[Perry Rhodan 259] Der unheimliche Roboter

Lesezeit circa: 3 Minuten

 

„Der unheimliche Roboter“ – Ihr Flug endet im Wrack-System – und „Lucky“ Log, der Robotzwerg, und Gucky, der Mausbiber, suchen einen Ausweg aus der Falle.

Der unheimliche Roboter
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erschienen: 1966
Autor: H. G. Ewers
Zeichner: Johnny Bruck

Betrachtung von „Der unheimliche Roboter“

Das gekaperte tefrodische Schiff wird zur Untersuchung zur Plattform KA Preiswert gebracht, so zumindest der Plan. Die Tefroder sind den Menschen in ein paar technischen Dingen tatsächlich voraus, speziell in der Antriebstechnik. Und hier blökt mein Meckersektor bereits wieder, und zwar deutlich. Wir entsinnen uns an Heft 250, als Kalak monierte, dass die CREST III in Teilen Uralttechnik enthielte. Gut, ich erwarte von dem Paddler jetzt ja nicht, dass er Konstruktionsunterlagen über die modernsten Aggregate an Bord hat. Aber wenn es sich für ihn um Uralttechnik handelte, so sollte er zumindest in der Lage sein, diese mit Leichtigkeit zu verbessern, wodurch der Teilaspekt Technik als Transportgrund bereits weit weniger wichtig werden sollte. Meckersektor beruhigend ist der Umstand, dass man auch und vor allem das Schiff überstellen will, um an die Daten in der Biopositronik zu gelangen.

Einiges zu meckern

Beim nächsten Meckerpunkt übernimmt dies der Autor mit Atlan bereits für mich. Ein im Grunde unerforschtes Schiff überstellen, in Ordnung. Perry gleich mal an Bord, ein No-Go. Erstens ist das Risiko zu hoch, zweitens auch völlig unnötig. Ein militärischer Anführer unternimmt eigentlich sowieso keine Kommandounternehmen. Muss Perry aber, es liegt in seiner Natur, und anders hätte man auch kaum eine Handlung mit Perry drin. Aber eine einfache Mission zum Überstellen eines Schiffes? Das wirkt einfach nur noch bemüht ohne Ende, ist schwachsinnig im militärischen Sinn und schlicht überflüssig.
Es kommt, wie es kommen muss, selbstverständlich wird das Schiff durch einen Situationstransmitter entführt und die CREST III muss direkt hinterher, um Perry zu retten.

Und es geht weiter

Also, Perry hat mit einem hirnverbrannten Schwachsinnsmove nicht nur sich und einige Menschen an Bord des Tefroderschiffes in unnötige Gefahr gebracht, nein, auch die 5000 Mann der Besatzung der CREST III. Echt, solche bescheuerten Aktionen müssten eigentlich mal Gegenstand ewig langer Debatten im Parlament sein (wir erinnern uns, Perry ist demokratisch gewählt und den Politikern Rechenschaft schuldig) und zumindest einige seiner Aktionen dürften vor Gericht enden. Auch wenn alles wie hier glimpflich endet.

Nervig ist auch Lucky Log, der Psi-Robot, meine Güte…

Fand ich etwas gut?

Ja. Das Heft war, auch wenn es nach obigem Text anders klingt, recht gut. Spannend geschrieben, unterhaltsam, war wirklich in Ordnung und eines der besseren Hefte der zweiten Zyklushälfte.

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.
Mario Staas

Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.

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