[Perry Rhodan 324] Im Nichts gestrandet

Lesezeit circa: 3 Minuten

Der Zeitpolizist überfällt OLD MAN – und Mausbiber Gucky springt ins große Abenteuer

Perry Rhodan 324 Im Nichts gestrandet
© Perry Rhodan KG

Titel: Im Nichts gestrandet
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johhny Bruck
Erschienen: 1967

Im Nichts gestrandet in wenigen Worten

Fellmer Lloyd hat sich ein Fremdwesen eingefangen, welches im Auftrag des Zeitpolizisten handelt. Das Bleep. Es kann festgesetzt werden, verliert später seine Treue zum ersten Schwingunsgwächter und wird Guckys Freund.
Nebenbei erobert Tro Khon den Riesenroboter OLD MAN.

Ein Nichts im wahrsten Sinne des Wortes

Ein Satz mit X? Das war wohl nix! So könnte man Im Nichts gestrandet zusammenfassen.
Nach dem Kracher der Vorwoche nimmt Walter Ernsting hier komplett die Fahrt raus und liefert uns eine recht verworrene Handlung.

Die Eroberung von OLD MAN gerät schon beinahe zur Nebensache. Statt den Schwung von Heft 323 zu nutzen, setzt man hier hauptsächlich auf Gucky. Der wieder mal mit den seltsamsten Kreaturen Freundschaft schließt. Passt eigentlich, wirkt hier aber nicht nur deplatziert, sondern sogar in seiner überzogenen Schilderung komplett nervig.

So simpeln der Bleep und Gucky durch einen großen Teil der Handlung. Und auch wenn die Grundidee eines Volkes, welches durch die Zeit reisen kann wie niemand anderes, sicher faszinierend sein mag, hat man hier das Ganze durch Gucky so abgehetzt und überzeichnet, dass es schade um die ganze Idee ist.

Positives

Auf der Haben-Seite verbuchen wir mal den Einsatz der Wellensprinter. Die Woolver-Zwillinge kamen trotz genialem Einstieg vor ziemlich genau 100 Heften kaum zum Einsatz, waren eher Nebensatz-Leichen. Statt der Gucky-Nebenhandlung hätte man hier den beiden mehr Raum gewähren können, auch ein wenig Charakterentwicklung wäre möglich gewesen.  Leider verschenkt. Dennoch Punkt für die Verwendung der beiden Mutanten. Gut gemacht.

Fazit

Unterm Strich bleibt Im Nichts gestrandet für mich eines der sehr verzichtbaren Hefte mit der Weltraumratte. Der Einsatz der Woolvers reißt es nicht heraus und die komplett deplatzierte Nebenhandlung vernichtet jedes Gefühl, dass sich etwas im Zyklus getan hätte. Zumal außer dem Gucky-Part der Rest eher lustlos runtergeschrieben wirkt, halt Pflichtprogramm weil es wohl im Exposé stand.
Ärgerlich.

Nein, lebensmüde wird Gucky nicht sein. Aber ein bisschen leichtsinnig.


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Mario Staas
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