Auch wenn diese Episode mitunter etwas formelhaft wirkt, macht sie dennoch jede Menge Spaß.
Finale Vorbereitungen fürs Finale
Zinnia McKenna (Kirby) ist eine Gefangene des Söldneranführers Reza „Gunther“ Karimi (Navid Negahban). Dieser soll sie befragen, wobei er bei der Wahl seiner Methoden nicht gerade zimperlich vorgeht. Es scheint ihm vor allem darum zu gehen, sie anstelle von Sam Fisher zu töten.
Der (Liev Schreiber) fängt unterdessen an, alleine zu agieren, sehr zum Ärger seiner Vorgesetzten Anna „Grim“ Grímsdóttir (Janet Varney). Die daher damit anfängt, gemeinsam mit Jo Ahn und Thunder die Beweise zu sichten, die sie bislang haben. Zunächst wirkt alles unverdächtig, bis sie auf Merkwürdigkeiten stoßen.
Der Mann macht die Mission ist die drittletzte Episode von Splinter Cell: Deathwatch. Womit klar ist, dass diese Folge hauptsächlich dazu dient, die letzten Vorbereitungen fürs Staffelfinale zu machen. Dementsprechend braucht man hier auch keine Aufklärung bei den wichtigsten Plots zu erwarten. Stattdessen geht es hier stellenweise ordentlich zur Sache.
Kleine Brocken sollten ausreichen
Überwiegend wird die Folge von zwei Plots dominiert. In dem einen wird Zinnia von Reza gefoltert. Und in dem anderen sichtet Fourth Echoleon die Beweise. Sam Fisher kommt in dieser Episode zwar auch vor. Doch hauptsächlich sorgt er bis zum Finale für den Actionpart, weil man sieht, wie er unter anderem in ein Gebäude eindringt und dabei mitunter nicht zimperlich vorgeht.
Die Shetlands kommen auch vor, doch darf man hier keine wichtigen Erkenntnisse erwarten. Sie reden über ominöse Pläne und das einzige wichtige ist, als Diana ihr Telefonat mit ihrem Bruder Charlie beendet hat, dieser leise und für sich betont, dass er ihr Halbbruder sei. Das und die Tatsache, dass er ihre Pläne bombastischer umsetzen möchte, deuten auf einen baldigen, offenen Geschwisterzwist hin, bei dem es interessant ist, wie die mitunter doch etwas rechthaberische Diana sich verhalten wird.
Und eigentlich ist dies auch frustrierend. Man erhält nur kleine Brocken, aber nichts wirklich Ausführliches, was die Pläne der Shettlands erklärt. Es scheint sich um Wellen zu handeln, die sie ggf. manipulieren werden? Man muss sich hier viel selber zusammenreimen und hat dann immer noch das Gefühl, dass man hier etwas verpasst.
Keine Damsel in Distress
Letzten Endes ist es auch hier wieder so, dass viel wenig geschieht. Das ist man leider schon gewohnt. Und doch ist diese Episode im Vergleich ein klein wenig besser.
Sehr formelhaft
Da sieht man gerne darüber hinweg, dass einzelne Elemente der Folge sehr formelhaft wirken. Von dem Foltern mit einem erhitzten Schürhaken, bis hin zu Sam Fishers Alleingang, da wirkt vieles so, wie man es von ähnlichen Handlungen her kennen würde.
Aber am Ende ist dies auch egal, weil wie gesagt, McKennas Plot sehr viel rausreißt. Und quasi im Alleingang dafür sorgt, dass diese Folge einen besseren Gesamteindruck hinterlässt, als die vorherigen.
Info
Drehbuch: Naomi Davis and Matias Wulff
Regie: Guillaume Dousse
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