko Imamura an etwas vollkommen anderem mitwirken. Denn sie war Teil der Entwicklung von Final Fantasy VII. Das Game bedeutete für die berühmte J-RPG-Reihe von Square Enix im Westen den endgültigen Durchbruch. Das Spiel wurde auch ein Verkaufsschlager auf der PS1. Sie selbst war in diesem Titel für die visuellen Effekte in einer CG-Movie-Sektion zuständig.

Es sollte nicht das letzte Mal sein, dass sie an der berühmten Spielereihe mitarbeitete. In dem Sequel Final Fantasy VIII war sie ein Motion Capture Artist für einige der Filmsequenzen. Eine Rolle, die sie auch in Parasite Eve II innehatte. Bei Final Fantasy IX (2000) war sie hingegen wieder CG Designer für einige der Zwischensequenzen.

Eine Karriere geht zu Ende

Doch zwischendurch hatte Keiko Imamura auch Zeit, im Fernsehen aufzutreten. Genauer gesagt wirkte sie in demselben Jahr ebenfalls in der Dramareihe Kasôken no onna für neun Folgen mit. Doch ein Jahr später wirkte sie bereits an „Final Fantasy X“ mit, erneut als CG Designer.

2002 trat sie in der Fernsehreihe Sakura für 25 Episoden auf. 2003 arbeitete sie hingegen als Motion Capture Designer an Final Fantasy X-2 mit. Und drei Jahre später geschah dasselbe bei Final Fantasy XII, womit ihre Zeit bei Square Enix und den Rollenspielen allem Anschein nach zu Ende ging.

Auch die Schauspielkarriere von Keiko Imamura neigte sich dem Ende zu. Sie trat zwar 2006 für 12 Folgen in 2nd House auf. Ebenso, wie sie 2008 in dem Fernsehfilm Yukinojô henge in einer kleinen Rolle mitwirkte. Doch 2009 hatte sie in Bengoshi Ichinose Rinko ihren finalen Auftritt. Was sie seitdem macht, ist unbekannt.

Keiko Imamura im Web

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Götz Piesbergen

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