[Perry Rhodan 3025] Ich erinnere mich

Lesezeit circa: 3 Minuten

 

„Ich erinnere mich“ – Die Geschichte einer Zivilisation – und eines kosmischen Komplotts.

Ich erinnere mich
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erschienen: 09. August 2019
Autor: Wim Vandemaan
Titelbild: Swen Papenbrock

Handlung

Zemina Paath erinnert sich also. Nett. Mittels eingesetztem Hirnfragment erlebt sie einen Teil der Geschichte der Cairaner. Diese sind mit den Theasanit, den Ladhonen und den Shenpadri verbündet. Ihre Aufgabe ist das Wegräumen von Relikten gestorbener Superintelligenzen. Dank eines Angriffs unbekannter Mächte müssen sie aus ihren vier Galaxien fliehen.

Anmerkungen

Lässt sich die Handlung noch in wenigen Worten erfassen, präsentiert der Roman an sich unheimlich viele kleine und kleinste Details. Manche mögen mir entgangen sein. Die Rätsel des bisherigen Zyklus löst das alles nicht im Geringsten. Im Gegenteil.

Der Friedensbund

Die Cairaner hatten also schon früher ihre Vitalenergiebrunnen. Wie diese befüllt wurden, wird im Heft nicht erwähnt. Interessanter: Sie sind oder zumindest waren mit den Ladhonen verbündet. Die Thesanit waren schwer erfassbar, man könnte sie maximal als spirituelle Führer sehen. Einige können in die Zukunft blicken. Diese Zukunftsausblicke werden ihnen laut Heft wohl ab und an aus dem Gehirn entnommen. Das erklärt zumindest zum Teil Zeminas perforiertes Gehirn.

Hatten wir in den Heften der Vorwochen noch die Cairaner als eigentlich gar nicht so böse Buben kennenlernen dürfen, denen insbesondere die Reinheit von Daten wichtig ist, kommt hier der 180-Grad-Dreher. Der Posizid wurde durch eine geborgene Waffe einer Superintelligenz ausgelöst. Schön ist dabei das WIE. Denkfehler bisher: Speichermedien. Wie sollen Speichermedien allesamt auch verändert worden sein?

Die Thesanit treffen auf einer unwirklichen Ebene mit ihrer Superintelligenz VECU zusammen. Und diese Ebene kennen wir doch schon seit fast 300 Heften. Es ist das Land, durch das sich ein Schmerzteleporter bewegt.

Seltsames am Rande

Seltsame Koinzidenz übrigens: Der aktuelle NEO (Heft 206) spielt in einer Klinik, „Ich erinnere mich“ ebenso. Und das, nachdem zwei Wochen vorher ein NEO und ein Heft der Erstauflage mit einer durch Gucky teleportierten Bombe ins Happy End gehen durften. Sprechen sich die Autoren da ab?

Fazit

Was das Heft jetzt über den kosmischen Überbau aussagt, ist noch nicht ganz klar. Es wird leise angedeutet, dass viele Superintelligenzen sterben. Mangels Vergleichsmöglichkeiten kann man hier noch nicht sagen, ob dies ein normaler Vorgang ist oder er erst in letzter Zeit vermehrt auftritt. Die Existenz eines Aufräumtrupps, wie es die vier Völker darstellen, lässt mich jedoch dazu tendieren, dies als eine relativ alltägliche Sache zu sehen.

„Ich erinnere mich“ war wie erwartet ein Hammer hinsichtlich der enthaltenen Enthüllungen. Und es hat wie erwartet die bestehenden Rätsel vertieft, statt Antworten zu liefern.

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.
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