Zusammenfassung des “Star Trek”-Days

Lesezeit circa: 5 Minuten

In der Nacht zum Donnerstag wurde der Star Trek-Day gefeiert, mit jeder Menge neuen Infos, die im folgenden zusammengefasst werden.

Star Trek wurde 55 Jahre alt und das musste natürlich zelebriert werden. Dementsprechend wurde der Star Trek Day in Form eines Livestreams veranstaltet, in dessen Verlauf es jede Menge Infos zu den laufenden und kommenden Projekten des Franchise gab. Im Folgenden eine Zusammenfassung:

Den Beginn machte Strange New Worlds, wo es ein Video gab, in dem der Cast der Serie vorgestellt wurde. Dabei gab es einige Überraschungen. Bereits bekannt waren Anson Mount als Captain Christopher Pike, Rebecca Romijn als Una Chin-Riley, aka Nummer Eins und Ethan Peck als Spock. Neu hinzugekommen sind Celia Rose Gooding, die die Kadettin Nyota Uhura darstellt, Jess Bush, die die Krankenschwester Christine Chapel spielt und Babs Olusanmokun als Dr. M’Benga. Das sind alles Rollen, die man bereits aus The Cage und der Originalen Serie her kennt. Abgerundet wird das Ensemble durch folgende Schauspieler: Christina Chong als La’an Noonien-Singh. Die Namensähnlichkeit zu einem gewissen Khan Noonien-Singh dürfte pure Absicht sein und kein Zufall. Melissa Navia wird Lieutenant Erica Ortegas sein. Und der zweite Alien in der Runde wird von Bruce Horak dargestellt. Seine Rolle ist Hemmer, ein Aenar, eine blinde Subspezies der Andorianer. Der Schauspieler selbst ist ebenfalls blind.

Akiva Goldsman, Mitschöpfer der Serie, Drehbuchautor und Executive Producer meinte zu der kommenden Reihe, dass es spaßig war, mit einigen Sachen zu spielen, die sie neu machen würden. Er ging nicht allzu sehr ins Detail, nannte allerdings Beziehungen, die sie meinten gesehen zu haben oder von denen sie wussten, dass die Original Series diese jedoch nie ausführlich behandelte.

Als nächstes war dann Star Trek – Picard an der Reihe, wo offiziell bestätigt wurde, dass sie für die dritte Season verlängert wurde. Es gab auch einen neuen Trailer, der mehr Infos darüber gab, was einen in der zweiten Staffel erwarten würde. Demnach sagt Q (John DeLancie), dass die Gerichtsverhandlung (Vermutlich aus dem TNG-Pilotfilm) nie vorbei war und ignoriert Picards (Patrick Stewart) Aussage, dass er zu alt für den Scheiß sei. Mit einem Fingerschnippen werden der ehemalige Enterprise-Captain und seine aktuelle Crew in eine alternative Realität gebracht, in der die Erde in ein totalitäres Regime verwandelt wurde, dass anscheinend von Picard selber angeführt wird. Der will diese Entwicklung natürlich verhindern und muss daher in die Vergangenheit reisen, um die Veränderung ungeschehen zu machen. Dazu braucht er die Hilfe der Borg Queen. Und sobald sie im 21. Jahrhundert angekommen sind, haben sie nur 3 Tage Zeit, ihre Mission erfolgreich durchzuführen. Und Q selbst scheint insgeheim dafür zu sorgen, dass alles nicht ganz so glatt ablaufen wird.

Bei Star Trek – Discovery gab es keinen neuen Trailer, aber dafür die Info, dass die vierte Staffel am 18. November starten würde.

Auch Star Trek – Prodigy kriegte sein Spotlight, natürlich in Form eines Trailers. Die Serie wird in den USA am 28. Oktober starten, derweil man hierzulande bis nächstes Jahr warten darf. Und man muss, wenn man sie sich anschauen möchte, Paramount+ haben. Im Trailer sah man, dass die Kazon wieder zurück waren und erhielt einen guten Impression von der USS Protostar, dem Schiff der Serie. Auch die Crew des Sternenflottenschiffes wurde vorgestellt, ebenso wie man einen kurzen Eindruck der Antagonisten kriegte.

Momentan läuft Star Trek – Lower Decks und da gab es einen Mid-Season-Trailer. Details über die kommenden Episoden erhielt man nicht, aber jede Menge Kurzeindrücke. Die Pakleds machen wieder ihre Aufwartung, es geht ins Spiegeluniversum, die Borg tauchen anscheinend das erste Mal in der Serie als richtiges Storyelement auf und ansonsten herrscht das übliche Chaos an Bord der Cerritos.

Danach erwähnte Alex Kurtzman die Starfleet Academy-Serie, die schon seit geraumer Zeit in Entwicklung ist. Der aktuelle Kopf hinter allen Fernsehsachen von Star Trek war von der Idee hinter der Reihe sehr angetan. Er meinte dazu, dass im Mittelpunkt der Reihe die junge Generation stehen würde, die die Probleme der älteren Generation erben würden. Er stellte die Frage, was die junge machen würde, um die Welt besser zu machen, die Fehler der der Vorgängergenerationen zu vermeiden und wie sie von der Weisheit der Älteren lernen würden? Leider weiß man nicht, ob und wann diese Serie starten würde, da bislang noch nicht mal Showrunner oder Produzenten bekannt sind.

Auch die Kinofilme wurden beim Star Trek-Day berücksichtigt. Man erhielt einen ersten Eindruck davon, wie der 4K Remaster-Prozess des ersten Films, für den ja ebenfalls neue Effekte geschaffen wurden, in bewegten Bildern aussieht. In den USA wird man ihn nächstes Jahr auf Paramount+ sehen können.

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Götz Piesbergen
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