[Perry Rhodan 282] Die Spur führt zu Jagos Stern

Lesezeit circa: 3 Minuten

Gucky als Superdetektiv – und sein großer Einsatz auf der Terra-Kolonie.

Die Spur führt zu Jagos Stern
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel:  Die Spur führt zu Jagos Stern
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Zur Handlung

Auf Jagos Stern verdingt sich Gucky als Geheimagent und versucht Spuren zu den Meistern der Insel zu finden. Der Stützpunkt wird gefunden, allerdings ist die Aktion gegen ihn nicht ganz so erfolgreich wie geplant. Der Meister der Insel kann fliehen. Daran ist nicht zuletzt ein Anti Schuld.

Zum Inhalt von „Die Spur führt zu Jagos Stern“

Das hohe Niveau der Vorwochenhefte kann hier nicht ganz gehalten werden. Zum Ausgleich gibt es ordentlich Action der angenehmeren Sorte. Gucky darf in den Einsatz und agiert hier recht erwachsen.

Schön die kleinen Einblicke in das Dasein der Siedler auf Jagos Stern. Auch klasse, dass man hier ein wenig über Terras Politik gegenüber Siedlerwelten erfährt. Es sind nur Nebensätze, die aber durchaus zur Gesamtatmosphäre beitragen. Sehr schön. Gerne öfter und mehr in der Art.

Auch Gucky als durchaus ernsthafter Protagonist überzeugt. Sicherlich diente der Mausbiber oft früher als „Comic Relief“, als Humor zum Entlasten einer ansonsten sehr bedrückenden Situation. Was auch völlig ok ist. Dennoch finde ich persönlich den etwas erwachseneren, verantwortungsvollen Gucky besser.

Spekulatives

Die Umtriebe der Meister der Insel in der Milchstraße geben zu denken. Die Wirtschaft mit Falschgeld aus Multiduplikatoren zu schwächen, ist ein perfider und guter Plan. Doch ich frage mich, um wie viel erfolgreicher die MdI gewesen wären, hätten sie zudem im großen Stil Entscheidungsträger und Politiker in ihrem Sinne ersetzt. Haben sie möglicherweise zu schnell zugeschlagen? Zu viel riskiert? Oder sehen wir hier wieder einen Ausdruck ihrer fast schon Hybris?

Und wie kamen die Meister der Insel so relativ einfach in die Milchstraße? Der Zentrumstransmitter ist gesperrt. Diese Frage stellen sich Perry und Co. zwar auch, das ist mir aber etwas zu wenig. Aber immerhin findet es Erwähnung. Wenn wir den bisherigen Zyklus so betrachten, war das ja nicht immer der Fall, dass die Handlung wirklich durchdacht wurde.

Fazit

Sei es wie es will, „Die Spur führt zu Jagos Stern“ war gut, richtig gut. In sich spannend und logisch. Weitestgehend glaubhafte Charaktere agieren hier in einem angenehmen Tempo. Wieder frage ich mich, wieso ausgerechnet sowas in den Silberbüchern gestrichen wurde.

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.
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