[Perry Rhodan 3036] Das telekinetische Imperium

Lesezeit circa: 3 Minuten

Auf Spurensuche in Ancaisin – Terraner erkunden die Weemwelt.

Das telekinetische Imperium
© Pabel-Moewig Verlag KG

Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbild: Dirk Schulz
Erschienen: 25. Oktober 2019

Handlungsabriss

Perry Rhodan und seine Gefährten finden in Ancaisin das Gemeinschaftswesen Aanweem. Dieses hat durch seine Geisteskräfte quasi ein telekinetisches Imperium erschaffen. Weitere Informationen werden gewonnen.

Lob

Die Idee des Anaweem war genial. Auch die dem Wesen innewohnende Paranoia war glaubhaft. Interessant und spannend geschrieben war es auch. War ich zufrieden? Ja. Das Heft hat uns ein paar neue Erkenntnisse beschert. So wissen wir schon einmal, dass die Graue Materie auch sogenannte Vektormaterie ist. Und die Phersunen beherrschen sie zumindest in kleinen Teilen.

Sehr gefallen hat mir die Schilderung des Mutanten Don Yaradua. Seine Sorgen, seine Nöte. Schön, dass man so aus einem hochgradig arrogant wirkenden Charakter noch so viele tolle Aspekte herausholen kann. Nebenbei wird er so – wenn auch langsam – durchaus sympathisch. Auch seine problematische Beziehung zu Perrys Enkelin gewinnt so schöne neue Aspekte. Wobei man dazu ja so noch nicht Beziehung sagen kann. Nennen wir es Beziehung in spe.

Das telekinetische Imperium

Das telekinetische Imperium erweist sich als extrem paranoid und fremdartig. Dennoch kann ich als Leser diese Wesen in einem gewissen Maße verstehen. Das so fassbar und interessant zu schildern, ist eine extrem gute Leistung von Michael Marcus Thurner. Hut ab!

Interessante Idee mit dem telekinetisch errichteten Schutzwall um einen Raumsektor. Die Phersunen, so mächtig sie sein mögen, scheinen hier recht machtlos. Warten wir mal ab, inwieweit sie noch andere Geschütze auffahren können. Denn sie werden sicherlich noch mehr auf dem Kasten haben als nur ihre hoch entwickelte Technik und ein wenig graue Materie.

Kritik und Ausblick

Wirklich negativ ist mir jetzt nichts aufgefallen. Sicher, die Kritik aus letzter Woche mit der für mich noch nicht greifbaren Bedrohungslage bleibt bestehen. Aber man nähert sich langsam an die erwünschte Wirkung an. Zum heutigen Zeitpunkt kann ich Spekulationen über den weiteren Verlauf nur schwer abgeben. Nichts, was ich in anderen Beiträgen nicht bereits geschrieben hätte.

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.
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