[Perry Rhodan NEO 222] Welt der Mehandor

Lesezeit circa: 5 Minuten

Die Spur der Intrigen führt Perry Rhodan nach Archetz – zur „Welt der Mehandor“.

Welt der Mehandor
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Welt der Mehandor
Autorinnen: Lucy Guth / Michelle Stern
Titelbild: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erschienen: 20.03.2020

Zur Handlung

Die terranischen Schiffe CREST II und MAGELLAN erreichen durch das Sternenriff die mysteriöse Heimatwelt der Mehandor. Dort werden sie offen empfangen und Perry Rhodan macht mit einigen Gefährten eine Besichtigungstour durch die Fertigungsanlagen der Transformkanonen. Zeitgleich experimentieren jedoch Posbis, mit der Erlaubnis der Mehandor, an einem Zeitbrunnen. Ein Attentat führt – in Wechselwirkung mit besagtem Zeitbrunnen – zur Vernichtung des Planeten.

Rhodan und Co. entkommen dank Gucky knapp. Es sterben jedoch Tausende Mehandor sowie zwei der drei Altimperatoren, die zu diesem Zeitpunkt zwecks einer Inspektion auf Archetz weilen und der Fantan Lawwassatt, der an dem Unglück auch nicht so ganz unschuldig ist. Außerdem sind Ronald und Jessica Tekener verschollen – sie wollten herausfinden, was die Posbis vorhaben und retten sich in letzter Sekunde in den Zeitbrunnen. Nach ihrer Flucht werden die Terraner vom dritten Imperator – Mascudar da Gonozal – angegriffen. Die MAGELLAN wird dabei vernichtet, die CREST II ist von einer Übermacht umstellt und da Gonozal gibt den Feuerbefehl.

Gedanken zu „Welt der Mehandor“

Darf man Reviews schreiben, wenn man in nahezu euphorischer Stimmung ist und den Roman in den Himmel loben möchte? Ach egal, ich mache das jetzt einfach. Ich habe diesen NEO vor etwa zehn Minuten beendet und bin noch hin und weg! Das war Unterhaltung auf ganz hohem Niveau und ich bin der Meinung, dass wir aktuell eine der besten Phasen in der Geschichte von Perry Rhodan NEO erleben. Punkt.

So, einmal tief durchgeatmet und jetzt etwas sachlicher (zumindest versuche ich es): Über den Vorgänger NEO 221 schrieb ich, dass das einer der besten, von zwei Autor*innen geschriebenen Romane der Serie war. Dieser hier reiht sich da nahtlos ein und ist meiner Meinung nach auf seine Art noch eine Nuance stärker. Hier gab es eigentlich alles, was das NEO-Herz begehrt: eine gut durchdachte und spannende Story, den berühmten und vielzitierten Sense of Wonder, unerwartete Wendungen, unerwartete Opfer, ganz viel Action und mindestens einen Schockmoment der Marke „what the f***, das können die doch nicht machen!“

Kurz gesagt 160 Seiten fantastische Science-Fiction verpackt in einem großen, bunten Feuerwerk. Wenn dieses Niveau nur annähernd gehalten wird, ist das schon jetzt eine meiner Top 3-Staffeln ever.

Noch immer zu euphorisch? Ich gebe es zu, aber ich kann gerade nicht anders. Auch die Compariat-Staffel fand ich schon stark, aber diese Staffel übertrifft das noch mal deutlich. Ein großes Kompliment gebührt neben den Exposé-Autoren Rüdiger Schäfer und Rainer Schorm – die sich wie immer die Zusammenhänge ausgedacht haben – auch in diesem Fall natürlich den beiden Autorinnen. Ich persönlich konnte nicht unterscheiden oder nur annähernd herausfiltern, wer welchen Teil geschrieben hat. Das ist bei Co-Autor*innen ein gutes Zeichen, wie ich finde, vor allem wenn das Niveau so hoch ist.

Die beiden haben (und durften) es krachen lassen, hier noch mal der Roman in Stichworten zum Mitschreiben:

  • Celista im geheimen Einsatz -> am Ende: tot
  • auf Archetz ein Zeitbrunnen und die Posbis mit fröhlichen Experimenten -> an Ende Mitauslöser der Vernichtung des ganzen Planeten
  • Ronald und Jessica Tekener im Einsatz -> Ron am Ende auf unbekanntem Planeten verschollen, Jessica völlig verschwunden, vielleicht tot
  • MAGELLAN -> am Ende mitsamt vieler bekannter Figuren wie Conrad Deringhouse vernichtet (?)
  • Drei Altimperatoren -> am Ende sind zwei tot und einer Alleinherrscher … und was für einer!
  • Archetz -> erst Produktionsstätte für Massenvernichtungswaffen, am Ende: vernichtet
  • CREST II mit Rhodan, Thora, Gucky und vielen mehr inkl. angedockter FERNAO mit Transformkanone in absolut aussichtsloser Lage

Soviel Zerstörung, Tod und Vernichtung in einem Roman gab es schon länger nicht, das hat mal mächtig gescheppert.

Ich bin aber bei aller Euphorie auch ein bisschen traurig – mein Flehen wurde nicht erhöht und Lawwassatt wurde umgebracht. Wer immer daran Schuld trägt: Schäme dich Unhold!

Fazit

Naja, was soll ich noch groß schreiben. In meinem kleinen Blog habe ich früher Punkte auf einer 10er-Skala vergeben. Das mache ich hier zwar nicht mehr, aber wenn ich es täte, wären das glatte 10/10 Punkte. Ein Hochgenuss in Romanform. Nun bin ich mehr als kribbelig auf die nächsten zwei NEOs. Der kommende wird uns vermutlich nichts über das Schicksal der CREST II verraten, sondern wohl Tekeners Weg zeigen. Also heißt es vier Wochen warten. Welch Folter!

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Sven Fesser

Sven Fesser

Sven ist Perry Rhodan Leser seit Anfang der 90er Jahre, aktuell bei NEO, EA und "klassisch" im Bereich der "Kosmischen Burgen" unterwegs. Er ist bei uns für Perry Rhodan NEO verantwortlich.

2 Gedanken zu „[Perry Rhodan NEO 222] Welt der Mehandor

  • 3. April 2020 um 08:47
    Permalink

    Wow, danke. Das freut natürlich ^^. Liebe Grüße

  • 3. April 2020 um 09:18
    Permalink

    Die Freude war ganz auf Leserseite. 😉 Habe noch andere Reaktionen auf Facebook und Twitter gelesen, die ähnlich euphorisch wie meine waren. Wirklich ein großartiger NEO.

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