Kong taucht endlich wieder in dieser Folge auf. Gerade rechtzeitig, während bei den Menschen Langeweile herrscht.
Dinge ändern sich
Annie (Mae Whitman) und Hund konfrontieren Irene (Betty Gilpin) und ihre Söldner. Doch eine große Auseinandersetzung wird dadurch verhindert, in dem Anne mit einem Tranquilizer bewusstlos gemacht wird und Hund von dem großen Riesenadler fortgetragen wird. Das ist dann auch der Moment, in dem sich Mike (Darren Barnet) stellt, um die Aufmerksamkeit von dem immer noch versteckten Charlie (Nicolas Cantu) abzulenken. Der seinerseits wiederum kurz darauf auf eine maskierte Gestalt trifft, ehe er ebenfalls von dem Adler forttransportiert wird.
In dem Lager von Irene gesteht Mike Cap (Benjamin Bratt), dass Irene insgeheim die Expedition finanziert hat. Der daraufhin allerdings sehr gefasst reagiert. Doch ehe dies weiter vertieft werden kann, wird ein Wal auf die Insel geschleudert. Eine Kriegserklärung des Krakens an Kong, der sich derweil in einem Steintempel in den Bergen befindet. Wo sich auch Hund und Charlie aufhalten.
Mit Guter Hund werden die Verhältnisse in der Skull Island-Serie ein wenig durcheinandergewirbelt. Anne und Hund werden voneinander getrennt, ebenso wie Charlie und Mike. Und Irene scheint ihren Zielen ein wenig näher zu kommen. Derweil Kong in dieser Folge prominenter vertreten ist.
Jede Menge neue Möglichkeiten
So eine Veränderung der Verhältnisse bietet jede Menge neue Handlungsmöglichkeiten. Es können neue Charakterbeziehungen entstehen, derweil alte erst mal für eine Weile lang pausiert werden. Also viele Möglichkeiten, damit die Unterhaltung, die die Serie theoretisch bieten könnte, noch mal verstärkt wird.
Doch irgendwie fühlt man sich über weite Teile der Episode eben nicht unterhalten. Im Gegenteil: Das Gefühl, dass sich überwiegend einstellt, ist das der Indifferenz. Das, was man hier sieht, was man hier erfährt, spricht einen nicht so sehr an.
Das liegt mitunter daran, dass die Tatsache, dass die Gruppe Mike, Charlie und Annie auseinandergebracht worden ist, den betroffenen Figuren nicht gut tut. Annie mit ihrer Exzentrizität war immer eine gewisse Unterhaltung wert. Sie bildete eine entsprechende Grundlage, auf der anschließend die beiden anderen reagieren konnten.
Annie fehlt
Die Tatsache, dass sie über weite Teile der Folge ausgeknockt wird, merkt man dann entsprechend. Es fehlt hier einfach etwas. Und die neuen Enthüllungen, die man hier erhält, sprechen einen nicht an. Im Gegenteil: Sie zünden nicht, weil teilweise die entsprechenden Reaktionen fehlen. Wie beispielsweise die Tatsache, dass man erfährt, dass Irene die Expedition insgeheim finanziert hat. Hier hätte man sich liebend gerne eine heftigere Reaktion von Cap gewünscht. Der jedoch im Prinzip nur mit den Schultern zuckt und es dabei belässt.
Auch irritiert es, dass man sieht, dass Mike eigentlich schwerkrank ist. Doch wird dies nie thematisiert. Erst, als er am Ende der Folge endlich zusammenbricht, werden die anderen darauf aufmerksam. Das passt einfach nicht zusammen.
Besser sind dann die Erlebnisse von Charlie und Hund. Das Auftauchen der mysteriösen Figur wirkt zwar zu sehr wie ein Plotdevice, damit auch er zu dem Steinaltar kommt, wo schon Hund ist. Aber immerhin taucht hier Kong wieder auf.
Es wird gut werden
Und die Szenen, wo der Riesenaffe zu sehen ist, sind einfach nur großartig. Er hat es sich hier „wohnlich“ eingerichtet und sinniert über einige Objekte, wie beispielsweise ein Amulett. Woher dies kommt, bleibt unklar. Aber es scheint ihm viel zu bedeuten.
Und als dann der Wal auf die Insel geschmissen wird, wird klar, dass die nächsten Folgen auf eine Konfrontation zwischen Kong und dem Kraken hinauslaufen. Endlich etwas, worauf man sich freuen kann!
Info
Drehbuch: Brian Duffield
Showrunner: Brian Duffield
Regie: Danny Araya
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