Review: Perry Rhodan 3135 – Fremde aus dem Hypersturm

Lesezeit circa: 3 Minuten

Von Kastellanen und Spionen – sie stoßen ins Unbekannte vor

Fremde aus dem HypersturmTitel: Fremde aus dem Hypersturm
Autor: Arndt Ellmer
Zeichner: Dominic Beyeler
Erschienen: Freitag, 17. September 2021

Worum geht es in diesem Roman?

Sichu Dorksteiger, Icho Tolot und die beiden Kastellane Kokuloón und Gera Vorr brechen zur Yodor-Sphäre in die Eastside der Milchstraße auf. Dort treffen sie auf einen Hypersturm und Blue.

Der Leseeindruck

Jeder hat es nach einem solch fulminaten Roman wie Wim Vandemaans PR3134 schwer, besonders wenn das Exposé nicht allzu viel Inhalt herzugeben scheint. Viele neue Nebenschauplätze aufzumachen verschlimmert die Situation aber eher, als sie zu verbessern.

So war Arndt Ellmers Roman sprachlich durchaus schön geschrieben und definitiv lesbar, aber am Ende des Romans hatte ich leichte Schwierigkeiten, herauszubekommen, was denn nun die Kernaussage dieses Romans sein sollte.

Wir folgen dem Chefkastellan Alschoran, der einen jungen Freund besucht und dann mit Sichu Dorksteiger um die Modalitäten des Fluges zur Yodor-Sphäre feilscht.

Der Flug selbst endet für die terranischen Schiffe in einem Hypersturm, dem die neuen Schiffe der Terraner, oder die Fähigkeiten der Besatzung, offenbar nicht gewachsen sind und dann von den Sextadim-Kapseln der beiden mitgereisten Kasellande gerettet werden müssen.

Schlussendlich ladendn wir auf der Welt eines eher unbedeutenden Bluesvolkes und erkunden kurz eine uralte Funkanlage eines längst ausgestorbenen Volkes.

Nun, jede dieser Geschichten hätte, bei ausreichendem Platz und Vertiefung in das Thema, eine spannende Geschichte werden können, in der hier aber nur kurzangerissenen Form kommt bei mir eher keine Immersion auf.

Den Roman rettet in der Form eigentlich nur der flüssige und gut zu lesende Schreibstil Arndt Ellmers.

Für den quartalsweisen Zyklus-Recab des Chaotarchen-Zyklus steht natürlich eine Punktebewertung an, die ich euch an der Stelle natürlich nicht vorenthalten möchte.

Immersion (max. 4 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt): 2 Punkte, da ich den Roman noch am selben Abend gelesen habe.

Sense-of-Wonder (max. 2 Punkte) hier leider 0 Punkte.

Zyklushandlung bzw. übergeordneter Spannungsbogen (max. 2 Punkte): 1 Punkt.

Leistung des Autors, d.h. Sprache und Ausdruck (max. 2 Punkte): Hier gibt es volle 2 Punkte.

Macht in Summe 5 von 10 Punkten.

Wer wissen will, ob der Kritiker hier vielleicht doch vollkommen daneben liegt, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Dort stelle ich das Punktevergabeverfahren nochmal ausführlicher an einem gelungenen Roman des Zyklus vor.


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Markus Gersting

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