Review: Perry Rhodan 3125 – Ein Hauch von Vitalenergie

Lesezeit circa: 4 Minuten

Auf der Welt der Agenten – die Begegnung mit einer rätselhaften Frau

Ein Hauch von VitalenergieTitel: Ein Hauch von Vitalenergie
Autor: Uwe Anton
Zeichner: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 9. Juli 2021

Worum geht es in diesem Roman?

Perry, Gucky und der etwas überraschend aufgetauchenden Vetris-Molaud, bringen die tote Lyu-Lemolat zu ihren Angehörigen und verhandeln mit der Stabilität. Der Empfang ist eher reserviert.

Der Leseeindruck

Das war wie erwartet ein Hauch von MDI. Die Mühlen der Stabilität mahlen langsam und so gilt es erst ein paar bürokratische Hürden zu überwinden. Die Nennung von Lyu-Lemolats Namen und besonders der von Lousha Hatmoon beschleunigen die Dinge dann aber etwas.

Ein reiner Kondolenzbesuch und Politik auf höchster Ebene sind allerdings etwas wenig für den doch mittlerweile actiongewohnten Perry Rhodan Leser und so war dann auf der Welt der Agenten natürlich eine Agentengeschichte mit im Preis inbegriffen. Diese erinnerte vom Setting her unverkennbar an die aus Kai Hirdts PR3110 „Gators zweite Chance“, ohne sich aber genau so organisch in den Kontext einzubetten. Für mich war nicht ganz schlüssig, wie der ehemalige Topagent Pas-Okkalor plötzlich größenwahnsinnig wird und versucht, sowohl die Besucher aus der Milchstraße als auch gleichzeitig alle seine Vorgesetzten in die Pfanne zuhauen.

Das wäre auch ohne die im Hintergrund agierende Meisterin der Insel eher zum Scheitern verurteilt. Das lässt vielleicht einen Blick in das Regime der doch eher trägen und sehr defensiven Stabilität erhaschen.

Gut dagegen war, das Gucky dieses Mal selbst auf Hilfe vom, mir immer sympatischer werdenden, Paddler Kemur benötigt. Der Paddler ist streng genommen selbst kein Mutant, da alle Paddler mit der Gabe des Strukturlaufens ausgestattet sind. Kemur hat damit die gleichen Eigenschaften wie der Haluter Bouner Haad, ist aber bei weitem nicht so auffällig wie dieser. Zudem sich in Robert Corvus Romanen 3101 und 3102 gezeigt hat, dass bei einigen der vor den Bestien geflüchteten Bewohnern Andromedas noch einige Ressentiments gegen die mit den Bestien verwandten Haluter bestehen.

In Summe ließ sich der Roman trotzdem flüssig lesen und öffnet für die Galaktiker aus der Milchstraße das Tor den Mächtigen von Andromeda. Der Roman selbst ist wohl einer der einzeln stehenden Verbinderromane, da an dieser Stelle mit dieser Handlung erstmal Schluss ist und wir im nächsten Heft wieder in die Milchstraße und zu den Kastellanen zurückblenden. Die Milchstraße hat wohl noch mehr Probleme als nur der Chaoporter, zumal Bully seit Anfang des Zyklus immer deutlicher Stimmen hört.

Wer wissen will, ob der Kritiker hier vielleicht doch vollkommen daneben liegt, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.

 

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Markus Gersting

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