Robert Foxworth

Spotlight: Robert Foxworth

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Wenn es um Umsturzversuche in einer SciFi-Umgebung geht, ist Robert Foxworth der Mann dafür.

Ein vielseitiger Darsteller

Es ist egal, welche Rolle Robert Foxworth übernimmt: Er bleibt einem stets in bester Erinnerung. Geboren wurde der Schauspieler am 1. November 1941 in Houston, Texas. Er ging auf die Lamar High School und studierte Schauspielerei an der Carnegie Mellon University. Dort machte er seinen Bachelor. Seine Mentorin war übrigens die renommierte Darstellerin Jane Wyman, mit der er später nochmal zusammenarbeiten sollte.

Zu Beginn seiner Zeit als Schauspieler war er vor allem Theater-Darsteller, der unter anderem in der Washington D.C.-Gegend auftrat. Sein Film- und Fernsehdebüt gab er schließlich 1969, als er in einer Folge des CBS Playhouse mitspielte. Ein Jahr darauf war er der Hauptdarsteller in der Drama-Reihe Das Wort hat die Verteidigung. Doch die Serie wurde nach nur einer Season mit 23 Episoden wieder eingestellt.

1972 war Robert Foxworth einer der Darsteller in dem Fernsehfilm Another Part of the Forest. 1973 wurde es mysteriös für ihn, weil er in der Mystery-Serie The Wide World of Mystery in zwei Folgen als Victor Frankenstein auftrat. Im selben Jahr trat er auch in der Drama-Reihe Nachdenkliche Geschichten auf, wobei er bei seinen beiden Auftritten jeweils unterschiedliche Figuren darstellte.

Verschiedene Charaktere schauspielerte ebenfalls bei seinen drei Gastauftritten in der Serie FBI, in der Zeit von 1972 bis 1974. Zwei Jahre darauf konnte er mit dem legendären Darsteller Peter Ustinov in dem Family-Western Der Goldschatz der Matecumbe zusammenarbeiten. Es war einer seiner ersten Kinofilmauftritte, noch dazu als Hauptdarsteller.

Keine Rückkehr möglich

1977 wirkte er an der Seite von so namhaften Schauspielern wie Jack Lemmon oder Christopher Lee in dem Katastrophenfilm Verschollen im Bermuda-Dreieck mit. Und ein Jahr darauf konnte man Robert Foxworth in dem Horrorfilm Damien – Omen II sehen.

Eine seiner vielleicht berühmtesten Rollen hatte er von 1981 bis 1987, als er in der Soap-Opera Falcon Crest als Chase Gioberti auftrat. Interessanterweise führte er sogar in einigen Folgen Regie. Er konnte in dieser Zeit mit seiner Mentorin Jane Wyman zusammenarbeiten, mit der er sich vor der Kamera befehdete, allerdings dahinter bestens verstand. Seine Zeit bei der berühmten Serie endete nach der sechsten Season. Er war damals alles andere als glücklich und wollte ein Sabbatjahr einlegen. Doch da er und die Produzenten sich auf keinen entsprechenden Deal einigen konnten, kam es nicht mehr zu seiner Rückkehr.

Nicht dass es Robert Foxworth danach an Arbeit mangelte, im Gegenteil: Er war immer noch ein gern gesehener Darsteller, wie beispielsweise 1989 in dem SciFi-Film Moon Trek, wo auch Martin Sheen, Christian Slater und F. Murray Abraham mitwirkten. 1992 sollte er in der kurzlebigen Dramaserie 2000 Malibu Road ein wiederkehrender Charakter sein, der in fünf der sechs gedrehten Folgen zu sehen war.

Ein Mann für einen Coup

1994 war er in der Unterwasser-ScFi-Serie SeaQuest zu sehen. Von 1994 bis 1995 trat er in Babylon 5 als General William Hague auf. Es war das erste Mal, dass er einen Charakter darstellte, der in einen militärischen Coup verwickelt war. In diesem Fall war er ein loyaler General, der einen solchen Umsturzversuch zu verhindern suchte. Die Figur wurde schließlich Off-Screen umgebracht, weil er 1996 in Star Trek – Deep Space Nine in dem Zweiteiler Die Front und Das verlorene Paradies als der Sternenflottenadmiral Admiral Leyton zu sehen war. Und der versuchte, angesichts der Bedrohung durch das Dominion und die Formwandler die Kontrolle über die Erde an sich zu reißen.

Ursprünglich hätte Robert Foxworth zur Zeit seines Deep Space Nine-Auftritts auch wieder in Babylon 5 auftreten sollen. Allerdings zahlte die Star Trek-Serie mehr, weshalb er ihr den Vorzug gab. 1996 war ebenfalls das Jahr, wo er einen Gastauftritt in der Anthologieserie The Outer Limits hatte. Und er begann, sich ein zweites Standbein als ein Voice-Over-Artist aufzubauen. So sprach er nämlich in The Real Adventures of Johnny Quest in 14 Folgen unter anderem Race Bannon.

Von 1998 bis 1998 sollte er Teil der kurzlebigen Comedyserie Lateline sein. 2003 stellte er erneut jemanden dar, der in einen Coup verwickelt war. Das war in Stargate SG-1, wo er Chairman Ashwan war, der gestürzt werden sollte. 2004 war er das letzte Mal eine Person, der mit einem Umsturz zu tun hatte. Denn in Star Trek – Enterprise war er der Anführer des vulkanischen High Councils. Als Administrator V’Las versuchte er, einen Krieg zwischen Vulkaniern und Menschen anzuzetteln.

Der Roboterarzt

Von 2004 bis 2005 sollte man Robert Foxworth als Professor Emil Hamilton in Die Liga der Gerechten hören. 2005 wirkte er wieder in einem Kinofilm mit, genauer gesagt in dem Thriller Syberia, wo George Clooney und Matt Damon die Hauptdarsteller waren. 2006 spielte er in dem Fernsehfilm The Quest – Das Geheimnis der Königskammer Uncle Jerry.

Als wichtig sollte sich das Jahr 2007 erweisen. Denn dort sprach er in der Realverfilmung der Transformers-Spielfiguren den Autobotarzt Ratchet. Er sollte diese Figur auch in den kommenden Jahren immer wieder eine Stimme geben, da er ihn in Transformers: Die Rache (2009), dem Videospiel Transformers: Revenge of the Fallen (2009) und Transformers 3: Die dunkle Seite des Mondes sowie Transformers 4: Ära des Untergangs wiederholt sprach. Zuletzt trat er 2019 in der Kurzfilmkomödie AC auf.

Robert Foxworth ist aktuell zum dritten Mal verheiratet. Seine erste Ehe war mit Marylin McCormick, mit der er zwei Kinder hatte, darunter auch Box Foxworth, der in die Fußstapfen seines Vaters getreten ist. Das zweite Mal war er mit der Darstellerin Elizbath Montgomery liiert. Nachdem er bereits 20 Jahre mit ihr zusammen war, ehelichte er sie 1993 und blieb ihr Ehemann bis 1995, als sie an Krebs verstarb. Seit 1998 ist er mit Stacy Thomas verheiratet.

Robert Foxworth im Web

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Götz Piesbergen
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