Rettungsaktion für einen Teleporter – Mausbiber Gucky begegnet seinem negativen Ich

Der Sprung nach Luna
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Der Sprung nach Luna
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienenen: 1973

Zur Handlung

Gucky 1 ist auf der Suche nach Ras Tschubai 1. Der gesuchte Mutant ist nach seiner erfolgreichen Flucht auf der Erde des negativen Universums gefangen. Gucky 1 schafft es, über den Umweg Olymp zur Erde und kann unseren guten Ras Taschubai in letzter Sekunde retten. Das erwartete Duell gegen Gucky 2 findet dabei jedoch so nicht statt. Vom Mond aus kann man mit einem geklauten Schiff den Häschern am Ende ein Schnippchen schlagen.

Lob und Tadel wie immer

Die Handlung von Der Sprung nach Luna an sich mag konstruiert ohne Ende klingen. Tatsächlich schafft es Walter Ernsting jedoch, diese recht ordentlich zu verpacken und neben einem gesunden Maß an Action auch noch Einblicke in die Gedanken unseres Ras Tschubai zu gewähren. Man merkt deutlich, dass die Serie langsam erwachsen zu werden beginnt.

Wie immer in den Heften mit dem negativen Universum wächst in mir die Frage, inwieweit die Terraner hier jemals eine vorherrschende Macht werden konnten und dabei fast alles wie bei uns ist – nur eben ins Böse umgedreht. Die ganze Geschichte deutet stark an, dass man eigentlich das Standarduniversum gespiegelt haben muss und kurz davor alle Charaktereigenschaften fast aller Terraner, nicht aber aller Fremdvölker, ins Negative verschoben hat.

Star Trek?

Interessant auch der Gedankengang, ob sich hier die Perry-Autoren ein wenig durch Star Trek haben beeinflussen lassen. 1973 war gerade mal ein Jahr lang Star Trek im deutschen TV zu sehen. Ob da die Folge mit dem Spiegeluniversum schon lief? Oder hat der in den USA lebende Kurt Mahr die Idee nach Deutschland gebracht?
Vermutlich jedoch dürfte es sich hier um einen jener Zufälle handeln, die es immer wieder geben wird. Menschen kommen an unterschiedlichen Orten zu unterschiedlichen Zeiten auf die gleichen Ideen, passiert.

Ein Fazit zu Der Sprung nach Luna

Für das dritte Heft eines neuen Zyklus ist Der Sprung nach Luna recht zahm, aber eine Steigerung gegenüber Heft 601. Auf jeden Fall kommt Spannung auf.


Wir brauchen euren Support!

Viele Magazine im Web werden über Werbung finanziert. Wir haben bewusst darauf verzichtet, damit euer Erlebnis auf unserer Seite möglichst ungestört ist. Wir bieten euch News, Reviews, Artikel, Videos und einen Podcast zu mittlerweile fast allen Bereichen der Phantastik. Wir haben keinen Clickbait, keine Fakenews und auch keine Paywall.
Die Kosten steigen, die wenigen Einnahmen sinken, auch dank der derzeitigen Situation. Wir wollen uns keine goldene Nase verdienen, aber es wäre schade, wenn wir die Seite irgendwann deswegen einstellen müssten.

Es ist auch ganz einfach. Ihr könnt uns regelmäßig ab 1 € monatlich bei Steady unterstützen, einmalig per PayPal oder ihr werft einfach mal einen Blick in unseren warpShop. (Die Shirts sind erste Sahne, Ehrenwort!)

Wenn ihr euch für eine Tätigkeit bei uns interessiert, dann ist die Seite MITMACHEN genau richtig.
Für den Fall, dass ihr noch mehr Infos haben wollt, findet ihr diese unter SUPPORT US. Dort findet ihr auch unsere Ref-Links.

Wir danken euch.

Mario Staas

Kommentar verfassen