[Perry Rhodan Mission SOL 2 10] Die gespaltene Welt

Lesezeit circa: 4 Minuten

Haldukass ist ein Ritter von BARIL – aber wirkt er im Auftrag der Superintelligenz?

Perry Rhodan Mission SOL 2 10 Die gespaltene Welt
©Perry Rhodan KG

Titel: Die gespaltene Welt
Autor: Dietmar Schmidt
Titelbild: Arndt Drechsler
Erschienen: 24.07.2020

Zur Handlung

Perry Rhodan wartet auf Nachricht der Ritterin A-Kuatond. Als diese Nachricht ausbleibt, fliegt er trotz aller Warnungen in das Unjasystem und trifft dort auf die Unjasen. Der Ritter Haldukass beherrscht dieses System und seine Bewohner. Bald zeigt sich, dass er wahnsinnig ist seit einem schweren Unfall.
A-Kuatond stirbt und wird in einem jungen Klonkörper wiederbelebt.

Einige Abenteuer später wird Perry Rhodan vor das Gericht der Ritter BARILS gestellt und muss mit Entsetzen feststellen, dass sein Kampf gegen das Chaos anscheinend vergeblich war. Die Ritter, selbst die neugeborene A-Kuatond, stimmen für das Chaos. Lediglich gegen Haldukass kann er einen Sieg verbuchen, dieser ist sein Ritteramt los.

Die gespaltene Welt an sich

Was für ein geiles Titelbild. Der Perry Rhodan mit Charles Lindberghs Zügen als Cyborg. Arndt Drechsler hat sich bei den Covern dieser Miniserie jetzt mehrfach selber übertroffen.

Der Roman selber hat mich restlos überzeugt. Sprache und Stil sind wie immer bei MISSION SOL auf bestem Niveau für Heftromane. Und der Inhalt, die Story an sich, passt auch.
Da haben wir Haldukass, den man ohne Probleme als völlig wahnsinnig bezeichnen kann und dadurch wie ein Megaschurke wirkt. Und dennoch kann man im Verlauf seiner angerissenen Lebensgeschichte sogar nachvollziehen, wieso er wahnsinnig wurde und weshalb ihn dieser Wahnsinn zum Richter über Leben und Tod werden ließ.

Überdies haben wir in Die gespaltene Welt selbst ein paar eher überraschende Wendungen und bekommen die Erklärung für Perry Rhodan als Cyborg. Details dazu mag ich jetzt nicht spoilern, aber die Erklärung war überraschend und in sich logisch.

Gedanken zur Miniserie an sich

Insgesamt zum Verlauf der Miniserie etwas zu sagen, fällt mir etwas schwerer. Wir sind jetzt zwei Hefte vom Finale entfernt und noch immer ist eine Auflösung der Geschehnisse unklar. Man kann als Leser zwar ungefähr erahnen, wohin die Miniserie will, durch die vielen kleineren Plottwists erscheint es dennoch geraten, diese Spekulationen jederzeit infrage zu stellen.
Anfangs hatte ich den für mich nicht klar erkennbaren Kurs und die ausbleibenden Cliffhanger bemängelt. Wie genial dies aber im Endeffekt durchgeplant und beabsichtigt zu sein scheint, erschließt sich mir erst jetzt.

Und wie sehr diese Miniserie damit eine Art Spiegelbild der ersten MISSION SOL darstellt.
Will ich eine dritte MISSION SOL? Ja. Und nein. Ja, weil ich Kai Hirdts Arbeit (und die der Autoren) klasse finde. Nein, weil man diese zwei Miniserien schwerlich toppen kann. Und weil die SOL wohl auch deswegen ein Mythos ist, weil sie eben nicht dauernd in der Handlung vorkommt.


Wir brauchen euren Support!

Viele Magazine im Web werden über Werbung finanziert. Wir haben bewusst darauf verzichtet, damit euer Erlebnis auf unserer Seite möglichst ungestört ist. Wir bieten euch News, Reviews, Artikel, Videos und einen Podcast zu mittlerweile fast allen Bereichen der Science-Fiction. Wir haben keinen Clickbait, keine Fakenews und auch keine Paywall.
Die Kosten steigen, die wenigen Einnahmen sinken, auch dank der derzeitigen Situation. Wir wollen uns keine goldene Nase verdienen, aber es wäre schade, wenn wir die Seite irgendwann deswegen einstellen müssten.

Es ist auch ganz einfach. Ihr könnt uns regelmäßig ab 1€ monatlich bei Steady unterstützen, einmalig per PayPal oder ihr werft einfach mal einen Blick in unseren warpShop. (Die Shirts sind erste Sahne, Ehrenwort!).

Wenn ihr euch für eine Tätigkeit bei uns interessiert, dann ist die Seite MITMACHEN genau richtig.
Für den Fall, dass ihr noch mehr Infos haben wollt, findet ihr diese unter SUPPORT US. Dort findet ihr auch unsere Ref-Links.

Wir danken euch.

Mario Staas
Letzte Artikel von Mario Staas (Alle anzeigen)

Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: