Review: Perry Rhodan 3123 – Der Krieger und die Navakan

Lesezeit circa: 3 Minuten

Das Gehöft der Bußfertigkeit – ein Äon geht zu Ende.

Der Krieger und die NavakanTitel: Der Krieger und die Navakan
Autor: Christian Montillon / Oliver Fröhlich
Zeichner: Dominic Beyeler
Erschienen: Freitag, 25. Juni 2021

Worum geht es in diesem Roman?

Anzu Gotjian, Bouner Haad und Tondar stehen im Gehöft der Bußfertigkeit vor dem Gericht der Navakan. Der hereinplatzende Lerka Krarek gibt dann die Gelegenheit für eine Rettungsmission, bei der sich unsere drei Angeklagten nützlich machen können. Da die Navakan in ihrem ganz eigenen Zeitrhythmus leben, bleibt dabei viel Zeit für Geschichten aus Tondars Leben.

Der Leseeindruck

Normalerweise bin ich kein Freund von mehreren parallel laufenden Handlungssträngen. So war auch dieser Roman am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Die eigentliche Rahmenhandlung wird in diesem Roman von einigen eingeschobenen Erzählungen des Anglers Tondar unterbrochen. Aber da die Navakan eher von der langsamen Sorte sind, bietet sich so die Gelegenheit, sich die Reisezeit mit ein paar Geschichten zu vertreiben. Ein auf den ersten Blick etwas eigenwilliges Konzept, das aber durchaus seine Reize bietet, wenn man sich an den Erzählstil gewöhnt hat.

Die Rahmenhandlung um die Gerichtsverhandlung mit der eingeschobenen Rettungsmission, bietet eigentlich in sich selbst eine runde Geschichte, in der genug passiert, um einen runden Spannungsbogen aufzubauen. Wir haben eine Gerichtsverhandlung, eine Rettungsmission, müssen einen Saphna-Sammler der Navakan reparieren und uns damit noch eines Parxen erwehren. Das bietet an und für sich schon einiges an Action, Sense-of-Wonder, aber auch großartige menschliche Momente.

Das eigentliche Highlight sind dann aber doch die eingeschobenen Geschichten aus dem Leben Tondars, die sein Leben beschreiben und zudem noch einiges an Licht in die Zustände des Chaoporters FENERIK bringen. Ab und an erinnern Passagen dabei an den Stil Leo Lukas, mit den eingeschobenen kabarettistischen Humoreinlagen, die vielleicht etwas aufgesetzt wirken.

In Summe war es aber ein kurzweiliger, unterhaltsamer Roman, der einiges an Sense-of-Wonder aufbot und zudem eine Menge Puzzelsteine zur Zyklushandlung um den Chaoporter FENERIK beigesteuert hat.

Das hatte was und war gute Unterhaltung. Mir hat der Roman von Seite zu Seite mehr Lesevergnügen gebracht und schließt mit einem versöhnlichen Schluss, voller Größe eines vergehenden Navakans und eines einsamen Schildkrötenkriegers.

Wer neugierig geworden ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.

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Markus Gersting

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