[Perry Rhodan 304] Überfall auf OLD MAN

Lesezeit circa: 3 Minuten

Die Heere des Robotkoordinators werden mobilisiert – denn die Kristallagenten kommen.

Überfall auf OLD MAN
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Überfall auf OLD MAN
Autor: H. G. Ewers
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Zur Handlung in Überfall auf OLD MAN

Das Kommandounternehmen um Perry Rhodan schlägt sich durch allerlei Gefahren. Ohne Orbiter Kaiman und seinen Little Man wäre das Abenteuer sehr früh und abrupt zu Ende. Dennoch ist man nicht sonderlich erfolgreich – grüne Minikristalle, die Hypnokristalle, greifen an und übernehmen die Kontrolle über OLD MAN. Den Teilnehmern des Kommandos glückt die Flucht.

Zum Heft

Action-Titelbilder sind oft nicht so meins, hier jedoch muss ich den Hut ziehen, geniales Werk von Bruck.

Die Handlung der Vorwoche wird adäquat fortgeführt. Orbiter Kaiman und sein Little Man fungieren als Deus ex Machina. Kann man mögen oder nicht. Mir hat es trotzdem gefallen. Da kann die Handlung noch so sehr an den Haaren herbeigezogen verzweigen wie hier. Hauptsache es liest sich spannend.

Die Hypnokristalle sind ein neues Element im Zyklus. Wir kennen sie ja bereits aus dem MdI-Zyklus als kleine Nebenerwähnung. Passt aber, da sich ja OLD MAN auch auf den MdI Zyklus bezieht. Oder beziehen wird.

Ich mag weiterhin nicht unbedingt die Rolle unseres lieben Roi Danton. Oder anders, seine Rolle schon, auch das Stutzer-Gecken-Dasein. Auch der damit verbundene Humor geht für mich durchaus in Ordnung. Was mich ein wenig stört ist – und wird es wohl immer bleiben – Perrys Begriffsstutzigkeit. Ein Vater sollte seinen Sohn einigermaßen erkennen.

Kann aber dennoch damit ganz gut leben. Leider hat man aus Orbiter Kaiman nicht mehr gemacht. Speziell sein Little Man hatte Potenzial. Erinnert an den späteren Lullog. Bleibt natürlich die Frage, ob es schon Lullog war. Hätte gepasst. Warum Ewers diese Figur nie wieder genutzt hat, wird wohl nie mehr ans Licht der Öffentlichkeit geraten. Schade war es auf jeden Fall. Auch Orbiter Kaiman und seine Begleiterin hatten ihren gewissen Charme.

Fazit

Unterm Strich bleibt „Überfall auf OLD MAN“ ein solides bis gutes Heft mit Wumms und auch ein wenig Sense of Wonder. Also eines der besseren Hefte der späten 1960er-Jahre. Und ich muss lobend erwähnen, dass sich H. G. Ewers immer mehr davon löst, auf Teufel komm raus den Altmeister Scheer kopieren zu wollen. Finde ich hervorragend, wie er seinen eigenen Stil entwickelt.

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Mario Staas
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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.

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