Der bekannte SciFi-Fan rettete einst mit seiner Frau Bjo Trimble Star Trek.

Star Trek ist lebendig, wie lange noch nicht. Das Franchise mit seinen verschiedenen Serien und Filmen existiert jetzt bereits seit über 60 Jahren. Man kann sich eine Zeit ohne dieses so beliebte SciFi-Universum schon gar nicht mehr vorstellen.

Und doch ist dieser Erfolg nicht selbstverständlich. Denn ohne das Engagement seiner Fans würde das Franchise heute vermutlich nicht existieren, oder zumindest nicht in der Form, wie man es heutzutage liebt und kennt. Denn als Star Trek in den 1960er Jahren lief, war es kein Erfolg, sondern lief sogar Gefahr, nach der zweiten Staffel eingestellt zu werden.

Was eine Briefkampagne hervorrief, die heutzutage legendär ist. Hervorgerufen und geleitet von John und seiner Ehefrau Bjo Trimble war diese Kampagne so erfolgreich, dass sie nicht nur der originalen Serie eine dritte Season ermöglichte. Sondern langfristig die Grundlage für den Erfolg dieses SciFi-Universums bildete. Wer mehr über die Kampagne und die Trimbles wissen möchte, den verweise ich auf den Artikel von Kirsten.

Doch Helden werden älter. Und zuletzt ging es John Trimble immer schlechter. Im März hatte er zum vierten Mal Corona und die Ärzte gaben ihm nur noch sechs Monate zu Leben. Er wurde in ein Hospiz gebracht, wo man ihn auch besuchen konnte. Und dort ist er heute, wie seine Tochter Lora auf den sozialen Medien berichtete, um 5:17 verstorben.

Damit verliert Star Trek und das Fandom jemanden, der ein Vorbild für all die Kampagnen war, die nicht nur in diesem, sondern auch in anderen Franchise für Aufsehen sorgten. Er hinterlässt seine drei Kinder sowie seine Frau Bjo Trimble.

Das gesamte Team von Warp-Core.de drückt den Hinterbliebenen sein Beileid aus tiefstem Herzen aus. Es wünscht ihnen außerdem die Kraft, die sie jetzt brauchen, um diese schwierige Phase zu überwinden.

Wir wissen, dass John jetzt beim großen Vogel der Galaxie ist, um von dort aus über das Franchise und das Genre zu wachen, dem er so viel gegeben hat. Wir danken ihm für alles, was er getan hat. Möge er in Frieden ruhen.

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Götz Piesbergen

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