Spotlight: Robin Curtis

Lesezeit circa: 4 Minuten

Robin Curtis musste in große Fußstapfen treten.

Von der Ostküste an die Westküste

Die Schauspielerin wurde am 15. Juni 1956 in New York Mills, New York, geboren. Sie studierte an der State University of New York am Oswego Campus. 1978 machte sie ihren Abschluss in Kommunikation und Theater.

Nach ihrem Studium trat sie zunächst auf diversen New Yorker Bühnen auf. Zwei Sommer lang war sie Teil des Springside Inn Dinner Theaters in Auburn. Danach hatte sie einen Auftritt im Musical City Suite, heuerte einen Agenten an und feierte ihr Fernsehdebüt in einer Oil of Olaz-Werbung.

Schließlich zog sie nach Los Angeles, um ihre Karriere weiter voranzutreiben. Im Jahr 1981 feierte sie ihr Kinodebüt mit einem Auftritt in dem Horrorfilm Zurück bleibt die Angst. Zwei Jahre später hatte sie ihre Premiere als Schauspielerin in einer Fernsehserie. In der Episode Gekidnappt, aus der ersten Season von Knight Rider, war sie als Nicole Turner zu sehen.

Große Fußstapfen

1984 trat Robin Curtis als die Vulkanierin Lieutenant Saavik in dem Kinofilm Star Trek III: The Search for Spock auf. Im Prinzip hätte das ihren großen Durchbruch bedeuten können, wäre da nicht die Tatsache, dass sie mit diesem Charakter in große Fußstapfen trat. Denn die Figur tauchte das erste Mal in Star Trek II auf, wo sie von Kirstie Alley dargestellt wurde. Robin Curtis hauchte zwar der Rolle auf ihre eigene Art und Weise Leben ein, doch leider genügte das nicht, um ihre Vorgängerin vergessen zu machen.

Sie stellte die Figur zwar zwei Jahre später in Star Trek IV wieder dar. Jedoch war dort ihr Beitrag zur Story überschaubar und der Charakter tauchte danach nicht mehr im Film oder Fernsehen auf. Doch für sie war damit Star Trek nicht erledigt, da sie Jahre später erneut mit diesem Sci-Fi-Universum in Verbindung trat.

In den folgenden Jahren hatte sie weitere Auftritte in diversen Fernsehserien, wenn auch nichts Dauerhaftes darunter war. So konnte man sie in MacGyver, The Equalizer und Friends sehen. Eine größere Rolle hatte sie in der Miniserie LBJ: The Early Years (1987), wo sie als Jacqueline Kennedy auftrat.

1993 kehrte Robin Curtis zu Star Trek zurück. Genauer gesagt zu The Next Generation. In dem Zweiteiler Der Schachzug stellte sie eine weitere Vulkanierin dar, nämlich T’Paal. In dieser Rolle arbeitete sie eng mit Jean-Luc Picard aka Sir Patrick Stewart zusammen. Nach ihrem Auftritt blieb sie den Sci-Fi-Serien treu und trat 1994 in Babylon 5 und 1995 in Space 2063 auf. Ihr finaler Fernsehauftritt geschah 1997 in Eine himmlische Familie.

Robin Curtis

Schaffe, schaffe, Häusle kaufe

Gleichzeitig war Robin Curtis regelmäßig im Kino zu sehen, auch wenn es überwiegend B-Movies waren. Sie trat 1996 an der Seite von dem Wrestler Hulk Hogan in Santa Claus mit Muckies auf und 1998 in Recoil: Tödliche Vergeltung. Ihr letzter Auftritt als Schauspielerin geschah 1999 in Making Contact.

Im selben Jahr beendete Robin Curtis ihre Schauspielkarriere. Stattdessen begann sie als Immobilienmaklerin zu arbeiten und fand beruflichen Erfolg in Manlius, New York. Die Bretter, die die Welt bedeuten, hatte sie in all der Zeit nie komplett hinter sich gelassen, da sie 2004 mit ihrem Stück Not My Bra, You Don’t! – The Sexual Odyssey of a Forty-Nine Year Old Woman debütierte. Sie ist ein regelmäßiger Gast auf diversen Star Trek-Conventions und war mit dem Schauspieler Kent Williams verheiratet.

Robin Curtis im Web

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Götz Piesbergen
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Götz Piesbergen

Götz ist Jahrgang 78 und unser Mann fürs literarische Star-Trek-Universum.

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