Perry Rhodan 3118 Jäger und Sucher

Review: Perry Rhodan 3118 – Jäger und Sucher

Lesezeit circa: 4 Minuten

Auf der Spur einer Wehrlosen – ein Wettlauf um ihr Leben beginnt

Perry Rhodan 3118 Jäger und SucherTitel: Jäger und Sucher
Autor: Robert Corvus
Zeichner: Arndt Drechsler
Erschienen: Freitag, 21. Mai 2021

 

 

 

 

 

 

Worum geht es in diesem Roman?

Perry Rhodan ist weiterhin auf der Spur des Chaoporters bzw. des Krummen Gryliner. Die Spur führt über die Tefroderin Tryma Vessko. Aber auch das Chaos ist nicht untätig, eine Meute wird entsandt und macht keine Gefangenen.

Der Leseeindruck bei Jäger und Sucher

Erstaunlicherweise hat es bei mir etwas länger gedauert, diesen Roman zu lesen, was zum Teil aber auch berufsbedingt sein kann, da der Perry bei mir normalerweise das Wochenende einleitet, was dieses Mal leider nicht der Fall war. Allerdings lag es wohl nicht nur daran. Wir beginnen mit einer weiter zurückliegenden Rückblende Axelle Tschubais, was doch einiges an Tempo aus dem Roman nimmt. Ich bin zudem kein besonderer Freund von ausuferndem „Foreshadowing“.

Der Roman nimmt dann aber mehr Tempo auf, als es dann schließlich auf die Suche nach der, vor dem chaotarchischen Gestaltwandlerroboter geflohenen, Tefroderin Tryma Vessko geht. Perrys Team folgt ganz klassisch den Spuren, die Tryma Vessko bei offiziellen Stellen und im lokalen sozialen Netz des Planeten Ghuurdad hinterlassen hat. Dabei schrecken die Galaktiker auch nicht vor einem Einbruch bei der Steuerbehörde zurück. Bis es dann etwas bodenständiger mit einer Durchsuchung der Wohnung der Geflüchteten und einem Besuch einer etwas zwielichtigen Kneipe weitergeht. Dort kommt dann auch der Topsider Hroch-Tar Kroko zum Einsatz.

Natürlich bleiben auch die Mächte des Chaos nicht untätig und so entwickelt sich ein Rennen zwischen Perry Rhodan und dem Swekkter, der zudem noch von einer Meute Munuam unterstützt wird. Das Zusammenspiel bzw. die interne Spannung zwischen den unterschiedlichen Vorgehensweisen von Swekkter und der doch deutlich rabiateren Meute hat mir ausgesprochen gut gefallen. So entwickelte sich ein spannender und knallharter Agententhriller, der dann zum Schluss noch mit einem echten Highlight aufwartet.

Das Ende werde ich an dieser Stelle natürlich nicht vorwegnehmen, aber ich kann nur sagen, dass es mich auch als langjährigen Leser der Serie überrascht hat. Es passt aber und schafft eine Verbindung zum Überbau der Serie. Das verspricht noch einiges an Konfliktpotenzial, das hoffentlich in diesen Zyklus zu voller Blüte kommen kann.

Der Chaotarchenzyklus überzeugt also weiterhin mit tollen Romanen und einer flüssigen und immersiven Erzählstruktur im Zyklus selbst. Mir gefällt das ausgesprochen gut und macht definitiv Lust auf Perry Rhodan.

Wer mehr erfahren möchte, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.


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Markus Gersting

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