Spotlight: Carla Gugino

Lesezeit circa: 6 Minuten

Carla Gugino wuchs in zwei Welten auf.

Eine Tante mit Erfahrung

Die am 29. August 1971 geborene Carla Gugino ist das Kind zweier unterschiedlicher Eltern. Ihr Vater Carl Gugino war Kieferorthopäde mit italienischer Abstammung, derweil ihre Mutter Hillary Safire die Tochter des Fernsehmodels Carol Merril war und ein Freigeist. Ihre Eltern ließen sich voneinander scheiden, als sie zwei Jahre alt war, weshalb sie jeweils zur Hälfte des Jahres bei dem jeweils anderen Elternteil lebte. Mit der Konsequenz, dass ihr Vater stabile Lebensverhältnisse hatte und sie mit ihm beispielsweise die Sommer in Europa verbrachte. Ihre Mutter hingegen zog oft um, was sich allerdings auf die schulische Karriere der späteren Schauspielerin nicht negativ auswirkte. Im Gegenteil, sie hatte Bestnoten und war die Abschlussrednerin ihres Collegejahrgangs.

Auf die Empfehlung ihrer Tante hin wurde sie zunächst ein Teenager-Model, ehe sie schließlich Schauspielunterricht nahm. Und als sie 16 Jahre alt war, verdiente sie genügend, um auf eigenen Füßen leben zu können.

Die Schauspielkarriere von Carla Gugino fing 1998 an, als sie in einer Folge von Wer ist hier der Boss? auftrat. Bereits ein Jahr darauf hatte sie ihre erste prominente Rolle, als sie in der Soap Falcon Crest bis 1990 in elf Episoden eine wiederkehrende Figur erhielt. 1992 trat sie in dem Fernsehfilm Murder without Motive: The Edmund Perry Story in einer Hauptrolle auf.

Man kennt sich

1994 trat sie in dem Video zu Bon Jovis Always auf. Dabei spielte sie sich selbst. 1995 war sie die Hauptdarstellerin in der Miniserie Die Freibeuterinnen und hatte ein Jahr darauf eine Nebenrolle in der Komödie Die Stunde der Teufelinnen. Zwischen 1996 und 1998 hatte sie eine wiederkehrende Rolle in der Fernsehserie Chaos City. 1998 war auch das Jahr, wo der Film Judas Kiss herauskam. Das Besondere daran war, dass sie diesen Kinofilm mit Alan Rickman in der Hauptrolle mitproduzierte.

1999 hatte sie in der Miniserie Hotel Alexandria eine Nebenrolle. Und von 1999 bis 2000 hatte sie in der Krankenhaussoap Chicago Hope eine feste Rolle als Dr. Gina Simmon. 2001 arbeitete Carla Gugino das erste Mal mit dem Regisseur Robert Rodriguez zusammen, als sie in Spy Kids auftrat. Sie sollte ihren Charakter aus diesem Kinofilm, Ingrid Cortez, auch ein Jahr später in Spy Kids 2 wieder wahrnehmen.

Carla Gugino

Von 2003 bis 2004 sollte die den Titelcharakter in der Krimiserie Karen Sisco darstellen. Allerdings war hier bereits nach zehn Folgen Schluss. 2005 hatte sie in der Comicverfilmung Sin City eine kleine Rolle als Lucille. Da sie in diesem Film wieder mit Robert Rodriguez zusammenarbeiten konnte, ließ sie dafür sogar eine prominente Rolle in einem Jason Statham-Streifen sausen, wo sie das Love Interest des Schauspielers dargestellt hätte.

Eine weiterer Stammregisseur

Von 2005 bis 2006 wirkte sie in der nächsten kurzlebigen Fernsehserie mit. Die SciFi-Serie Nemesis: Der Angriff hielt sich nämlich nur 13 Episoden lang. 2007 trat sie mit Josh Brolin, Kurt Russell und Denzel Washington in dem Film American Gangster auf. 2009 stellte sie in der Superheldenverfilmung Watchmen – die Wächter die Heldin Silk Spectre dar. Und genau wie mit Robert Rodriguez, sollte es nicht das letzte Mal sein, dass sie mit dem Regisseur des Films Zack Snyder zusammenarbeiten sollte. Interessant ist außerdem, dass sie im selben Jahr in Die Jagd zum magischen Berg mit auftrat. Der Film wurde direkt eine Woche nach der Premiere von Watchmen gelauncht und erlangte ebenfalls den ersten Rang der amerikanischen Kinocharts. Das Kunststück, in gleich zwei aufeinanderfolgenden Charterfolgen mitgewirkt zu haben, ist nur wenigen Darstellern gelungen.

Zwischen 2007 und 2010 hatte sie eine wiederkehrende Rolle in der Comedyserie „Entourage“. 2010 produzierte sie außerdem den Kurzfilm Tell Tale, wo sie die Hauptrolle innehatte. Ein Jahr darauf arbeitete sie wieder mit Zack Snyder zusammen, als sie in dessen Film Sucker Punch als Dr. Vera Gorski auftrat. 2011 hatte sie eine regelmäßig auftretende Figur als Abby Rhodes in der Comedyserie Californication. Ein Jahr darauf trat sie mit Sigourney Weaver gemeinsam in der Miniserie Political Animals auf.

2013 arbeitete sie erneut mit Zack Snyder zusammen, als sie in Man of Steel den Kryptonischen Roboter Kelor sprach. 2016 geschah dasselbe nochmal, nur dass sie in Batman vs. Superman: Dawn of Justice dieses Mal einem Raumschiff ihre Stimme gab. Zwischen 2015 und 2016 war sie Teil der kurzlebigen Mystery-Serie Wayward Pines und war 2016 in der Comedy-Drama-Serie Roadies in allen zehn Folgen zu sehen. 2017 wirkte Carla Gugino in dem Horrorfilm Das Spiel in der Hauptrolle mit. 2021 geschah dann wieder eine Zusammenarbeit mit Zack Snyder, als sie in dessen Directors Cut von der Justice League erneut das Schiff sprach. Zuletzt sah man sie in Gunpodwer Milkshake, wo sie an der Seite von Karen Gillan auftrat.

Die Schauspielerin lebt seit 1996 mit dem venezuelanischen Regisseur, Drehbuchautor und Produzenten Sebastian Gutierrez zusammen. Beide sind nicht verheiratet und laut der Darstellerin haben sie auch nicht vor, das noch zu tun. Beide sind glücklich, so wie sie miteinander leben.

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Götz Piesbergen
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