Doctor Who

Review: Doctor Who 002 – Das Ende der Welt

Lesezeit circa: 4 Minuten

Rose und der Doctor haben Plätze in der ersten Reihe zur Zerstörung der Erde.

In der zweiten Folge Das Ende der Welt reist der Doctor (Christoffer Ecclestone) mit Rose (Billie Piper) ins Jahr 5 Milliarden, 30 Minuten bevor die Sonne zu einem roten Riesen wird und in einer Supernova die Erde zerstört. Ein ungewöhnliches erstes Reiseziel, aber sie hat es nicht anders gewollt.

Doctor Who Das Ende der Welt

Sie landen auf der Raumstation Platform One. Hier haben dutzende, superreiche Zuschauer aus allen Ecken des Universums einen Platz in der ersten Reihe gebucht um dem bevorstehenden Ereignis beizuwohnen. Darunter Jabe (Yasmin Bannerman) ein Baumwesen und direkte Nachfahrin des Regenwaldes, Lady Cassandra (Zoë Wanamaker) der letzte lebende Mensch, die nach 708 Operationen nur noch aus Haut und Lippenstift besteht und das Face of Boe, das auch in den weiteren Staffeln zu sehen ist. Rose ist von der Situation vollkommen überfordert, auch weil ihr bewusst wird, dass sie sich auf einen völlig Fremden eingelassen hat, dessen Schiff sich mit seiner Übersetzungsmatrix in ihr Hirn klinkt und auf den sie angewiesen ist, um wieder nach Hause zu kommen. Während der Veranstaltung verteilen sich metallische Spinnenwesen auf Platform One, die einer der Gäste eingeschleust hat. Die Drohnen schalten den Strahlenschutzfilter der Raumstation aus, so dass ihr bei der Explosion der Sonne die Zerstörung droht. Jabe erkennt den Doctor als den letzten Überlebenden der Timelords und hilft ihm bei der Rettung des Schiffes. Nach der Enttarnung des Saboteurs zeigt sich die Kompromisslosigkeit des Doctors, der selbst auf Roses Bitte hin nicht nachgibt. 

Doctor Who Das Ende der Welt

Ein Blick ins Jahr 5 Milliarden

Im Vergleich zur ersten Folge hat sich der Look stark verbessert. Reisen in die Zukunft sind immer spannend, da dem Schreiber alle Möglichkeiten offen stehen. Nach 5 Milliarden Jahren Menschheitsgeschichte haben sich die Menschen im Universum verteilt und natürlich auch mit allen möglichen Wesen vereint. Cassandra hingegen ist Stolz, trotz ihres nicht mehr menschlichen Aussehens und der Tatsache, das sie sich selbst zum Pflegefall gemacht hat, der letzte „pure“ Mensch zu sein. Russel T. Davies hat Cassandra als Extrembeispiel weiblicher Schönheitsideale kreiert, da er entsetzt über manche, bis zur Unkenntlichkeit operierte Schauspielerinnen war. Nach so langer Zeit kann sich der Blick auf die Vergangenheit schon mal verzerren. So wird Britney Spears zum Kulturgut und der iPod ist nicht mehr ganz so handlich. Klempner allerdings werden immer noch gebraucht und der Dialog von Rose und der Klempnerin Raffalo (Beccy Armory) erdet die Episode etwas und hilft Rose sich in der neuen Welt zu akklimatisieren. Einzig der Umstand, dass Rose die Entscheidung des Doctors, dem Saboteur nicht zu helfen, einfach hinnimmt ist nicht ganz nachvollziehbar. 

You think it’ll last forever: people and cars and concrete. But it won’t. One day, it’s all gone. Even the sky. My planet’s gone. It’s dead. It burned, like the Earth. It’s just rocks and dust. Before its time.

Fazit zu Das Ende der Welt

Dies ist eine spannende, witzige Folge, die bis heute mit die meisten CGI Effekte aufweist, die meisten außerirdischen Wesen und fast das komplette CGI Budget der ersten Staffel verbraten hat. Sie gibt dem Zuschauer weitere Hinweise, wie der Doctor tickt, mit welchen Kreaturen er zu tun hat und endet überraschend emotional, als er Rose erklärt, wer er ist und woher er kommt. 


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Stefanie Maus
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