Ausblick: Die neue Picard-Serie

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Seit einiger Zeit weiß man, dass Patrick Stewart als Jean-Luc Picard zurückkehrt. Wenig war bisher darüber hinaus bekannt.

Selbstverständlich spekulieren Fans sofort und haben Wünsche und Ansprüche an die neue Serie. Zumindest was die Laufzeit angeht können wir aufatmen – geplant ist sie für mehrere Staffeln und nicht als eine kleine Miniserie mit „Picards letzte Mission“. Angeblich soll es einen fixen Gegenspieler geben, so viel verriet man uns auf der New York Comic Con. In Produktion geht die Serie wohl im April 2019.

Was aber sollte man bei einer solchen Serie machen? Picard wieder als Captain eines Raumschiffes würde eine feste Crew und ein Schiff voraussetzen. Picard als Admiral in einem Büro wirkt deplatziert.

Man darf natürlich auch nicht das Alter von Patrick Stewart vergessen, er ist dieses Jahr 78 geworden, also wäre ein Büro vielleicht doch keine verkehrte Wahl.

Picard
Captain Picard ©CBS

Für mich ist denkbar: Picard ist Botschafter der Föderation und nutzt sein diplomatisches Talent in Verhandlungen mit anderen Völkern, eventuell auf einer Raumstation oder „unterwegs“ – er reist also von Ort zu Ort, ohne festes Schiff.

Dieses Szenario würde auch Cameos erlauben. Captain Riker bringt Picard von Planet A nach B, in einer anderen Folge trifft er Botschafter Worf.

Auch Cameos aus den anderen „TNG-Ära“ Serien sollte man einbauen, so kann man eventuell auch erfahren, was z.B. aus den Maquis-Mitgliedern der Voyager geworden ist. Picard könnte O’Brien an der Akademie besuchen und in einer Folge tritt ein erwachsener Wesley Crusher auf, der nun ähnliche Fähigkeiten wie der Reisende hat.

Man darf dies aber nicht übertreiben. Die Cameos müssen Fanservice bleiben und dürfen nicht von der Haupthandlung ablenken, die eben noch nicht bekannt ist.

Interessant wäre auch: Kommt Brent Spiner eventuell als B-4 zurück?

Wie ich schon sagte, als Botschafter wäre Picard denke ich eine Idealbesetzung. Oder geht man einen ganz anderen Weg, ohne Sternenflotte oder Föderation und Picard ist Archäologe geworden? Möglich, aber ich denke eher unwahrscheinlich.

Ich bin jedenfalls gehyped. Auch auf die Ankündigung, dass man noch mehr Serien produzieren will. Die heutige Fernsehlandschaft ist nahezu prädestiniert für eine Art „Expanded Universe“. Michael Dorn bekommt vielleicht doch noch seine Worf-Serie und andere Figuren könnte man sicherlich auch reaktivieren.
Nur hört bitte mit dem Prequel-Kram auf.

Update: Mittlerweile ist bekannt, dass die Serie Star Trek Picard heißen wird. Mehr Infos dazu gibt es auf StarTrek.Com

Marco Golüke

Marco ist Jahrgang 78 und mit Star Trek, Star Wars, Galaxy Rangers, Babylon 5 und was es nicht noch alles gibt groß geworden. Er ist der Gründer, Chefredakteur und Herausgeber dieses Magazins und kümmert sich somit auch um alles Organisatorische. Nebenbei schreibt der Familienvater auch noch Kinder- und Kurzgeschichten.
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