[Spotlight] Philip Anglim

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Am 11. Februar 1952 wurde der Schauspieler Philip Anglim geboren.

Eine Alternative zu Tieren

Philip Anglims Geburtsstadt war San Francisco, Kalifornien. Sein Vater war ein Patentanwalt, seine Mutter eine Kunsthändlerin. Ursprünglich wollte er Tierarzt werden, bis ihn einer seiner Lehrer fragte, ob er nicht in einem Theaterstück auftreten wolle. Er tat dies und wurde dadurch zum Schauspieler. Er machte seinen Abschluss in englischer Literatur an der Yale Universität im Jahr 1973. Danach verbrachte er ein Jahr am Southbury Playhouse in Connecticut.

Das war auch das Jahr, wo er sein Filmdebüt gab. Er trat in dem Box-Drama „The All-American Boy“ auf, wobei seine Rolle nicht in den Credits erwähnt wurde. 1976 gab er sein Fernsehdebüt in der Mini-Serie „The Adams Chronicles“. Im selben Jahr war er auch in dem kontroversen Film „The Message“ zu sehen. Der Streifen war deshalb so umstritten, weil in ihm die Gründung des Islams behandelt wurde.

1979 spielte er in dem Theaterstück „The Elephant Man“ auf dem Broadway die Titelrolle. Es war sein Durchbruch, da er für seine Darstellung des deformierten John Merrick für den Tony Award als bester Schauspieler nominiert wurde. 1982 wurde das Stück fürs Fernsehen aufgenommen und ausgestrahlt. Dafür wurde er für die Emmy und Golden Globe Awards empfohlen.

Philp Anglim
Bareil aus dem Spiegeluniversum

Dornige Vögel

Nach dem Erfolg trat Philip Anglim weiterhin auf dem Broadway auf. Dieses Mal übernahm er die Titelrolle in „Macbeth“. Und genau wie „The Elephant Man“ wurde auch diese Produktion aufgenommen und später im Fernsehen ausgestrahlt. Die Rolle des Merricks übernahmen derweil andere Schauspieler.

1983 trat der Darsteller in der berühmten Fernsehserie „Die Dornenvögel“ auf. Er spielte dort die Figur Dane O’Neil. Danach war er in diversen Filmen zu sehen, wie zum Beispiel „The Horse Healer’s Daughter“ oder 1987 „Malone“.

In den 1990er-Jahren trat er überwiegend im Fernsehen auf. Bekannt war er vor allem durch seine Rolle als Vedek Bareil in „Star Trek – Deep Space Nine“. Die Figur trat in insgesamt acht Episoden auf und diente als potenzielles Love Interest für Kira Nerys, wobei Philip Anglims Charakter in der Folge „Der Funke des Lebens“ in der dritten Staffel starb. Er hatte noch einen weiteren Auftritt in der sechsten Season, als er in „Erkenntnis“ die Spiegeluniverumversion seiner Rolle darstellte.

Und heute?

Sein letzter Fernsehauftritt war im Jahr 1998 in dem TV-Film „Dallas – Kampf bis aufs Messer“. Er stellte dort den Charakter Peter Ellington dar.

Seitdem ist es ruhig um den Schauspieler geworden. Es ist unbekannt, was genau mit ihm los ist, aber da er eine Rinderfarm in Tennessee besitzt, wäre es nicht verwunderlich, wenn er jetzt hauptberuflich Farmer ist. Er hat außerdem 1992 den Lewis County Children’s Fund gegründet, um Kindern aus der Gegend, die in Not sind, zu helfen.

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Götz Piesbergen

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Götz Piesbergen

Götz ist Jahrgang 78 und unser Mann fürs literarische Star-Trek-Universum.

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