Zwei Flaggschiffe gehen auf Verfolgungsjagd – und der Halbraumspürer führt sie ins Unbekannte

Die Sklavenwelt von Magellan
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Die Sklavenwelt von Magellan
Autor: H. G. Ewers
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Zur Handlung

Die CREST IV und die FRANCIS DRAKE verfolgen weiterhin die Ultraschlachtschiffe von OLD MAN. Der Kurs führt zu den Magellanschen Wolken.

Perry Rhodan unternimmt einen Kommandovorstoß, um mehr über die Ziele der Hypnokristalle zu erfahren. Dabei gerät er mit seinen Leuten, inklusive Roi Danton, in höchste Schwierigkeiten. Die sie schützenden Howal-Netze sind gleichzeitig das, was von den Kristallen geortet wird.

Am Ende bleibt nur die Flucht als blinde Passagiere an Bord eines der Birnenschiffe, die auf dem Planeten in Massen stehen.

Lob

An und für sich ein durchschnittliches Heft der 1960er-Jahre. Viel Action, wenig Charakterentwicklung. Dennoch hat Ewers hier einige gute Dinge geschafft. So zum Beispiel die geistige Versklavung der Terraner durch die Hypnokristalle eindringlich zu schildern. Mit wenigen Worten.

Kritik

Was weniger gut bei mir ankam: Perry Rhodans nahezu verblendeter Groll, ja fast schon Hass auf Roi Danton. Ja, Roi Danton hat dem Solaren Imperium und damit auch Perry Rhodan arg auf der Nase rumgetanzt. Dennoch reagiert unser ansonsten so toleranter Seriennamensgeber komplett überzogen, sobald Roi Danton auch nur hüstelt. Vielleicht sollte dies Humor sein. Vielleicht war dies auch damals sogar witzig. Ich fand es in den 1980ern und auch heute nicht witzig. Sorry.

Auch hier kann man mal wieder herummäkeln, wieso ausgerechnet Perry Rhodan einem Kommandounternehmen mit extremem Risiko angehören muss.  Wobei man die Gründe dafür in dem genialen Buch Das größte Abenteuer von Andreas Eschbach fast 60 Jahre später nachlesen konnte.
Nun ja, wären diese Kommandounternehmen nicht, könnte man die Serie wohl kaum Perry Rhodan nennen. Bleibt dennoch jedes Mal bei mir ein Fragezeichen, wenn der Chef sich an vorderste Front begibt.

Noch ein wenig zu Die Sklavenwelt von Magellan

Sprachlich schwimmt sich Ewers noch immer frei. Dieses Mal hat er wieder deutlich erkennbar K. H.  Scheer imitiert. In solchen Momenten erreicht Ewers leider nicht sein volles Potenzial. Sehr schade. Aber ich meckere hier auf sehr hohem Niveau.


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