Eine Reise in die Tiefen des Planeten – und die Geheimwaffe der Vanothen

Zur Handlung
Perry Rhodan und seine Begleiter machen sich auf in das Innere unseres Planeten. Hier soll sich die von den Cairanern untergebrachte Maschine befinden, die Terra in die andere Seite unseres Universums versetzt hat. Hier trifft man auf eine Sonde der Wasserschatten – jene Wesen, die für den Untergang allen Lebens in diesem Zweig des Dyoversums gesorgt haben. Und eben jene Sonde macht ein Weiterreisen unmöglich. Nebenbei lernen wir zwei junge Damen kennen, welche vermutlich Mutantinnen sind und den Vanothen in die Fänge geraten. Ihre Ängste werden genutzt, um den Kontakt aufzubauen. Weitere Ziele sind bisher noch nicht bekannt.
Eine Reise in die Erdkruste
Ein schöner Roman, durchaus. Mit kleinen Fragezeichen. So erschließt sich mir noch nicht der Sinn hinter der Nebenhandlung mit den Schwestern Fany und Oona Anckerstrom. Und wieso muss am Ende des Heftes Milton Chu als Porphyrio Dana, Anführer der Vanothen, enttarnt werden? Immerhin, das muss ich hier positiv anmerken, wurde eben diese Enthüllung nicht für einen billigen Schockeffekt genutzt. Gut gemacht.
Die angedeutete Verführung der Geschwister Anckerstrom hat ihren besonderen Reiz. Der Dolan JASON wird hier als Hebel genutzt. Falschinformationen sorgen dafür, dass die Schwestern fürchten müssen, Perry Rhodan sei daran interessiert, eine Dolan-Flotte aufzubauen, zu deren Steuerung er Mutanten brauche. Perfide und wirklich mies, wie hier zwei Menschen mit großen sozialen Phobien beeinflusst werden.
Die Reise ins Innere der Erde liest sich wie ganz leicht beeinflusst vom Film The Core. Bei dieser Handlungsebene gefiel mir ganz besonders, dass eben nicht zig kleine und mittlere Katastrophen unterwegs passiert sind. Erst als man auf die Sonde stößt, hängt man fest. Auch hier klasse gelöst.
Action gab es in diesem Werk recht wenig. Man kann es eher als ruhigen Aufbau einer spannenden Handlung dieses neuen und finalen Viererblocks betrachten. Könnte denen, die es gerne „krachen lassen wollen“, nicht ganz gefallen. Mir persönlich hat es sehr zugesagt. Man merkt beiden Heftteilen an, dass Susan und Christian Montillon mit unheimlich viel Freude und Spaß am Werk waren. Ich bin auf nächste Woche sehr gespannt.
Info
Autoren: Susan Schwartz / Christian Montillon
Titelbild: Dirk Schulz
Erschienen: 06. November 2020
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