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Einst dominierte Marvel mit all den Verfilmungen seiner Comics die Kinos. Und heute? Was ist heute der Stand der Dinge in Sachen Marvel-Comics-Adaptionen?

Es rollt, allerdings nicht mehr rund

Willkommen zur ersten Ausgabe von Stand der Dinge. Diese Kolumne wird zu jeder sich passenden Gelegenheit kurz innehalten und dir einen Überblick geben, was bei bestimmten Phantastischen Franchises geschah, geschieht und geschehen wird. Den Auftakt machen dieses Mal die Verfilmungen der Marvel-Comics.

Lange Zeit hieß es: Der Marvel-Zug rollt und nichts und niemand kann ihn stoppen. So wird bereits am 1. Juni der heißt ersehnte Trickfilm Spider-Man: Across the Spider-Verse in die Kinos kommen. Und der nächste Baustein der aktuellen fünften MCU-Phase ist Secret Invasion am 21. Juni 2023.

Doch längst ist es nicht mehr ausgemacht, dass überall da, wo Marvel draufsteht, auch ein finanzieller und/oder kritischer Erfolg rauskommt. Im Gegenteil: Egal, wo man hinguckt, egal wer jetzt was produziert, es häufen sich die kommerziellen  und kritische Enttäuschungen.

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© Sony Pictures

Gesponnene Filmpläne

Fangen wir mit Sony an. Die Firma ist seit Jahren im Besitz aller Verfilmungs- und Spielerechten von Spider-Man und macht seit Jahren keine Anstalten, die wieder abzugeben. Dass damals der bekannte Spinnerich in Captain America: Civil War im MCU auftauchen konnte und sogar zu einem essentiellen Teil dieses Filmuniversums wurde, war keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis harter Verhandlungen zwischen Disney und Sony. Und selbst dieser Deal stand kurzzeitig vor dem Aus, hätte nicht Schauspieler Tom Holland in seiner Verzweiflung Leute beiderseits angerufen und dazu animiert, sich wieder zusammenzusetzen.

Nun versucht Sony selbst schon seit Jahren, sein eigenes Spider-Man Cinematic Universe – ihr Spider-Man Universe, wie sie es nennen – unabhängig auf die Beine zu stellen. Mit bislang überschaubarem Erfolg. Denn während Venom und Venom: Let there be Carnage kommerziell trotz teilweise eher durchschnittlicher Kritiken erfolgreich waren, war Morbius ein kleiner Flop, der „nur“ das Doppelte des Filmbudgets einspielte (Um als Erfolg zu gelten, müssen Kinofilme mindestens das Dreifache ihres Budgets einspielen). Der Film kostete wohl zwischen 75 und 83 Millionen US Dollar und erzielte Einnahmen in Höhe von 167,5 Millionan US-Dollar. Und wenn man sich die noch geplanten Kinofilme ansieht, dann stellt sich die Frage, ob Sonys Plan überhaupt aufgehen wird.

Aktuell sind folgende Filme im Spider-Man Universe geplant:
Kraven The Hunter soll am 6. Oktober in die Kinos kommen. Regie hat J.C. Chandor geführt, derweil der als Pietro Maximoff aus Avengers: Age of Ultron bekannte Aaron-Taylor Johnson die Titelrolle übernehmen wird. Bislang gibt es noch keinen offiziellen Trailer, nur angeblich geleakte, deren Wahrheitsgehalt man jedoch mit Vorsicht genießen darf.
El Muerto, basierend auf einer sehr obskuren Spider-Man-Figur, soll eigentlich am 12. Januar 2024 in die Kinos kommen. Das Besondere an diesem Film ist, dass der Hauptdarsteller der berühmte Puerto Ricanische Sänger und Teilzeitwrestler Bad Bunny sein soll. Ob der Starttermin jedoch eingehalten werden wird, darf bezweifelt werden, da Stand aktuell die Produktion noch nicht mal angefangen hat. Und einen AAA-Kinofilm mit allem drum und dran innerhalb von sieben Monaten zu produzieren, kann man getrost als ein Ding der Unmöglichkeit bezeichnen.
– Anders sieht es hingegen bei Madame Web aus. Basierend auf einer mystisch begabten Frau, die Spider-Man im Laufe der Jahre immer mal wieder geholfen hat, sind die Dreharbeiten bereits 2022 abgeschlossen worden. Release soll der 16. Februar 2024 sein. Dakota Johnson, Tochter von Don Johnson und Melanie Griffith, hat die Hauptrolle inne, derweil die Regie von der britischen Regisseurin S. J. Clarkson (Jessica Jones, Defenders) geführt wird. Auch hier gibt es noch keinen offiziellen Trailer, sondern nur jede Menge Fake oder solche, deren Wahrheitsgehalt bezweifelt werden darf.

