Sein Bemühen, vergangene Schandtaten wieder gut zu machen, führen Zuko an einen speziellen Ort.
Wo sind die Erwachsenen?
Eines Abends stellt Sokka (Jack DeSena) Zuko (Dante Basco) die Frage, wohin die Feuernation besondere Gefangene bringt. Die Antwort lautet der brodelnde Fels, ein Gefängnis, das sich mitten in einem Vulkan befindet. Sokka will sich alleine aufmachen, um seine geliebte Suki zu befreien, doch Zuko hat ihn längst durchschaut und reist mit ihm.
Es gelingt beiden, das Gefängnis zu infiltrieren. Danach entwickeln sich jedoch die Dinge anders als geplant. So das am Ende die zwei ebenfalls Gefangene werden. Was aber durchaus zu den Plänen Sokkas passen könnte.
Am Ende von Der Tag der Schwarzen Sonne, Teil 2 blieben die Erwachsenen zurück, um dem Avatar und den jungen Teilnehmern ihrer Rebellion die Flucht zu ermöglichen. Kurz zuvor hatte Sokka erfahren, dass seine geliebte Suki von der Feuernation gefangen worden war. Was man schon geahnt hatte, nachdem Azula die Kyoshi-Kriegerinnen, zu der Suki gehört, in Armer Appa überfiel. Nur um dann in Der Erdkönig in der Aufmachung dieser Kriegerinnen aufzutauchen.
Es läuft nichts wie geplant
Der brodelnde Fels, Teil 1 zeigt jetzt, wo all diese Leute abgeblieben ist. Derweil ein weiterer Schritt unternommen wird, um Zuko noch mehr zu rehabilitieren. Nicht, dass dies nach den letzten Ereignissen noch irgendwie nötig war. Aber es führt mit dazu, dass einmal mehr deutlich wird, dass er wirklich mit seiner Vergangenheit gebrochen hat.
Es wird dabei von Anfang an klar, dass dieser Ausbruchsversuch nicht so einfach ablaufen wird, wie geplant. Es gibt von Beginn an Komplikationen. Angefangen mit der Tatsache, dass Sokka und Zuko mit dem Ballon, mit dem sie gereist sind, eine Bruchlandung bauen.
Was man anschließend in dem Gefängnis sieht, ist pure Schikane. Die Gefängniswärter manipulieren teilweise Gefangene so, dass sie unfreiwillig Feuer bändigen, was ihnen eigentlich verboten ist. Wofür sie dann in dem Gefrierschrank landen, wo sie extrem niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind.
Auf die kleinen Glücksmomente kommt es an
Es wirkt zunächst klischeehaft, wenn man dies so sieht. Aber es passt zu dem Bild, das man bislang von der Feuernation erhalten hat. Nicht so sehr von den Zivilisten, sondern vielmehr vom Militär. Vor allem von den führenden Offizieren, wie Admiral Zhao. Überwiegend handelte es sich um skrupellose Männer, die auf ihren eigenen Vorteil aus waren und jede Chance nutzten, um sich über andere hinwegzusetzen.
Im Fall von „Der brodelnde Fels“ sind es allerdings nicht nur die führenden Offiziere. Sondern auch niedere Ränge, die ausnutzen, dass die Gefangenen nichts gegen sie unternehmen dürfen. Es ist ein krankes Gefühl, ein kranker Eindruck. Und doch muss man ihn vorerst akzeptieren.
Umso mehr feiert man die kleinen Glücksmomente. Wie etwa, als Sokka seine Suki wiederfindet und die ihn wegen seiner Verkleidung erst nicht wieder erkennt und ihn niederschlägt. Oder allerdings, als Zuko bewusst in die Gefrierkammer kommt, sich aber durch seine Feuerbändigenfähigkeiten warm halten kann.
Ein guter Cliffhanger
Gleichzeitig lernt man mit Chit Sang einen Gefangenen kennen, den man nicht unterschätzen darf. Er wirkt äußerlich groß, langsam und gemütlich. Doch in einigen Momenten beweist er, dass dies nicht wirklich zutrifft. Dass er in Wahrheit einiges auf dem Kasten hat. Weshalb er sich dann auch in die Pläne von Sokka einbringt, wie sie von der Insel wieder fliehen.
Doch bis es so weit ist, wird noch etwas dauern. Denn wie man am Cliffhanger sieht, wird Sokkas Vater auf das Eiland verlegt. Womit alles andere erst mal unwichtig wird. Denn der Sohn will natürlich seinen Papa befreien. Ob ihm das gelingt, wird die nächste Folge zeigen.
Info
Regie: Joaquim Dos Santos
Drehbuch: May Chan
Showrunner: Michael Dante DiMartino, Bryan Konietzko
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