Olivia Munn

Spotlight: Olivia Munn

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Olivia Munns Kindheit war nicht besonders glücklich.

So etwas sollte kein Kind erleben

Es war der 3. Juli 1980, als Lisa Olivia Munn in Oklahoma City, Oklahoma, zur Welt kam. Ihre Mutter Kimberly war ein vietnamesischer Flüchtling, derweil ihr Vater Winston deutsche, englische und irische Wurzeln hatte. Das Paar trennte sich allerdings, als seine Tochter zwei Jahre alt war. Diese hat übrigens auch noch zwei Brüder und zwei Schwestern.

Nach der Scheidung heiratete ihre Mutter ein Mitglied der United States Air Force. Die Familie zog nach Utah, wo sie bis 1986 blieb. Danach zog sie nach Tokyo, Japan, wo Olivia Munn ihre prägenden Jahre verbrachte. Doch das Familienleben war alles andere als glücklich. Ihr Stiefvater missbrauchte die anderen Familienmitglieder verbal und war allgemein herabwürdigend. Wann immer er wieder loslegte, brachte sie ihre Geschwister in ihr Zimmer, wo sie sie mit Imitationen von Lehrern oder nachgespielten Filmszenen von dem Gebrüll im Wohnzimmer ablenkte.

Als sie 16 Jahre alt war, ließ sich ihre Mutter scheiden und die Familie zog zurück nach Oklahama, wo sie auf die Putnam City North High School ging. Nach ihrem Schulabschluss studierte Olivia Munn an der University of Oklahoma. Dort macht sie ihren Bachelor in Journalismus und Nebenabschlüsse in den Fächern Japanisch und dramatische Künste.

Sowohl Moderatorin als auch Schauspielerin

Ehe sie ihre erste Erfahrungen als Schauspielerin sammeln konnte, war sie zunächst als Journalistin im Fernsehen zu sehen. Sie machte Praktika bei einem mit NBC assoziierten Fernsehkanal und bei Fox Sports. Bei Letzterem arbeitete sie als Seitenlinienreporterin beim College Football und beim Frauen-Basketball. Allerdings hat sie keine guten Erinnerungen an diese Zeit.

2004 zog Olivia Munn nach Los Angeles, wo schließlich auch ihre Schauspielkarriere begann. Zunächst hatte sie eine kleine Rolle in dem Horrorfilm Scarecrow Gone Wild, wo der legendäre Kampfsportler Ken Shamrock die Hauptrolle hatte. 2006 wurde sie dann Teil des in den USA berühmten G4-Kanals, der sich vor allem auf Videospiele und die entsprechende dazugehörige Kultur konzentrierte. Und auch wenn sie zunächst von der Materie wenig wusste, versuchte sie mit ihrem technischen Wissen zu punkten. Bis 2010 blieb sie Teil des Kanals und war eine der Moderatorinnen von Attack of the Show!.

Parallel dazu baute sie ihre Schauspielkarriere weiter aus. So erhielt sie eine wiederkehrende Rolle in der Surferserie Beyond the Break, wo sie von 2006 bis 2007 in neun Folgen auftrat. Durch ihre Arbeit an der Reihe wurde sie übrigens ein Fan des Surfens, was sie bis heute noch regelmäßig macht. 2008 trat sie in dem Kurzfilm Olivia Munn Presented by TheDailyLowdown.com auf und war ein Jahr danach in Dave Knoll Finds His Soul zu sehen. Im selben Jahr hatte sie für vier Folgen eine wiederkehrende Rolle in der Comedyserie Greek und wirkte in dem Kurzvideo Three Matthew MacConaugheys and a Baby mit.

Olivia Munn

Einfach mal spontan sein

Im Jahr 2010 wurde Olivia Munn Korrespondentin in der Daily Show. Bis 2012 hatte sie regelmäßig Auftritte in der Show. Allerdings hatte sie deutliche Startschwierigkeiten, weil ihr Casting von einer prominenten Journalistin regelrecht verteufelt wurde. Es wurde als sexistisch angesehen und ihre Leistungen in Zweifel gezogen. Diese Anschuldigungen taten Olivia Munn persönlich weh, obwohl vor allem die weiblichen Mitglieder der Sendung ihr Engagement verteidigten.

Dass sie durchaus Talent besaß, bewies sie mit ihrem Auftritt in Iron Man 2, wo sie die Reporterin Chess Roberts spielte. Sie erhielt von Robert Downey Jr. und allen Crewmitgliedern des Films Szenenapplaus, weil sie so großartig improvisiert hatte. Im selben Jahr war sie auch Teil des Maincasts der Comedyserie Perfect Couples. Allerdings wurde diese Reihe bereits nach 14 Episoden eingestellt. 2012 wurde sie von Steven Soderbergh für dessen Comedydrama Magic Mike als eine der Hauptdarstellerinnen gecastet.

Zwischen 2012 und 2013 hatte Olivia Munn eine wiederkehrende Rolle in der Comedyshow New Girl und war in dem Musikvideo (I Wanna) Channing All Over Your Tatum zu sehen, wo sie sich selbst darstellte. 2014 konnte sie in dem Horrorfilm Erlöse uns von dem Bösen als weibliche Hauptdarstellerin überzeugen und war von 2012 bis 2014 eine der Hauptdarstellerinnen von Aaron Sorkins Dramaserie The Newsroom.

Alles zum Wohle der Tiere

2016 wirkte sie in ihrer nächsten Comicverfilmung mit. In X-Men: Apocalypse war sie die Mutantin Psylocke, die allerdings kaum zur Geltung kam. 2017 sprach sie zum ersten Mal eine andere Figur. In dem Trickfilm The LEGO Ninjago Movie war sie die Stimme von Koko. 2018 spielte sie für zehn Folgen in der Dramaserie Six mit und war im selben Jahr als Casey Bracket die weibliche Hauptdarstellerin in Predator: Upgrade. Von 2015 bis 2018 sprach sie für die Trickserie Miles von Morgen Phoebe Callisto in insgesamt 55 Episoden.

Zuletzt war Olivia Munn 2019 Teil der Mystery-Serie The Rook. Sie war 2020 Dina in der romantischen Komödie Love Wedding Repeat und sprach 2021 in America: Der Film die Figur des Thomas Edison.

Olivia Munn ist nicht nur Schauspielerin und Reporterin. Ebenso ist sie ein erfolgreiches Modell, das für Firmen wie Nike oder Pepsi warb. Sie ist in mehreren Magazinen aufgetaucht, wie beispielsweise 2007 in Men’s Health. Sie unterstützt die Tierrechtsorganisation PETA und hat sich gegen antiasiatischen Hass ausgesprochen. Ebenso hat sie sich für die Bewegungen “Me Too” und “Time’s Up” eingesetzt, genauso, wie sie eine von vielen Leuten war, die den Filmproduzenten Brett Rattner wegen sexueller Belästigung beschuldigten.

Sie war von 2014 bis 2017 in einer Beziehung mit dem Quarterback Aaron Rodgers. Und ist angeblich heute mit dem Comedian John Mulaney zusammen.

Olivia Munn im Web

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Götz Piesbergen

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