© Sony Pictures

Das Spider-Verse als große Hoffnung

Und dann wird es noch eine Venom-Fortsetzung geben, die sich aktuell in der Prä-Produktion befindet. Es gibt noch weitere Projekte in Sonys Spider-man Universe, bei denen allerdings noch nicht klar ist, ob und wann sie überhaupt in die Kinos kommen. So soll es zum Beispiel einen Hypno Hustler-Film, eine Serie auf Spider-Mans „Schwester“ Silk und die Serienabenteuer von Spider-Man Noir geben, bei dem nicht klar ist, ob Nicolas Cage hier die Rolle aus Spider-man: Into the Spider-Verse wieder aufnehmen wird.

Als Comicfan sieht man bei Sony das große Problem, dass Spider-Man an sich zwar neben Wolverine die bekannteste aller Marvel-Comicfiguren ist, doch kann er längst nicht so viele eigene bekannte Charaktere aufweisen, die sich gut verfilmen ließen. Wenn man sich die Liste der Projekte anguckt, dann fällt dies einem sehr auf. Klar, Marvel hat ja bewiesen, dass es möglich ist, obskure Figuren oder Teams zu Weltruhm zu bringen, siehe Guardians of the Galaxy, aber wer sich mit der Materie auskennt, der wird skeptisch sein, ob es Sony überhaupt möglich ist, unterhaltsame Filme mit Figuren zu drehen, die an sich nicht sonderlich viele Geschichten bieten, in denen sie alleine und ohne Spider-Man glänzen können. Natürlich wäre es auch denkbar, dass die Macher sich vollkommen neues Material aus den Fingern saugen. Aber es hat sich doch herausgestellt, dass man sich bei Superheldencomicadaptionen besser an einer Vorlage zumindest grob orientiert.

Aber es gibt ja auch noch positive Nachrichten für Sony. Denn mit Spider-man: Across the Spider-Verse wird am 2. Juni endlich die heiß ersehnte Fortsetzung zu dem 2018er Animationsfilm Spider-man: Into the Spider-Verse herauskommen. Ursprünglich sollte dieser Film bereits am 8. April 2022 in die Kinos kommen. Doch zunächst passierte eine kleine Pandemie mit dem Namen Covid-19, weshalb der Release auf den 7. Oktober 2022 verschoben wurde. Und dann stellten die Drehbuchautoren und Produzenten Phil Lord und Christopher Miller fest, dass ihr Skript für einen einzigen Kinofilm zu umfangreich war. Und anstatt das Drehbuch zu kürzen, wurde beschlossen, den ursprünglich geplanten Film in zwei Teile aufzuteilen, von denen der erste jetzt herauskommen wird, derweil der zweite am 29. März 2024 in die Lichtspielhäuser kommen wird.

Und wenn man sich die Trailer zu Across the Spider-Verse ansieht, dann verspricht der Film erneut jede Menge Spaß und Action. Wer den ersten Teil gesehen hat, darf sich auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen, deren Leben sich seit damals geändert hat. Gleichzeitig gibt es natürlich auch ruhige Momente, etwa wenn Spider-Gwen sich an diejenigen erinnert, die sie im Laufe ihrer Verbrechensbekämpferkarriere verloren hat. Doch vor allem darf man sich auf den Humor freuen. Wie etwa, wenn ein Spider-Man bei einem Spider-Man-Psychologen auf der Couch liegt und natürlich das Thema Onkel Ben zur Sprache kommt. Oder wenn das bekannte Meme-Bild eingebaut wird, wenn diverse Spider-Men aufeinander zeigen. Der Film wird sicherlich ein großes Highlight des Sommers werden.

