[Perry Rhodan 3086] Aipus Spur

Lesezeit circa: 3 Minuten

Eine Cairanerin in Nöten – Haluter und Terraner erkunden das Sternenrad

Aipus Spur
©Perry Rhodan KG

Titel: Aipus Spur
Autor: Arndt Ellmer
Titelbild: Arndt Drechsler
Erschienen: 09.10.2020

Die Handlung in kurz

Das terranisch-halutische Einsatzteam im Sternenrad versucht, das Cairaner-Kind Aipu zu befreien und gleichzeitig Daten an die Verbündeten außerhalb des Sternenrades zu liefern.
Die Befreiung klappt, wobei es auch wieder Zeichen von der Superintelligenz HATH’HATHANG gibt. Und auch der Ausbruch eines Haluters aus dem Sternenrad gelingt.

Gedanken zu Aipus Spur

Dies ist einer der für mich schwierigsten Beiträge, die ich je zu einem Heft schreiben musste. Gerade weil ich Arndt Ellmers Arbeit unheimlich schätze und mich extrem über seinen Wiedereinstieg in die Serie gefreut hatte. Aber, um es deutlich zu sagen, dieses Heft war nichts. Hatte ich bereits bei Band 3076 ein wenig Probleme, in die Handlung reinzukommen, war es mir hier beinahe unmöglich.

Ich möchte nicht ausschließen, dass es vielleicht auch etwas an mir lag. Ich konnte zumindest über weite Strecken kaum nachvollziehen, welcher Protagonist nun mit wem wo unterwegs war. Welche Ziele hatten die einzelnen Gruppen oder war es eine einzige Gruppe? Und wieso riskiert das Einsatzteam nun alle bisherigen Erfolge? Nur, um einer Cairanerin zu helfen, indem man Aipu entführt und zu ihr zurückbringt? Wenn dies die einzige Motivation gewesen sein sollte, dann war das ausgesprochen seltsam. Profis sollten so nicht handeln, bei allem Respekt vor dem Leben.

Und wieso konnte der Haluter mit seinem Schlitten von der SYKE so schnell gefunden werden? Habe ich da was überlesen? Ein funkendes Objekt in Sekunden peilen, aber die Cairaner können nichts orten? Das wirkte einfach extrem überhastet, nahezu abgewürgt.

Zyklus-Gedanken

Wir sind jetzt kurz vor Zyklusende. Es sind noch so viele Fragen offen und kaum welche beantwortet. Vier Hefte entfallen noch auf die andere Seite des Dyoversums. Das heißt, wir haben noch neun Bände, um alles einigermaßen ordentlich aufzulösen. Wie das jetzt noch funktionieren soll, ohne dabei abgehetzt und erzwungen zu wirken, macht mich schon neugierig. Ich möchte nicht immer der ewige Schwarzseher sein, doch befürchte ich, vieles wird unbeantwortet liegenbleiben. Erinnert mich an Stephen Kings Werke wie THE STAND, wo der Autor 1400 Seiten geniale Unterhaltung bietet, den Abschluss aber in wenigen Seiten einfach so durchhaut. Ich hoffe inständig, ich irre mich.


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Mario Staas
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