Auch im dritten Band der Serie werden die Mysterien weiter vertieft. Aber es deutet sich an, dass man wohl bald Aufklärungen erhält.

Das Ende rückt näher
Die mysteriöse Frau und ihre Begleiterin stehlen mit einer anscheinend weit fortgeschrittenen Technologie Geld aus einer Bank. Mit diesem kauft die Gruppe, zu der sie gehören, einen abgelegenen Bauernhof mit einer riesigen Höhle unter dem Keller. Diese wollen sie nutzten, um dort Neuankömmlinge unter zu bringen.
Unterdessen ermittelt Kathy Austin weiter. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Mr. Benett untersucht sie das niedergebrannte Haus ihrer Großtante. Wo sie nicht nur auf Mr. Keats stößt. Sondern ebenso auf ein Höhlenlabyrinth. Dass sie schon bald mit Mr. Benett untersucht und dabei herausfindet, dass es in einen Keller des Schlosses mündet.
Mit Episode 3 erreicht die Scotland-Reihe ihren Mittelpunkt. Danach kommen „nur“ noch zwei weitere Ausgaben. Dann ist die Geschichte zu Ende.
Das Gefühl, dass des Rätsels Lösung näherrückt
Doch bis dahin ist noch ein wenig hin. Und es muss vermutlich noch vieles geschehen, bis die Story wirklich zufriedenstellend abgeschlossen ist. Aber man hat beim Lesen des dritten Albums nicht das Gefühl, dass die Reihe Gefahr läuft, am Ende eine Fehllandung zu bauen.
Stattdessen hat man den Eindruck, als ob das Kreativteam alle Plots mit der genau richtigen Geschwindigkeit weiterentwickelt. Es gibt noch keine eindeutigen Antworten. Aber die diversen Mysterien werden so fortentwickelt, so das man das Gefühl hat, dass eine Antwort, eine finale Enthüllung kurz bevor steht.
Da ist zum einen die Gruppe mit der Frau, die im vorigen Band nackt am Strand gefunden wurde. Man erfährt, dass sie auf weitere Leute warten. Sie aber mit ihrer fortgeschrittenen Technologie nicht genau wissen, wo diese sind oder ob sie generell schon angekommen sind. Klar ist, dass die Reise, die sie aufgenommen haben, wohl gefährlich sein muss.
Es bleibt spannend
Denn es taucht in diesem Album ein weiterer toter Körper auf. Der sich in der Wand einer Kirche befindet. Sein Ende muss wohl schmerzhaft gewesen sein. Gleichzeitig wartet ein Mitglied der Gruppe auf die Ankunft einer Person, die ihr persönlich nahe steht. Das alles sind Zutaten, die auf ein großes Drama hindeuten.
Nicht, dass die anderen Plots deswegen nicht so sehr überzeugen. Im Gegenteil: Auch hier kommt Bewegung in die Sache. Die Tatsache, dass das Haus von Kathy Austins Großmutter mit dem Schloss verbunden ist, lässt darauf schließen, dass es hier vermutlich einige Geheimnisse gibt. Und dass die Brandursache ggf. mit dem Schloss in Zusammenhang steht.
Und dann ist da auch noch das mysteriöse Objekt, das sich im Schloss befand. Und das auf ein Mal verschwindet. Wie es verschwunden ist, weiß man nicht. Aber anhand der Reaktion der Bewohner kann man entnehmen, dass die keine Ahnung haben, was vorgefallen ist. Das ist ebenfalls äußerst spannend.
Ein Ufo kommt auch noch hinzu
Und als ob all das noch nicht genug ist, taucht dann auch noch ein waschechtes Ufo auf und hinterlässt einen Kornkreis. Auch hier stellen sich einem mehr Fragen als Antworten.
Wie üblich ist Kathy Austin das Bindeglied zwischen den diversen Plots. Sie ist selbstbewusst, scherzt über das Bedürfnis ihres Kollegen, vorzugehen und nutzt an einer Stelle sogar ihre Schönheit aus, um an Antworten zu kommen. Es scheint so, als ob sie eine Ahnung hat, was teilweise los ist. Aber sie hält sich bedeckt.
Es ist ein weiteres, spannendes Album!
Info
Autoren: Leo & Rodolphe
Zeichnungen: Bertrand Marchal
Farben: Sébastien Bouet
Verlag: Splitter
Sonstige Informationen: Produktseite
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Warpskala
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