Ohne Orientierung

Womit wir endlich zu Marvel an sich kommen. Das Filmstudio hat in den letzten Monaten einige Turbulenzen durchgemacht, deren Auswirkungen noch völlig offen sind.

Marvel erschien in der vierten Phase ein wenig orientierungslos. Einerseits wurden die Ereignisse der dritten Phase bewältigt, vor allem der Snap von Thanos aus Avengers: Infinity War, mit dem er die Hälfte des Lebens des gesamten Universums auslöschte. Andererseits werden jede Menge neue Charaktere eingeführt. Und wiederum andererseits gaben einige liebgewonnene Figuren ihren filmischen Abschied. Es gab Streitereien mit Scarlett Johansson, die die erste Black Widow im MCU darstellte, sowie – durch die Serien auf Disney+, die ebenfalls mit die allgemeine Narration voranbrachten – das Gefühl, dass jetzt mit der Menge an Material zum Verständnis der Filme übertrieben wurde, dass es zu viel des Guten wurde. Nicht, dass diese Kritik Marvel und ihre Eigentümer von Disney großartig störte. Sie hielten weiterhin an ihrem Plan fest und das Einzige, was sie nach der Kritik taten, war das Releaseschedule ihrer Filme und Serien anzupassen und zu entzerren.

Auf und Ab

Das qualitative Auf und Ab machte sich vor allem in den Kinofilmen bemerkbar, die im Laufe des letzten Jahres herauskamen. Thor: Love and Thunder erhielt zum Teil verheerende Kritiken und schaffte es am Ende gerade so, bei einem Budget von 250 Millionen US Dollar 760 Millionen US Dollar einzuspielen. Womit er zwar als erfolgreich gelten konnte, aber sicherlich längst nicht so, wie es sich die Verantwortlichen erhofft hatten. Trotzdem soll, zur Überraschung von Regisseur Taika Waititi, der Donnergott zurückkehren. Und Chris Hemsworth, Darsteller des Asgardischen Gottes, hofft, dass der nächste Film dann das Buch von Thor abschließt, womit einer der dienstältesten Heroen des MCUs abtreten könnte.

Wesentlich erfolgreicher war Black Panther: Wakanda Forever, was aber angesichts des tragischen und vorzeitigen Todes des ursprünglichen Black-Panther-Darsteller Chadwick Boseman nicht überraschte. Der Film führte die Figuren Namor und Ironheart ins MCU ein und war solide Unterhaltung, trotz diverser Kontroversen im Vorfeld um die Hauptdarstellerin Letitia Wright, die während der Corona-Pandemie mit Impfgegnern in Verbindung gebracht wurde . Ironheart selbst soll ihre eigene Serie erhalten, derweil eine Fortsetzung zu Black Panther ebenfalls nicht ausgeschlossen ist, wobei Regisseur Ryan Coogler davon sprach, dass er und sein Cast eine Pause bräuchten, um sich zu erholen.

Ant-Man and the Wasp: Quantumania war hingegen der allererste Flop, den Marvel seit Langem hatte. Bei einem Budget von 200 Millionen Dollar spielte der Film nur 476 Millionen Dollar ein. Der Kinofilm hatte das zweitschlechteste zweite Kinowochenende in der gesamten MCU-Historie. Es war vielleicht auch keine so kluge Idee, einen solchen CGI-lastigen Film herauszubringen, wo doch eines der großen Probleme, die Marvel außerdem noch in den letzten Monaten hatte, eben diese CGI-Effekte waren. Was man vor allem bei M.O.D.O.K. merkte, der einfach nur lächerlich wirkte. Auch mit dem Darsteller Jonathan Majors gibt es Schwierigkeiten, doch dazu später mehr.

Serien und Specials sind Hui!

