Die Tops und Flops der Redaktion: Star Trek – Voyager

Lesezeit circa: 4 Minuten

Eine neue Folge der Tops und Flops aus unserer Redaktion. Weiter geht es hier mit Voyager.

Star Trek: Voyager ist eine unter Fans umstrittene Serie. Das Konzept mit einem fern der Heimat verschollenen Schiff, das die Hälfte der Besatzung dann auch noch aus dem Maquis rekrutieren muss, war auf jeden Fall vielversprechend. Die Umsetzung des Ganzen wurde sowohl zur Stärke als auch zur großen Schwäche der Serie.

Die Tops und Flops von Sascha:

Top: Lebe flott und in Frieden
Diese Folge beschreibt genau, was einfach passieren musste ab einem gewissen Punkt. Dies ist ein absolut gelungener Plot. Ein solcher Betrug war etwas, das der Voyager einfach an einem gewissen Punkt passieren musste.

Hier kommen meiner Meinung nach alle Stärken der Serie voll zur Geltung. Ein Schiff wie die Voyager ist die perfekte Tarnung für ein paar Betrüger. Viele Spezies haben zu dieser Zeit bereits von der Voyager gehört und daher ein gewisses Vertrauen in Captain Janeway, ohne sie jemals gesehen zu haben.

Das Ganze wird auch getragen von der schauspielerischen Leistung der Doppelgänger Janeways und Tuvoks.

Flop: Tuvix
Transporterunfälle gehören zu dem Langweiligsten, das es in Star Trek gibt. Und trotzdem scheint in jeder Serie mindestens ein ähnlicher Vorfall vorkommen zu müssen. Natürlich muss sowas dann auch gerade zwei gegensätzliche Charaktere wie Tuvok (Tim Russ) und Nelix treffen.

Tops und Flops

Die Tops und Flops von Marco

Top: Der Fürsorger
Auf kaum einen anderen Pilotfilm habe ich mich gefreut wie auf diesen. Ich weiß noch, ich habe mir den Film damals in der Videothek ausgeliehen. Inhaltlich war es dann auch sehr vielversprechend, was wir dort zu sehen bekamen. Ein Mysterium, ein neuer Gegner, eine klare Marschrichtung für die Serie. Das war für den jungen Marco Grund genug, diese Folge zu feiern und auch heute schaue ich diese Folge von allen mit am liebsten.

Flop: Die Schwelle
Voyager hat einige wirkliche Rohrkrepierer in seinem Sortiment, aber diese Folge ist für mich der absolute Tiefpunkt. Dabei fängt es vielversprechend an, Tom Paris überschreitet die Warp10-Schwelle und ein Verräter übermittelt den Kazon die Daten dazu. Aber Tom Paris stirbt und dann doch wieder nicht, er beginnt zu mutieren. Er entführt Janeway und führt erneut einen Warp10-Flug aus. Die Voyager braucht einige Zeit, bis sie das Shuttle findet, Janeway und Paris sind mittlerweile Amphibien und haben Nachwuchs. Der Doktor schafft es, die beiden zurückzuverwandeln. Diese Geschichte ist einfach so dermaßen absurd.

Die Tops und Flops von Mario

Top: Skorpion
Die Implementierung von Seven of Nine in die Crew und das erste Auftreten der Borg sind das einzige kleine Highlight für mich. Seven brachte ein wenig Abwechslung in die triste Crew, die Borg waren hier noch interessant.

Flop: Endspiel
Ich ärgere mich bis heute, die Folgen alle gesehen zu haben. Besonders aber sind mir die Borg-Episoden negativ im Gedächtnis. Waren die Borg anfangs interessant, wurden sie hier Episode für Episode demontiert und ihrer Einzigartigkeit beraubt. Zumal wurde durch die ganzen Unimatrix-Dinger noch weniger nachvollziehbar, wieso die Borg immer nur mit einem Cube die Föderation angegriffen haben. Drei Cubes und „Föderation, Bye, Bye“. Die letzte Folge war dann der endgültige Sargnagel für die Borg.

Die Tops und Flops von Michael:

Top: Die Barke der Toten und Unimatrix Zero
Ich habe eigentlich gar nicht so sehr mit Voyager gefremdelt, wie das viele andere tun. Mir haben viele Episoden gut gefallen. „Die Barke der Toten“ (Staffel 6, Folge 3) fand ich sehr schön, weil hier die griechische Mythologie verwendet wird, um ein klingonisches Jenseits zu entwerfen. „Unimatrix Zero“ (Staffel 6, Folge 26 und Staffel 7, Folge 1) stellte den Übergang von Staffel 6 zu Staffel 7 dar. Inhaltlich geht es darum, dass verschiedene Borg über ihr jeweiliges Unterbewusstsein miteinander verbunden sind und daher in ihren Träumen aufeinandertreffen. Dort entwerfen sie dann einen Plan, um in der realen Welt gegen das Borg-Kollektiv vorzugehen. Ich könnte jetzt noch weitere Folgen nennen, belasse es aber mal stellvertretend bei diesen beiden Episoden.

Flop: Elogium
Ich hatte es bei Voyager nicht so wirklich mit den Charakteren Neelix und Kes und erst recht nicht mit der Liebschaft zwischen den beiden. In „Elogium“ (Staffel 2, Folge 4) steht die Frage im Mittelpunkt, ob das Paar gemeinsame Kinder haben möchte oder nicht. Die Folge war absolut nicht mein Fall.

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