Der Overhead lässt die Maske fallen – er will die Weltmacht…

Die Handlung
Der Overhead, Clifford Monterny, hat seine erste Niederlage einstecken müssen. Doch er hat nur eine Schlacht verloren, nicht den Krieg.
Julian Tifflor und seine Freunde an Bord eines Ausbildungszerstörers haben einen Zusammenstoß mit einem Zerstörer des Overhead. Ein feindlicher Mutant mit fotografischem Gedächtnis wird gefangen genommen, jedoch per fernhypnotischen Impuls des Overhead später getötet.
Alles deutet auf eine Operationsbasis des Overhead auf dem Mars hin.
Auf der Erde gibt es immer weitere Anschläge gegen die Dritte Macht, aber auch reiner Terror ist Monterny nicht fern.
Er kann jedoch geschlagen werden und seine Basis auf der Erde fällt. Eine größere Menge Mutanten wird dabei befreit und alle schließen sich Rhodan an.
Somit bleibt Monterny nur noch ein Übermutant und die Marsbasis.
Gedanken zu Duell der Mutanten
Fangen wir hinten am Ende an. Da fordert Perry Rhodan bereits wieder einmal – diesmal mit den Terrorakten des Overhead im Gepäck – die Gründung einer Weltregierung. Seltsam, mal steht man einen Millimeter davor, dann ist man weit davon entfernt, dann gibt es sie sogar – die Aussagen dazu sind in den Heften recht widersprüchlich.
Monterny – ein Schurke aus dem Baukasten
Wie ich mich bereits im letzten Artikel zum Heft der Vorwoche ausgelassen hatte, ist es so verdammt schade, wie viel Potenzial man bei Clifford Monterny versemmelt hat. Fängt ja bereits bei seinem Ziel an – Weltherrschaft. Wie aus dem Schablonenbuch für drittklassige Schurken der 1960er. Wir haben Raumschiffe, einen Stützpunkt im System der Wega und der Kerl denkt noch so klein.
Und macht extrem viele Fehler in seiner Arroganz, seiner Hybris.
Ja, er war für die Anfangszeit ein beeindruckender Gegner, dessen Faszination auch heute noch spürbar ist. Das möchte ich nicht in Abrede stellen. Aber man hat eben auch viel verschenkt – und auch das muss man erwähnen dürfen.
Mein Fazit
Duell der Mutanten ist ein einigermaßen spannendes Heft, dem es, wie für die ersten Hefte typisch, an Selbstreflexion der Charaktere leider mangelt. Das wie so oft für damals rein auf Action gebügelt war. In Sternen ausgedrückt aus heutiger Sicht 4/10 – aber im Kontext der Zeit und in Anbetracht dessen, dass man noch experimentierte und seinen Stil finden musste damals, eine 7/10.
Info
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1962
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