Definitiv ein Erfolg war und ist Guardians of the Galaxy Vol. 3. Noch steht zum Zeitpunkt, wo diese Kolumne geschrieben wird, nicht fest, wie viel er am Ende gesamt eingespielt hat. Aber angesichts der Tatsache, dass der Film das drittbeste zweite Kinowochenende in der Marvel-Historie hatte, kann man davon ausgehen, dass das Endergebnis stimmen wird. Wie auch der Kinofilm an sich unterhaltsam und grandios war. Ein gelungener Abschied von Regisseur James Gunn, der jetzt in einer Kevin-Feige-ähnlichen Position an der Zukunft des DC Cinematic Universe basteln wird. Der Filmemacher selbst hat zum Abschied nochmal die Hoffnung ausgedrückt, dass einige seiner „Kinder“ in künftigen Marvel-Produktionen auftauchen, wenn auch ohne ihn. Wer auf jeden Fall wiederkehren wird, ist Star-Lord, so viel wird am Ende ausgesagt.

Im Fernsehen läuft es hingegen für Marvel besser. Die Streamingserien und Specials wurden von den Kritiken überwiegend gut bis sehr gut angenommen. Die Ms. Marvel-Serie konnte vor allem durch ihre Hauptdarstellerin Iman Vellani begeistern, sowie durch die sensible Darstellung der muslimischen Kultur in den USA. Einige Themen wurden zwar mit dem Holzhammer behandelt, doch insgesamt war die Reihe sehenswert.

Chronologisch kamen dann die Specials. Werwolf by Night überzeugte durch seine vom MCU losgelöste Story und durch die Filme der Hammer Studios beeinflusste Atmosphäre. Derweil das Guardians of the Galaxy Holiday-Special am laufenden Band Lacher produzierte und gleichzeitig doch einen nachdenklich stimmte.

Ein enormes Problem

Zuletzt lief schließlich auf Disney+ die She-Hulk: Attorney at Law-Serie. Eine, an der sich die Geister schieden. Die einen feierten sie, ihren rotzfrechen Ton sowie die Tatsache, dass hier die vierte Wand durchbrochen wurde. Andere hingegen kritisierten auch hier zu Recht die schlechte CGI, die sich vor allem zu Beginn der Serie bemerkbar machte. Vor allem die Tatsache, dass die Reihe sich mit dem Thema „toxischen Männlichkeit“ auseinandersetzte, sorgte in Teilen des Fandoms für extrem negative Kritiken. Immerhin ließ die Reihe das erste Mal Charlie Cox seit Langem wieder in einem Daredevil-Outfit auftreten, sozusagen als Wegbereitung für die 2024 kommende Daredevil Reborn-Serie.

Doch die schlechte CGI ist jetzt nicht das große Problem, das Marvel vor allem beschäftigt. Klar, es ist ärgerlich, und Klagen über die schlechten Arbeitsbedingungen und den extremen Zeitdruck, unter dem die Effektemacher ihre Arbeit verrichten müssen, sind definitiv nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Doch der Fall Jonathan Majors ist im Vergleich größer, weil er nicht so leicht zu lösen sein wird.

Der Darsteller wurde von Marvel als Schauspieler des nächsten Big Bads der Phasen vier bis sechs ausgewählt. Er stellt Kang den Eroberer dar und hatte in dieser Rolle sein grandioses Filmdebüt – der Darsteller war das erste Mal als eine alternative Figur im Finale der ersten Loki-Staffel zu sehen – in Ant-Man and the Wasp Quantumania. Vor allem das Finale machte klar, welche Bedrohung er war, wobei auch hier wieder das Problem der nicht ganz so gelungenen Computereffekte zum Tragen kam.

Doch dann setzte er am 25. März 2023 selber einen Notruf ab, wo er schließlich wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt gegen eine 30-jährige Frau verhaftet wurde. Er kam zwar frei, allerdings meldeten sich bald darauf weitere potentielle Opfer bei der Staatsanwaltschaft und erhoben Vorwürfe gegen ihn. Der Darsteller selbst beteuerte zwar eine Unschuld. Dennoch kam es zu ersten Absetzbewegungen. So trennten sich seine Schauspielagentur sowie sein Agent von ihm.

© Disney+

Was tun, was tun?

