[The Expanse 008] Die Bergungsmission

Lesezeit circa: 5 Minuten

Die Rocinante entdeckt das Schiff, das die Scopuli vernichtet hat.

Staffel 1 – Folge 8
„Die Bergungsmission“ – „Salvage“

U.N. schickt die Streitkräfte

Da der Kontakt zu Spion Kenzo (Elias Toufexis) abgebrochen ist, schickt die U.N. ein Schlachtschiff zu Tycho. Sie vermuten, dass Fred Johnson dort Tarnschiffe baut. Erstaunlicherweise ist es nicht das Militär, das Stärke zeigen will, sondern die Politik.

Wir erfahren während dieser kurzen Besprechung, dass sich Franklin Degraaf (Kenneth Welsh) das Leben genommen hat. Ihr erinnert euch sicher, das war der alte Freund und Botschafter auf dem Mars von Avasarala (Shohreh Aghdashloo). Sie ist sichtlich geschockt, schluckt das aber einfach runter.

Fred Johnson (Chad Coleman) hat jedenfalls irgendwas vor. Er hat einen Chip von Lopez geborgen und entschlüsselt ihn. Darauf enthalten sind detaillierte Aufnahmen des Angriffs auf die Donnager. Dies scheint ihn aber nicht sonderlich zu überraschen.

Die Bergungsmission

Ein Spion auf der Rocinante

Die Crew der Rocinante entdeckt das Schiff, auf dem sich Lionel Polanski aufhalten soll. Es ist ein Tarnschiff von der selben Bauart wie die Angreifer der Donnager. Bis auf Alex (Cas Anvar) geht die Crew an Bord, denn das Schiff scheint verlassen zu sein. Sie finden einen Raumanzug der Scopuli und kommen zu dem Schluss, dass dies das Schiff sein muss, das die Canterbury zerstört hat. Mehr noch: Sie entdecken auch den Namen des Schiffs und dass ein Shuttle fehlt. Es ist die Anubis. Das Schiff, mit dem sich die Scopuli treffen wollte.

Und es gibt noch mehr zu entdecken. Es gibt an Bord irgendeine Substanz oder Lebensform, die offenbar Energie benötigt. Sie aktiviert sich, als der Reaktor reaktiviert wird. Die Anubis kam von Phoebe. Alex fasst für den Zuschauer den Plot kurz zusammen und kommt zum Schluss: Hier stimmt was nicht. Ja, genau, hier stimmt was nicht.  Holden erinnert sich an die Aussage vom Marsianer Lopez, dass sie dort nur noch Leichen gefunden haben. Hat die Anubis die Menschen dort getötet? Oder hat sie dieses „Zeug“ versehentlich mitgebracht? Da sie nun nur noch nach Eros können, setzen sie Kurs und zerstören das Schiff.

Die Bergungsmission

Miller und Eros

Dem ehemaligen Detective Joe Miller (Thomas Jane) ist es im All sichtlich unwohl, was auch ein anderer Passagier bemerkt. Er übt gerade für die Nauvoo. Als er auf Eros ankommt, überzeugt er den Verlademeister auf seine Art, ihm die Information zu geben, die er benötigt. Das Shuttle Anubis 1A ist auf Lionel Polanski registriert. Mehr findet er nicht heraus, denn jetzt muss er erst mal in die Zelle. Tja, seine Methoden waren vielleicht als Cop auf Ceres noch okay, als Zivilst auf Eros aber nicht.

Sein alter Freund Sematimba (Kevin Hanchard) holt ihn raus. Und er versorgt ihn auch mit Infos über Lionel Polanski – das ist der Deckname von Julie Mao. Ich hatte mir schon gedacht, dass die beiden eine Verbindung haben und kurzfristig auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass sie die selbe Person sind, aber es wieder verworfen. Hier schließt sich aber nun der erste Kreis. Miller und die Rocinante suchen dieselbe Person.

Apropos Rocinante: Die trifft auch auf Eros und die Crew geht direkt zum Blue Falcon, wo Polanski ein Zimmer gemietet hat. Kenzo bereitet einen Hinterhalt vor, seine Implantate geben ihm die Möglichkeit dazu. Der gelingt auch fast, aber Miller greift ein. Er erkennt natürlich sofort James Holden (Steven Strait), hat aber kein großes Interesse an Smalltalk. Er macht sich sofort auf zum Zimmer von Julie Mao – dort findet das unfreiwillige Team sie auch. Sie ist tot. Offenbar von diesem „Zeug“ getötet. Ist es eine Waffe?

Okay, dass Julie Mao (Florence Faivre) nicht mehr lebt, war uns allen wahrscheinlich schon klar. Trotzdem ist es natürlich schade, denn sie hätte sicher ein paar Erklärungen gehabt.

„This is the ship. The one that killed the Cant. It has to be.“
-Holden

Fazit zu „Die Bergungsmission“

Nun gut, wir haben nun zwei der Rätsel auf einen Schlag gelöst und zwei Handlungsebenen für den Moment vereint. Wie ich schon sagte, dass zwischen Lionel und Julie eine Verbindung besteht, war vorhersehbar. Das mit dem Decknamen war allerdings intelligent gelöst, denn so hat man relativ lange die Spannung erhalten.

Was weniger gut gelöst war, sind typische Action-Klischees. Alex versteckt sich hinter einem SOFA, um sich vor Kugeln zu schützen. Miller kommt genau im richtigen Augenblick, um die letzten beiden Angreifer auszuschalten. Und dann geht er wieder in Einzelkämpfermodus wie schon auf Ceres. Das allerdings ist jetzt Jammern auf hohem Niveau. Die Story ist zwar stellenweise vorhersehbar, aber sie lässt einen trotzdem nicht los. Die Frage ist nun – was ist das für ein „Zeug“ und wer steckt dahinter? Im Augenblick deutet alles auf die OPA hin, aber das wäre einfach zu offensichtlich. Sind es am Ende die Mormonen?

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Marco Golüke
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Marco Golüke

Marco ist Jahrgang 78 und mit He-Man, Star Trek, Star Wars, Galaxy Rangers, Babylon 5 und was es nicht noch alles gibt groß geworden. Er ist der Chefredakteur und Herausgeber dieses Magazins und kümmert sich somit auch um alles Organisatorische.

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