Graue Materia

[Perry Rhodan 3035] Graue Materie

Lesezeit circa: 3 Minuten

Eine Katastrophe droht – sie müssen die Auslöschung einer Welt verhindern.

Graue Materie
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Graue Materie
Autoren:  Uwe Anton / Christian Montillon
Titelbild: Arndt Drechsler
Erschienen: 18.10.2019

Zur Handlung

Perry Rhodan lässt in Ancaisin nach Planeten und Völkern suchen, die er aus den Berichten in Heft 3025 kennt. Dabei entdeckt man eine Wolke aus grauer Materie. Diese bedroht einen Planeten und damit ein junges, aufstrebendes Volk. Diesem hilft man und sie sind vorerst vor der grauen Materie sicher.

Zum Roman

Das Titelbild ist wieder einmal hervorragend. Der Roman eher nicht so sehr. Sicher, es war alles gut geschrieben und die Handlung in sich logisch. Dennoch wollte in mir kein echtes Mitfiebern aufkommen. Das Volk der Whanau hatte so viel Potenzial, schien interessant. Und wurde nur gestreift. Schade. Echte Action war auch eher Mangelware. Und so driftete ich durch das Heft.

Wesentlich neue Erkenntnisse gabs auch in diesem Heft nicht. Gut, man fand cairanische Koordinaten und hat so die Grundlage für die folgenden Hefte geschaffen. Und wir wissen nun, dass die graue Materie auf Hyperenergie reagiert. Irgendwie dennoch alles etwas diffus und nicht mitreißend genug. Andererseits kam auch keine echte Langeweile auf, von daher also kein schlechtes Heft.

Graue Materie

Was ist nun diese ominöse graue Materie? Das kann man noch nicht sagen. Allerdings scheint sie eher träge durchs All zu treiben und nur langsam alles zu vernichten, was ihren Weg kreuzt. Ein wirkliches Bedrohungsgefühl entwickelt sich bei mir so nicht. Noch nicht. Die Pherunen hingegen scheinen interessanter und auch irgendwie bedrohlicher. Diese kamen in diesem Heft jedoch nicht wirklich vor. Schade.

Was genau in Ancaisin nun vor sich geht, werden wir wohl erst in den kommenden Wochen erfahren. Natürlich kann ich als Leser nicht gleich zu Beginn das volle Programm erwarten. Das wäre auch irgendwie langweilig. Allerdings ist in Ancaisin, wie auch in der Milchstraße, die Bedrohungslage nicht so fassbar. Ich fühle mich als Leser noch nicht tatsächlich gepackt, zu diffus scheint mir der mögliche Feind. Oder deutlicher, mir fehlt ein Feindbild.

Schauen wir mal, was die nächsten Wochen so bringen. In der Titelbildvorschau ist da ja doch einiges Vielversprechendes zu erahnen.


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Mario Staas

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