Die herrlichste Stadt aller Zeiten
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Review: Perry Rhodan 3159 – Die herrlichste Stadt aller Zeiten

Lesezeit circa: 3 Minuten

Vorstoß in den Chaoporter – der Quintarch macht ein verführerisches Angebot

Die herrlichste Stadt aller ZeitenTitel: Die herrlichste Stadt aller Zeiten
Autor: Kai Hirdt
Zeichner:  Arndt Drechsler-Zakrzewski
Erschienen: Freitag, 4. März 2022

Worum geht es in diesem Roman?

Der Quintarch Farbaud lädt Perry Rhodan und seine “Mannen” vom letzten Ausflug auf den Chaoporter ein. Dort besuchen sie eine besondere Stadt.

Der Leseeindruck

Auch wenn mich der Quintarch Farbaud und die von ihm ausgesuchten Kandidaten für die offenen Stellen im Chaoporter in den ersten Heften nicht ganz abgeholt haben, so muss ich sagen, im Chaoporter selbst entwickelt das doch eine ganz andere Dynamik. In diesem Roman wird eine ganze Menge Chaotarchentechnik und damit auch Sense-of-Wonder geboten, auch wenn der Anfang aus der Sicht des Bluesjungen Yüllvay das nicht unbedingt vermuten lässt.

Wir erleben nun das erste Mal das Schiff/Reisegefährt des Chaoporters, den Container, ganz direkt und intensiv. Besonders hat mir dabei die Stelle gefallen, als sich der Quintarch bei der Schiffs-Sextatronik PARAPHARAN entschuldigt, dass er unangekündigten Besuch mitbringt. Das sagt eine ganze Menge über den Quintarchen aus und hat mich schmunzeln lassen.

Ein besonderes Highlight war dann natürlich auch die Stadt Derdin im Chaoporter selbst. Die Kunstsonne, unter der sie liegt entpuppt sich dann als Chaofaktum, was natürlich für besondere Umgebungsbedingungen sorgt und somit für die Besuchergruppe um Perry Rhodan reichlich Abenteuer bedeutet. Die Besichtigungstour wird etwas chaotisch. Mehr kann ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten, außer vielleicht, dass es kurzweilig und eine Freude für den Fan von SF wird.

In Bezug auf die beiden Sexadim-Kanonierkandidaten Yüllvay und Cornella Zandt zeigt sich das erstaunliche Geschick des Quintarchen, was vielleicht auch mit den Besonderheiten der Stadt Derdin zusammen hängen mag. Hier schließt sich dann auch der Bogen zum Anfang des Romans auf der RAS TSCHUBAI.

Der Roman ist bis hierher die erste Hälfte eines Doppelromans, und ich bin definitiv gespannt, wie es auf dem Chaoporter weitergeht. Dieser erste Teil von Kai Hirdt war da schon mal sehr überzeugend.

Die Punktevergabe

Immersion (max. 4 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt): Der Roman hat mich gut unterhalten und für den größten Teil die reale Welt vergessen lassen. Wobei es ein paar Stellen gab, die mich zum Nachdenken angeregt haben, was ich aber bei diesem Roman positiv sehe. Ich vergebe hier 3,5 Punkte für einen tollen Roman.

Der Sense-of-Wonder-Anteil (max. 2 Punkte): Der Sense-of-Wonder kam bei der Reise zum Chaoporter und im Chaoporter selbst definitv nicht zu kurz und ich vergebe hier volle 2 Punkte.

Die Zyklushandlung (max. 2 Punkte), bzw. der übergeordnete Spannungsbogen: Die Fortsetzung des Quintarchen-Handlungsstrangs macht Freude, auch wenn der Zyklusflow im Moment zwischen Chaoporter und der Milchstraße pendelt. Hier vergebe ich wie in den Vorgängerromanen 1,5 Punkte.

Die Leistung des Autors, d. h. Sprache und Ausdruck (max. 2 Punkte): Der Roman von Kai Hirdt ist ein toller SF-Roman, der mich mitgenommen, gut unterhalten und auch zum Nachdenken angeregt hat. Hier gibt es von mir volle 2 Punkte.

In Summe sind das 9 von 10 Punkten für einen überzeugenden Roman.

Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.

Wertung

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Markus Gersting

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