Die Existenz einer Superintelligenz steht auf dem Spiel – ES braucht einen neuen Anker
Worum geht es in diesem Roman?
Das SOL-System ist mit dem TERRANOVA-Schirm von der Außenwelt abgeschirmt, um NATHAN vor den heraneilenden ES-Fragmenten zu schützen.
Perry Rhodan hat mit dem porleytischen Kuriositäten Sammler Demen-Boro-Melg einen Handel abgeschlossen, um ES doch noch durch die Pararealitäten des TERRANOVA-Schirms zu NATHAN in vorläufige Sicherheit zu bringen.
Aber es ist ein Handel mit dem Teufel und die innere Pararealitäten des TERRANOVA-Schirms bergen sowohl Wunder als auch Gefahren!
Der Leseeindruck
Die Erwartungen an diesen Roman waren hoch und Wim Vandemaan hat diese, wie erwartet, definitiv nicht enttäuscht. Schon der Einstieg zeigt, hier geht es noch einmal kurz Luftholen mit dem gleichen Tempo wie im Vorgängerroman weiter. Wir werden mit einer bodenständigen und emotionalen Scene abgeholt, es geht zur klassischen Perry-Besprechung/Presse-Konferenz und dann … dann wird es Wim Vandemaanig.
Sehr phantastisch und im wahrsten Sinne des Wortes in eine Pararealität entführend. Ich mag das, kann aber natürlich jeden verstehen, dem das dann zu strange und philosophisch wird. Wir wechseln dann zu Perry Rhodan und die Dinge nehmen ihren Lauf. Was genau, das sollte man natürlich selbst lesen. Aber bis auf die Frage nach der GOLIPOLLON, die für mich nicht wirklich geklärt war, war es ein duchaus würdiger Abschluss dieses Handlungsstrangs und fast möchte ich hier noch etwas verweilen, bevor es dann in der Serie weitergeht. In Summe super, gerne mehr.
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte, Koppeln zum Vorgänger, Holt mich der Anfang ab?):
Der Roman nimmt den Schwung des Vorgängers voll mit und die beiden Hälften des Doppelromans gehen perfekt ineinander über. Ich vergebe die maximal möglichen 2 Punkte.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Der Roman fließt, hat aber ein paar etwas harte Wechsel von eher bodenständig zu sehr phantastisch. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.
Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte):
Der Sense-of-Wonder ist fast am Anschlag, obwohl ich da noch ein zwei Fragen hätte. So vergebe ich hier 1,9 Punkte.
Der Handlungs-Spannungsbogen (Max. 2 Punkte):
Der Roman ist spannend, die Handlung fließt aber ab und zu über Stromschnellen. Der Kontrast zwischen den Kapiteln war ggf. etwas hart. Ich vergebe hier 1,5 Punkte.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiter zu lesen?):
Das passiert mir selten bei einer Serie, in der jede Woche der nächste Roman vor der Tür steht: Irgendwie habe ich das Bedürfnis, diesen Doppelroman nochmal in Ruhe und mit Muße zu lesen. Es war aufjeden Fall ein sehr würdiger Abschluss eines Handlungsstrangs und fast möchte man hier noch etwas verweilen. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.
Das ergibt in Summe hervorragende 8,9 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Wim Vandemaan
Cover-Artist: Simon Sänger
Erschienen: Freitag, 19. Juni 2026
Lust, in unserem Team mitzumischen? Dann schaut doch mal auf unsere MITMACHEN Seite.
Warpskala
Warpskala- Perry Rhodan – 3383 – Brennpunkt TERRANOVA (Wim Vandemaan) - 27. Juni 2026
- Perry Rhodan – 3382 – Operation Geisterflotte (Wim Vandemaan) - 20. Juni 2026
- Perry Rhodan – 3381 – Die Coyn-Katastrophe (Christian Montillon) - 13. Juni 2026


