Die schöne neue Welt, in die sich Chris begeben hat, wird im Laufe der Episode in Trümmer gerissen.
Wenn das Paradies zerstört wird
Die Ankunft der 11th Street Kids hat unerwartete Konsequenzen. Die Emily Harcourt (Jennifer Holland) aus seinem Universum zeigt Peacemaker (John Cena), dass sein Paradis ein rassistisches ist, ehe sie schließlich vor dem A.R.G.U.S. seiner neuen Heimat fliehen. Adebayo (Danielle Brooks) flieht vor einem rassistischen Lynchmob und wird ausgerechnet von Judomaster (Nhut Le) gerettet. Derweil Economos (Steve Agee) ein Gefangener von dem Bruder und Vater des Peacemakers dieses Universums ist. Seine Versuche, Eagley dazu zu überreden, ihn zu befreien, scheitern dabei grandios.
Die Flucht von Peacemaker und Emily endet jedoch, als sein „Bruder“ Keith (David Denman) und sein „Vater“ Auggie (Robert Patrick) sie einfangen und zu sich ins Anwesen bringen. Dort überlegen sie, was sie mit den unerwünschten Eindringlingen machen sollen. Dabei zeigt, dass Vater und Sohn unterschiedliche Ansichten sind. Doch ehe sie eine Entscheidung treffen können, werden sie von den Vigilantes angegriffen und es kommt zum Kampf.
Erde-X war für Peacemaker das Paradies. Sein Bruder und sein Vater lebten hier noch und er war ein angesehener Superheld. Der noch dazu eine Beziehung mit der Emily Harcourt dieser Welt hatte. Alles wunderbar. Bis eben seine Freunde eingreifen und das Paradies für ihn zerstören.
Freunde sind wertvoll
Im Prinzip hätte dies in Man sieht nur mit den Schmerzen gut dazu führen können, dass er auf seine Freunde sauer sein müsste. Eben weil sie ihm die rosarote Brille von der Nase gerissen und ihm klar gemacht haben, dass seine neue Heimat in Wahrheit im Inneren falsch ist. Wodurch ja seine Hoffnung auf ein besseres Leben zerstört worden ist.
Und man hat über lange Zeit das Gefühl, dass er wirklich am Schwanken ist. Dass er insgeheim trotzdem noch hofft, dass wenn er dafür sorgt, dass seine Freunde in ihre ursprüngliche Welt kommen, dann alles wieder bestens sein würde. Bis sich zeigt, dass der Hass, der ja auch auf Erde-X existiert, zu stark ist und ihn dazu zwingt, sich für seine Heimatwelt zu entscheiden.
Mit dafür ausschlaggebend sind zum einen der Tod seines Parallelweltvaters, sowie dass sein Parallelweltbruder von Eagley schwer verletzt wird. Im Prinzip macht dies für ihn ein für alle Mal klar, dass es für ihn kein Zurück mehr gibt, dass hier zu viel Blut vergossen wird, eben weil er eigentlich nicht Teil dieser Erde-X ist. Und dass für ihn am Ende seine Freunde wertvoller sind, als alles, was diese Parallelwelt ihm noch bieten könnte.
Bittersüß
Es ist eine bittersüße Episode. Eine, bei der man Mitleid mit Peacemaker hat. Er hatte ja im Prinzip alles und hat dann im Laufe der Folge alles verloren.
Interessant sind dabei die kleinen Details und Überraschungen, die es in dieser Episode gibt. So wird nebenbei klar gemacht, was der entscheidende Unterschied zwischen der Parallelwelt Emily Harcourt ist und der aus der ursprünglichen Welt. Denn sie ist gnadenlos, zeigt ihm die ganzen Nazidevotionalien, die überall offensichtlich zu sehen sind. Und als es dann zum Kampf kommt, zögert sie nicht, Peacemaker zu unterstützen. Derweil die Harcourt von Erde-X sich, als es heißt daher geht, ängstlich hinter einem Schreibtisch hockt und nicht aktiv ins Geschehen eingreift.
Außerdem überrascht die Tatsache, dass Judomaster Adebayo rettet und die beiden dann über ein Brettspiel Freunde werden. Vor allem auch deshalb, weil er sich dieses Mal nicht wie das letzte Arschloch benimmt, sondern sich mit ihr sogar vernünftig unterhält. Wer hätte gedacht, dass er das kann?
Die Tür ist zu
Am Ende wird die Tür zu Erde-X im wahrsten Sinne des Wortes ein für alle Mal geschlossen. Und Peacemaker stellt sich A.RG.U.S. und damit auch Rick Flag Sr.. Womit die Abschlussfolge sich darum drehen dürfte, ob und wie dieser darauf reagieren wird.
Es ist eine super emotionale Folge. Sehr empfehlenswert.
Info
Regie: Alethea Jones
Drehbuch: James Gunn
Showrunner: James Gunn
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