Das Ende dieser Episode verändert das Kräfteverhältnis auf einer der Seiten des Konflikts.
Viele gute Momente
Sokka (Jack DeSena) trifft seinen Vater, der frisch zum kochenden Felsen verlegt wurde. Beide sind glücklich, den jeweils anderen zu sehen und beginnen einen Plan zu schmieden, wie sie aus dem Gefängnis wieder rauskommen können. Eine der Bedingungen für einen erfolgreichen Ausbruch, die sie erschaffen müssen, ist ein Aufstand.
Doch dann treten Komplikationen auf. Mai (Cricket Leigh) besucht überraschend Zuko (Dante Basco). Und sie ist nicht alleine. Denn auch Azula (Grey DeLisle) und Ty Lee (Olivia Hack) besuchen die Insel. Weshalb, als der Ausbruchversuch startet, Sokka, Zuko und die anderen improvisieren müssen.
Der brodelnde Fels, Teil 2 hat viele gute Momente. Doch von all diesen sticht vor allem ein einziger hervor: Der, der am Ende vorkommt. Und sehr vieles verändern dürfte. Dazu später allerdings mehr.
Wie ein umgekehrter Heist-Film
Im Prinzip kann man diese Folge sich wie eine Art verkehrter Heist-Film vorstellen. Nur, dass es hier nicht um einen Raubzug geht. Sondern um einen Ausbruch aus einem schwer bewaffneten Gefängnis. Doch die Art und Weise, wie die Story sich hier entwickelt, gleicht solchen Diebesfilmen.
Im Prinzip wird hier eine Gruppe zusammengestellt und ein komplexer Plan erstellt. Der jedoch von Anfang an ständig droht, zu scheitern. Weil dann das eine oder andere Hindernis aufkreuzt, mit dem die Planer so nicht gerechnet haben. Weshalb sie entsprechend oft improvisieren müssen und mehr als einmal einfach nur schieres Glück haben.
Das zeigt sich vor allem bei einer Szene Chit Sang. Der groß gewachsene und grobschlächtige Gefangene wird von dem obersten Aufseher verhört. Und soll dann den Verräter unter den Wachen identifizieren. Unter den Anwesenden ist auch Sokka, der ins Schwitzen kommt, weil er befürchtet, verraten zu werden. Doch stattdessen beschuldigt Chit Sang jemanden, der eben nicht der Schuldige ist. Sondern „nur“ der Wächter, der ihn in Der brodelnde Fels, Teil 1 gequält hat. Es ist eine Szene, die genugtuend ist.
Wenn man zu seiner Meinung steht
Die Episode ist dabei äußerst humorvoll. Eben wegen den ständigen unvorhergesehenen Ereignissen und wie vor allem Sokka darauf reagiert. Allerdings ist die Komik nicht omnipräsent. Und bei einigen Momenten auch nicht vorhanden.
Ein solcher ist die Begegnung zwischen Mai und Zuko. Wo klar wird, wie sehr ihre Gefühle durch die Aktionen ihres Geliebten verletzt worden sind. Man merkt dabei, wie ihm seine Taten leidtun. Er aber seine Entscheidungen an sich nicht bereut, sondern zu denen steht, sie sogar vor ihr verteidigt. Weil er, so seine Argumentation, nur so die Feuernation retten kann.
Azula selbst ist in dieser Folge nicht so präsent wie sonst. Aber dennoch ist ihre Gegenwart deutlich wahrnehmbar. Es zeigt sich, dass sie eine furchterregende Aura hat, die alle anderen dazu bringt, in ihrer Präsenz Angst zu kriegen.
Das ändert alles
Und doch verlaufen dieses Mal die Dinge anders. Dieses Mal kann Azula keinen grandiosen Sieg davontragen. Im Gegenteil: Sie muss eine empfindliche Niederlage hinnehmen.
Alles hat seine Grenzen
Es ist eine großartige Episode, deren Abschluss viel Handlungspotenzial für die Zukunft entstehen lässt.
Info
Regie: Ethan Spaulding
Drehbuch: Joshua Hamilton
Showrunner: Michael Dante DiMartino, Bryan Konietzko
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Warpskala
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