Und Marvel? Es ist nicht das erste Mal, dass das Filmstudio in einer solchen Lage steckt. Bereits gegen James Gunn waren nach Guardians of the Galaxy Vol. 2 schwere Vorwürfe erhoben worden, weshalb sich das Studio zeitweise von dem Regisseur und Drehbuchautor trennte. Zwar kam es ein paar Jahre nach der Trennung zu einer Wiedervereinigung und es scheint kein böses Blut zwischen den Parteien geflossen zu sein. Doch die Situation bei Jonathan Majors ist eine komplett andere.

Denn er ist Schauspieler und nicht Regisseur. Er ist der Darsteller des nächsten Big Bad und damit essentieller Part von Marvels Plänen. Sich von ihm zu trennen und so lange zu warten, bis die Vorwürfe sich entweder zum Guten oder zum Schlechten geklärt haben, dürfte wesentlich schwieriger sein, als es bei James Gunn der Fall war, der eben „nur“ Filmemacher und Drehbuchautor eines Kinofilms war, dessen Releasetermin damals noch in weiter Ferne lag. Jonathan Majors wird bis zum nächsten Avengers-Film noch häufiger auftreten müssen, schon allein, um ihn zu einer glaubwürdigen Bedrohung zu machen. Womit Marvel in einem Dilemma steckt, da sie entscheiden müssen, ob und wie sie agieren werden.

Noch ist nicht klar, wie das Studio reagieren wird. Es gibt bereits erste Forderungen der Fans, den Schauspieler einfach nur den Darsteller der High Evolutionary aus Guardians of the Galaxy Vol. 3, Chukwudi Iwuji, zu ersetzen. Was angesichts der Leistung von Letzterem durchaus verständlich ist. Doch ob das wirklich die beste Idee ist, darf bezweifelt werden, da es verdammt große Fußstapfen sind, die der Darsteller füllen müsste.

Die nahende Zukunft

Immerhin wird die nahe Zukunft, bis Ende des Jahres, für Zuschauer und Fans wieder einiges an Unterhaltung bieten. Am 21. Juni startet die Serie Secret Invasion, in der das erste Mal Samuel L. Jackson seit seinem Auftritt in Iron Man ohne andere Helden eine Serie stemmen wird. Die Reihe soll sechs Folgen umfassen. Dann, am 6. Oktober, wird die zweite Season von Loki anlaufen. Die erste Staffel endete damit, dass Jonathan Majors sein Debüt gab und das Multiversum eingeführt wurde. Und glaubt man der Gerüchteküche, dann wird Marvels Lösung zum Majors-Problem am Ende jener zweiten Season bekannt werden. Wie auch immer die aussehen wird, es wird am Ende garantiert Leute geben, die mit ihr nicht zufrieden sein werden.

Am 10. November sollen The Marvels im Kino laufen, wo man Brie Larson als Carol Danvers, Teyonah Parris als Monica Rambeau und Iman Velanni als Kamala Khan wieder bewundern darf. Der erste Trailer versprach jede Menge Spaß mit Figuren, die plötzlich die Plätze tauschen und sich in abenteuerlichen Situationen wiederbefinden. Vielleicht wird der Kinofilm sogar besser werden als der erste Captain Marvel-Film. Und das Jahr wird mit dem Hawkeye-Spin-off Echo am 29. November beendet. Das Besondere hieran wird sein, dass dieses Mal die gesamte Reihe auf einen Schlag auf Disney+ herausgebracht wird und nicht, wie bislang, jede Woche eine neue Folge herauskommt.

Als Fan der Marvel-Comicadaptionen ist es momentan nicht so leicht, sich über all die Werke zu freuen. Das qualitative Auf und Ab der Kinofilme sowie die Problematik mit Jonathan Majors sorgen dafür, dass man sich nicht ungetrübt auf die nahe Zukunft freut. Trotzdem besteht die Hoffnung, dass die kommenden Film und Serienabenteuer überzeugen können, dass vor allem Marvel wieder in die Spur kommt. Was dann die Zeit ab Anfang 2014 bringen wird? Im Sommer findet wieder die San Diego Comic Con statt, wo es sicherlich die eine oder andere Überraschung geben wird.

Und das ist der Stand der Dinge in Sachen Marvel Comics-Adaptionen. Als nächstes würden dann sich verwandelnde Roboter behandelt werden. Und von DC kommt ja auch noch einiges auf uns zu …

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Götz Piesbergen
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