[Perry Rhodan 27] Im Banne des Hypno

Lesezeit circa: 4 Minuten

Er wusste nicht, was er tat … Ein Mensch als ultimate Vernichtungswaffe

Im Banne des Hypno
©Perry Rhodan KG

Titel: Im Banne des Hypno
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1962

Die Handlung

Perry Rhodan und seine Leute finden nach Wochen der Suche die Mars-Basis des Overhead Clifford Monterny. Dieser setzt seine letzte Waffe ein: Den Mutanten Goratschin. Ein Mensch mit zwei Köpfen und der Fähigkeit, durch seine Gedanken alles zu sprengen, was er will.
Goratschin kann aus der geistigen Vergewaltigung des Overhead befreit werden und schließt sich Perry Rhodan und dem Mutantenkorps an.
Gucky bringt am Ende den Overhead zur Strecke und sorgt für dessen Tod.

Zum Inhalt von Im Banne des Hypno

Ich könnte jetzt wie gehabt an der Darstellung des Overhead herummosern. Doch das habe ich schon bei Heft 25 und 26 ausführlich getan. Dieses Mal muss ich mein Bedauern aussprechen, dass man Clifford Monterny bereits nach drei Heften dauerhaft entsorgt hat.
Was hätte man hier schön einen Gegner aufbauen können, der längere Zeit immer wieder eine Gefahr darstellt. Der als Damoklesschwert über allem, was Perry Rhodan unternimmt, schwebt.

Warum musste Gucky hier wieder als “Mörder” an einem anderen Wesen auftreten?
Nun, in diesem Fall kann ich es sogar nachvollziehen. Ja, tatsächlich.
Gucky wusste, dass Perry Rhodan wahrscheinlich versuchen würde, entweder Monterny umzudrehen und zu einem Mitglied des Mutantenkorps zu machen oder zumindest das Leben seines Gegners schonen wollen würde.
Und Gucky wusste, dass der Overhead “zu gefährlich war, um am Leben zu bleiben” (um mal Star Wars zu zitieren).
Ergo tat Gucky, was andere nicht tun konnten oder wollten. Kann ich so durchgehen lassen. Auch wenn es dem Prinzip des freundlichen und niedlichen Mausbibers, wie wir es gerne in Erinnerung haben, ein wenig zuwiderläuft.

Iwan Iwanowitsch Goratschin und ein Fazit

Der Doppelkopfmutant. Der Zünder. Ein imposantes Wesen, welches hier gleich mal mit Attributen wie Monstrum und dergleichen belegt wird. Sprachlich waren die damaligen Hefte echt an manchen Stellen uncool. Immerhin sinniert Walter Ernsting sogar im Heft darüber.
So genial Goratschin hier eingeführt wird, so selten kam er danach wieder zum Einsatz. Auch wieder ein Beispiel dafür, was passiert, wenn man zu viele Figuren und zu wenig Storyideen für eben diese hat.
Oder wegen der Fülle der Figuren nicht weiß, welche man wo wie zum Einsatz bringen soll.
Was dem entspricht, was sich bis in die 500er-Hefte als roter Faden durch die Serie zieht: Nicht zu Ende gedachte Ideen und Auswirkungen.

Das soll jetzt aber kein Abbruch sein, die Hefte zu genießen. Das Heft hier war gut. Wirklich solide. Als Dreierblock kann man die Hefte 25 bis 27 durchaus als eines der ersten Highlights der frühen Hefte werten.


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Mario Staas
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