Review: Perry Rhodan 32 – Ausflug in die Unendlichkeit

Lesezeit circa: 3 Minuten

Sie sind zur Einsamkeit verdammt – auf einer Welt ohne Sterne …

Ausflug in die UnendlichkeitTitel: Ausflug in die Unendlichkeit
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1962

Die Handlung

Das Geisteswesen ES entführt Perry Rhodan, indem er ihn einerseits krank auf Terra sein lässt und gleichzeitig nach BARKON sendet. Dort soll Perry Rhodan den Barkoniden helfen, ihren Planeten auf eine lange Reise zu senden, denn BARKON befindet sich im Leerraum außerhalb unserer Galaxis, soll aber in diese zurück.

Rezension von Ausflug in die Unendlichkeit

ES wird in Ausflug in die Unendlichkeit als großartiger Manipulator von Raum und Zeit gezeigt, ohne dabei gottgleich zu wirken. Hier hat Clark Darlton einen Grundstein für unsere liebste Superintelligenz gelegt, der bis heute nachwirkt.

Die Idee, aus den Barkoniden die Urväter der Arkoniden und anderer humanoider Spezies der Milchstraße zu machen – möglicherweise auch der Terraner – gefällt mir sehr. Schade, dass man in späteren Heften um und mit BARKON diese Aussagen negiert hat und anderen Ideen des Heftes sogar komplett widersprach. Denn Clark Darlton schafft in Ausflug in die Unendlichkeit ein kosmisches Szenario, welches mich von der ersten Zeile an gefangennehmen konnte.

Action? Diesmal nicht.

Action gab es im vorliegenden Roman nicht. Diese brauchte es auch nicht, um Spannung zu erzeugen. Konnte man in Heft 19 Der Unsterbliche bereits vom kosmischen Hauch, dem “Sense of Wonder” sprechen, kann man es bei diesem Roman jetzt umso mehr. Ausflug in die Unendlichkeit ist ein wunderbares Beispiel für ein Heft, in dem man keine Action braucht. Natürlich, heute würde man die handelnden Figuren noch ein wenig feiner ausarbeiten, hätte aber meiner Sicht nach am Ergebnis des Heftes nichts geändert.

Die Handlung des Zyklus (wenn man denn hier überhaupt von Zyklus sprechen kann) hat man hier nicht vorangebracht, sieht man vom Ende ab, als Perry Rhodan von ES zwei Fiktivtransmitter bekommt und den Springern erhebliche Verluste beibringen kann. Und hier habe ich auch eine kleine Kritik. In den vorherigen Heften wurde ausgesagt, die Springer würden in Familien an Bord ihrer Schiffe leben. Also auch Frauen und Kinder. Natürlich ist Perry im Recht, wenn er sich gegen Angriffe wehrt. Dazu gehört auch, Raumschiffe von Gegnern zu vernichten. Bei einem Helden hätte ich mir hier jedoch zumindest ein paar Gedanken an diese Opfer gewünscht.

Dennoch, als Gesamturteil kann ich hier nur ein Klasse vergeben.


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Mario Staas

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