Perry Rhodan 33 Eiswelt in Flammen

Review: Perry Rhodan 33 – Eiswelt in Flammen

Lesezeit circa: 3 Minuten

Die Springer kennen keine Gnade – sie haben eine ganze Welt zum Sterben verurteilt …

Perry Rhodan 33 Eisweltin FlammenTitel: Eiswelt in Flammen
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1962

Die Handlung

Die Springer wollen noch immer Julian Tifflor ergreifen. Als klar wird, dass ihnen dies nicht gelingen kann, setzen sie eine Arkonbombe auf Snowman ein. Gucky rettet Tifflors Gruppe und noch die intelligenten Pflanzen, die sich selber Halbschläfer nennen.

Eindruck

Wir lernen in Eiswelt in Flammen, wie furchtbar eine Arkonbombe sein kann. Und dass es intelligente Blumen gibt, die Halbschläfer. Schade, dass man diese Spezies nicht ausführlicher kennenlernt und sie auch später in der Erstauflage keine größere Rolle mehr spielen durften. Heft 92 und 2024, mehr gab es zu diesem faszinierenden Volk nicht mehr zu lesen. Da gefällt mit PR NEO doch weit besser, wo man diese Spezies viel genauer kennenlernen durfte.

Urgh… Mahlzeit

Verstörend fand ich manche Aussagen im Zusammenhang mit Gucky.
Er verspeist hier angeblich am liebsten lebende Kaninchen (!!!) – ja genau, Gucky… Der mit dem Nagezahn. Dabei hatte Clark Darlton davor und danach immer klar ausgesagt, dass unser liebster Trampbewohner Vegetarier sei.

Dann sind da Aussagen wie die, dass der Ilt Menschen und Gegenstände per Telekinese ohne Körperkontakt teleportieren kann. Sogar ohne selber mitzuspringen. Also wie ein lebender Fiktivtransmitter.
Zusätzlich kann Gucky erst nicht durch einen Energieschirm springen, um exakt diesen eine Seite weiter doch durchspringen zu können.

Solche Stellen sind etwas seltsam. Da fragt man sich schon, ob Eiswelt in Flammen überhaupt lektoriert wurde. Und ob Walter Ernsting seine eigenen Werke kennt. Ich kann es mir eigentlich nur so erklären: Extremer Zeitdruck trifft auf eine völlig überbordende Phantasie.

Fazit

Eiswelt in Flammen war ansonsten einigermaßen spannend und hat die übergeordnete Handlung ein wenig voranbringen können. Sicherlich kein Toproman, aber auch keine Gurke. Durchschnittskost eben. Und somit Ziel erfüllt. Ich zumindest bekam genau, was ich von einem Heft der Serie erwarte.
Das Titelbild kann ich übrigens als eines der besseren der frühen Phase bewerten. Zumindest für die damalige Zeit ein Hingucker am Kiosk.


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Mario Staas

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