Spotlight: Alex Kurtzman

Lesezeit circa: 5 Minuten

Alex Kurtzman hat schon viele populäre Franchises produziert.

Ein Mann, der spaltet

Alex Kurtzman ist bei Star Trek-Fans umstritten. Anhänger des alten „Treks“, also vor allem der Ära von TNG bis Enterprise, mögen ihn nicht. Andere hingegen finden es super, dass er das Franchise wiederbelebt und vor allem diversifiziert hat.

Dabei ist Star Trek nicht das einzige Universum, in dem Alexander Hilary Kurtzman seine Fingerabdrücke hinterlassen hat. Es gibt viele bekannte Serien und Filme, an denen der am 7. September 1973 geborene Produzent, Drehbuchautor und Regisseur in der einen oder anderen Form mitgearbeitet hat. Übrigens war er das Kind säkularer Juden, wuchs in Los Angeles und ging auf die Wesleyan University.

Seine Karriere fing 1997 an, als er in der inzwischen legendären Action-Serie Hercules, mit Kevin Sorbo in der Titelrolle, in insgesamt 16 Folgen Drehbücher verfasste und in zwei Episoden ebenfalls der Executive Producer war. Auch in der Spinoff-Reihe Xena – Die Kriegerprinzessin tat er von 1999 bis 2000 dies ein paar Mal. Und in demselben Jahr konnte mit Bruce Campbell, Sam Raimi, Rob Tapert und seinem üblichen Partner-in-Crime Robert Orci, die kurzlebige Actionserie Jack of all Trades leiten.

Er hat die Finsternis nie verlassen

Ein paar Jahre später fing er dann auch an, Erfahrungen im Film zu sammeln. Gemeinsam mit Robert Orci verfasste er die Drehbücher zu Die Insel (2005) und zu Mission Impossible III (2006). 2007 war er der Drehbuchautor der Realverfilmung des Transformers-Franchise. Und es war im Jahr 2008, als er dann für Aufsehen sorgte, als er zusammen J. J. Abrams und seinem Freund die Mystery-Serie Fringe kreierte, bei der er bis 2011, bis zum Ende Produzent in verschiedenen Variationen war.

2009 kam Alex Kurtzman dann das erste Mal mit Star Trek in Berührung. Für das damalige Kinoreboot der Serie verfasste er das Drehbuch und war der Executive Producer. Auch bei der Fortsetzung 2013, bei Star Trek Into Darkness hatte er dieselben Funktionen. Nur bei Star Trek Beyond (2016) war er nicht beteiligt, was vielleicht daran lag, dass er zu diesem Zeitpunkt bereits mit den Vorbereitungen mit dem Fernsehreboot des Franchise beschäftigt war.

Doch ehe es soweit war, kümmerte er sich um das Transformers-Universum. Dort er erschuf er gemeinsam mit Jeff Kline und Duane Capizzi die computeranimierte Serie Transformers Prime, die von 2010 bis 2013 lief und von den Fans durchaus positiv angenommen wurde. 2012 war das Jahr, wo er mit Zeit zu leben bei einem Kinofilm beschäftigt war, bei dem er nicht nur das Drehbuch verfasste und der Executive Producer war – ebenso war dies eine der seltenen Gelegenheiten, wo er ebenfalls Regie führte. Allerdings erhielt der Film, in dem Chris Pine und Michelle Pfeifer mitspielten, nur durchschnittliche Bewertungen.

(Wieder)Geburtshelfer

Von 2013 bis 2016 lief mit Sleepy Hollow die nächste Fernsehserie, die er erschuf, die er mit produzierte und wo er ein paar Drehbücher verfasste. Für The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro (2014) schrieb er das Skript und war der Executive Producer. 2017 führte er in Die Mumie, einem Reboot der bekannten Filmreihe aus den 1990er Jahren, wieder Regie. Doch trotz der Tatsache, dass Tom Cruise der Hauptdarsteller war, floppte der Film, bei dem er auch für das Drehbuch und die Produktion verantwortlich war.

Und dann kam Star Trek bzw. Star Trek – Discovery. Es war Alex Kurtzman, der die Serie, die lange Zeit in der Development Hell war, auf Kurs brachte, so dass 2017 nach mehreren Jahren Abstinenz wieder eine neue Reihe des beliebten Franchise zu sehen war. Und auch, wenn diese das Fandom spaltete, war sie ein voller Erfolg, und bildete die Grundlage, auf der der Produzent in den darauffolgenden Jahren bauen konnte, indem er weitere Reihen erschuf. Es folgten 2020 die Serien Picard und Lower Decks, derweil dieses Jahr in den USA Prodigy und 2022 Strange New Worlds starten sollen. Alles Serien, in denen er in der einen oder anderen Form involviert ist. Und auch ins Kino soll Star Trek wiederkehren. Jedenfalls ist für 2023 ein neuer, noch unbenannter Kinofilm in Planung.

Alex Kurtzman ist mit der Produzentin und Regisseurin Samantha Counter verheiratet. Es ist unbekannt, ob das Paar Kinder hat.

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Götz Piesbergen
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