Michelle Hurd gehört zu den Schauspielern, denen ihr Beruf quasi schon mit der Muttermilch eingeflößt wurde.

Man redet nicht über den Film

Denn die am 21. Dezember 1966 in New York City geborene Darstellerin ist das Kind zweier Schauspieler. Ihre Mutter Merlyn Hurd ist außerdem zusätzlich noch Psychologin. Drei Schwestern machen die Familie komplett.

Michelle selbst machte 1984 ihren Schulabschluss an der St. Ann’s School und ihren Studienabschluss 1988 an der Boston University. Danach studierte sie noch weiterhin an der Tanzschule Alvin Ailey School und am Londoner National Theatre.

Ihre Karriere begann 1989, als sie in der Komödie Rude Awakening eine Studentin auf der Straße darstellte. Zwischen 1991 und 1997 hatte sie ihre erste wiederkehrende Rolle. Sie war insgesamt für 42 Folgen in der Soap Another World zu sehen. Zwischen 1994 und 1995 trat sie hingegen ganze fünfmal als A. D. A. Reynolds in New York Undercover auf. Interessanterweise spielte sie die Superheldin Fire in dem berühmt-berüchtigten Justice League of America-Film von 1997. Zu demselben Zeitpunkt hatte sie bis 1998 außerdem eine kleine wiederkehrende Rolle in der Comedy-Serie Malcom & Eddy.

Michelle Hurd

Von Teufeln und bösen Toten

Von 1999 bis 2001 war sie Teil des Maincasts der Serie Law and Order: New York. Jedoch verließ sie die Reihe bereits nach der ersten Staffel und tauchte danach nur noch sporadisch in der zweiten auf. Von 2001 bis 2002 war sie Hauptdarstellerin in der Serie Leap Years. Sie trat in allen 20 Episoden auf. 2004 sprach sie zum ersten und bislang auch letzten Mal Charaktere. Das war in dem Videospiel Terminator 3: The Redemption. 2006 hatte sie für sechs Folgen eine wiederkehrende Rolle in Emergency Room: Die Notaufnahme und ein Jahr darauf dasselbe für die gleiche Episodenanzahl in Gossip Girl.

2012 hatte Michelle Hurd eine kleine Rolle in einem Kinofilm. In There Is No Place Like Home – Nichts wie weg aus Ocean City stellte sie Libby dar. Zu den Hauptdarstellern zählte unter anderem auch Matt Dillon.

Doch hauptsächlich war sie weiterhin im Fernsehen aktiv. Von 2011 bis 2013 spielte sie in 90210 mit, wenn auch nur in sechs Episoden, verteilt über die Zeit. Von 2010 bis 2013 war sie Teil des Maincasts von The Glades, wo sie in 43 von 49 Folgen auftrat. In 2015 hatte Michelle Hurd für vier Folgen eine kleine wiederkehrende Rolle in Devious Maids. 2016 konnte man sie sechsmal als Samantha Reyes in der zweiten Staffel von Marvel’s Daredevil und für die gleiche Folgenanzahl als Linda B. Emery in Ash vs. Evil Dead sehen.

Wenn der Sinn des Lebens abhanden kommt

2020 trat Michelle Hurd das erste Mal in Star Trek auf. In Star Trek – Picard stellte sie Raffi Musiker dar. Sie war der ehemalige erste Offizier des Titelcharakters, nach dessen Austritt aus der Sternenflotte sie in eine Abwärtsspirale stürzte und Probleme mit bestimmten Substanzen bekam. Sie wird die Rolle in der zweiten Season wiederaufnehmen. Seit 2015 ist sie außerdem ein regelmäßiger Gaststar in Blindspot.

Michelle Hurd ist seit 2007 mit dem Schauspieler Garrett Dillahunt verheiratet.

Michelle Hurd im Web

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Götz Piesbergen

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