Doctor Who
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Review: Doctor Who 041 – Der letzte Timelord

Lesezeit circa: 5 Minuten

Der Master hat die Menschheit unterworfen und bereitet einen Krieg gegen das gesamte Universum vor.

Die letzte Hoffnung der Menschheit

Ein Jahr ist vergangen, seit der Master (John Simm) die Toclafane auf die Erde losgelassen und den Doctor (David Tennant) um hunderte Jahre altern gelassen hat. Martha (Freema Agyeman) konnte sich mit Jacks (John Barrowman) Vortex-Manipulator in Sicherheit bringen und ist seitdem auf der Flucht. Mittlerweile ist sie eine Legende unter den Menschen und deren einzige Hoffnung auf Rettung. Der Master hält sich noch immer auf dem fliegenden Flugzeugträger Valiant auf und mit ihm Marthas Familie, die ihm zu Diensten sein muss, der Doctor, den er einfach nur weiter quält, und Jack Harkness, der immer wieder gefoltert wird. Nach einem missglückten Fluchtversuch muss der Doctor wieder als Opfer herhalten, an dem der Master seine Macht demonstieren kann. Er lässt den Doctor noch weiter altern, bis nur noch ein verrunzeltes kleines Wesen übrig bleibt. 

Der letzte Timelord

Verstehe deinen Feind

Auf der Erde müssen die versklavten Menschen riesige Raketenabschussvorrichtungen bauen und hier ist Martha auf der Suche nach der Wissenschaftlerin Professor Docherty (Ellie Haddington), die einen Plan entwickelt hat, das Erzengel-Netzwerk, das die Menschheit über ein telepathisches Feld kontrolliert, zu vernichten. Aber zuerst müssen sie ihren Feind verstehen. Zusammen mit Thomas Milligan (Tom Ellis) vom medizinischen Truppenverband versucht sie, die wahre Identität der Toclafane herauszufinden. Es gelingt ihnen, eine der Kugeln vom Himmel zu holen und ein Geheimnis zu lüften, das ihnen die Sprache verschlägt und welches die Aufgabe der Paradoxon-Maschine, die der Master aus der TARDIS gebaut hat, aufklärt. 

Der letzte Timelord

Eine Geschichte geht um die Welt

Der Master spürt Martha auf der Erde auf und nimmt sie mit zu seinem Hauptquartier auf der Valiant, um sie vor den Augen des Doctors zu töten. Er steht kurz davor, 200.000 Schiffe loszuschicken, um einen gewaltigen Krieg im gesamten Universum anzuzetteln und am Ende ein neues Gallifrey zu erschaffen. Der Doctor aber hat Martha mit einer bestimmten Aufgabe vor einem Jahr um die Welt geschickt. Sie sollte seine Geschichte erzählen und die Menschheit einschwören, genau zur selben Zeit an ihn zu denken. Er hat das Jahr genutzt, um sich in das telepathische ErzengelNetzwerk einzuklinken, und so erreicht ihn die geballte Energie der menschlichen Gedanken, die nur ihm gelten, und ihn so wieder herstellt.

Nachdem es Jack gelungen ist, die Paradoxon-Maschine zu vernichten, stellt sich die Frage, was mit dem Master geschehen soll. Der Doctor sieht es als seine Aufgabe an, sich um ihn zu kümmern. Lucy Saxon (Alexandra Mohn) sieht das allerdings anders und so gewinnt der Master am Ende doch. 

Der letzte Timelord

Fazit zu Der letzte Timelord

Leider kann die letzte Folge das hohe Niveau der 3. Staffel nicht halten. Gerade die Szene, in welcher der Doctor gottgleich durch den Raum schwebt und dann dem Master seine Vergehen verzeiht, ist für mich zu pathetisch. Das runzelige Männlein im Käfig erinnert an Harry Potters Dobby und Jack sieht nach 1 Jahr Folter und Qual schmutzig, aber definitiv zu fit aus. Warum Lucy Saxon auf einmal ihren Mann erschießt, wird zumindest in dieser Folge nicht erklärt. Sie sah bis dahin doch ziemlich zufrieden aus mit ihrer Männerwahl. 

Die Aufklärung der Identität der Toclafane ist allerdings sehr gelungen und überrascht durchaus. Mit dem Tod des Masters wird es unerwartet emotional und auch Jacks Abschied, bevor er zu seinem Team zurückkehrt, versöhnt mich mit der ansonsten durchwachsenen Story. 

Okay, vanity. Sorry. Yeah. Can’t help it. Used to be a poster boy, when I was a kid, living in the Boeshane Peninsula. Tiny little place. I was the first one ever to be signed up for the Time Agency. They were so proud of me. The Face of Boe, they called me.

-Jack Harkness

Nachdem Marthas Familie ein Jahr von einem verrückten Alien als Sklaven gehalten wurde, entscheidet sie sich zu Hause zu bleiben und nicht weiter mit dem Doctor zu reisen. Sie war eine tolle Begleiterin, die sich erst Hals über Kopf in den Doctor verliebt, aber im Laufe der Staffel emotional Abstand zu ihm gewinnt und am Ende mit der unerwiderten Liebe abschließen kann. Es wird allerdings kein Abschied für immer sein. Sowohl in Torchwood als auch in Doctor Who ist sie in den nächsten Staffeln zu sehen. 

Bewertung

Bewertung
6 10 0 1
6/10
Total Score

Positiv

  • Die Identität der Toclafane
  • Jacks Spitzname als Kind - Das Gesicht von Boe

Negativ

  • der geschrumpfte Doctor
  • der schwebende Doctor
Stefanie Maus
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